27 | 05 | 2018
  • Das Königreich Spanien und die Bolivarische Republik Venezuela haben über das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit bzw. das Ministerium der Volksmacht für Auswärtige Beziehungen vereinbart, mit der Normalisierung ihrer diplomatischen Beziehungen zu beginnen. Dies geschieht zum Wohl ihrer Staatsbürger, die durch enge Beziehungen zueinander geeint sind, die bewahrt werden müssen.

  • Ausführungen von Aura Rosa Hernández, Mitglied der Bewegung Freundschaft und Gegenseitige Solidarität Venezuela-Kuba während der Eröffnungsveranstaltung des Gipfels der Völker in Lima, Peru

    Wir sind als Teil der Delegation gekommen, um am VIII. Gipfel der Völker mitzuwirken, dem Raum des Anspruchs und der Begegnung aller lateinamerikanischen Kämpfe. Wir sind hier, um auszubremsen und ein kategorisches NEIN der Politik der Einmischung entgegen zu schleudern, die Tag für Tag unser Land (Venezuela) belagert und blockiert und Aktionen heraufbeschwört, die man nur als völkermordend und als Verletzung der Menschlichkeit bezeichnen kann.  

  • In einer großen Menschenmenge trafen sich im Derrama Magisterial (der Entität für die Gremien) von Lima Delegierte von sozialen und Volksbewegungen, politische Parteien, Studenten, Jugendliche, Frauen und andere Sektoren, die sich der Sache verpflichtet fühlen, die sie das Große Vaterland nennen.

  • Die Planänderung Donald Trumps, was die Teilnahme am Amerikagipfel angeht, machte den Weg für den Senator Floridas Marco Rubio frei, der versucht, die Show in Lima an sich zu reißen und seine Agenda gegen Kuba und Venezuela voranzutreiben.

    Rubio, der sich noch unentschlossen gezeigt hatte, ob er teilnehmen sollte oder nicht, bestätigte am Dienstag der McClatchy Kette, dass er in Begleitung des Vizepräsidenten Mike Pence, den Trump beauftragt hatte ihn bei dem, was sein erster Besuch in Lateinamerika hätte sein sollen, zu vertreten.

  • Zum ersten Mal seit seinem Entstehen findet der Amerikagipfel ohne die Anwesenheit des Präsidenten der Vereinigten Staaten statt, dem Land, das im Jahr 1994 die Schaffung dieses Gipfels in die Wege leitete.

    Die Sprecherin des Weißen Hauses kündigte am Dienstag an, dass Donald Trump in Washington bleiben werde, um die Ereignisse in Syrien und in der Welt „zu überwachen“, weswegen er den Vizepräsidenten Mike Pence gebeten habe, an seiner Stelle an dem für den 13. und 14. April geplanten Event in Lima teilzunehmen.

  • Kuba wies am gestrigen Donnerstag die militärische Bedrohung, die Feindseligkeit und wirtschaftliche Aggression der Vereinigten Staaten gegen Venezuela während des Treffens auf Ministerebene der Bewegung der Blockfreien Staaten in Baku, Aserbaidschan, zurück.

    „Wir haben es mit unilateralen, ungerechtfertigten und willkürlichen Zwangsmaßnahmen und einer Einmischung von außen in den bolivarischen Prozess zu tun, die den Frieden und den Dialog unter den Venezolanern bedroht und die Absicht der Destabilisierung verfolgt“, sagte der Stellvertretende Kubanische Außenminister Abelardo Moreno.

  • venezuela escudoAngesichts der am heutigen Freitag drohenden Verhaftung des früheren brasilianischen Präsidenten Lula da Silva hat die Regierung Venezuela am Freitag (Ortszeit) eine Solidaritätserklärung veröffentlicht, die wir nachstehend in eigener Übersetzung dokumentieren:

    Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela erklärt ihre tiefempfundene Solidarität mit dem Genossen Lula da Silva, der zum Ziel einer grotesken Ungerechtigkeit durch Kräfte der brasilianischen Rechten geworden ist, um seine bevorstehende Wahl zum Präsidenten Brasiliens zu verhindern.

  • Protestaktionen gegen die Sanktionen in Bern. Foto: Alba SuizaProtestaktionen gegen die Sanktionen in Bern. Foto: Alba SuizaWir dokumentieren nachstehend eine von zahlreichen Schweizer sowie lateinamerikanischen Organisationen unterzeichneten Erklärung gegen die von der Schweizer Regierung in der vergangenen Woche gegen Venezuela verhängten Sanktionen:

    Die sozialen Organisationen, politischen Parteien und BürgerInnen, die dieses Dokument unterzeichnen, lehnen die vom Bundesrat am 28. März 2018 gegen die Bolivarische Republik Venezuela verhängten Sanktionen ab und verurteilen sie. Einseitige Zwangsmassnahmen gegen jedes Land und insbesondere gegen die Länder des Südens wirken sich negativ auf die gesamte Bevölkerung aus. In diesem Fall auf das venezolanische Volk, das belagert wird von den Sanktionen der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika, die versuchen, ihm Medikamente, Nahrungsmittel und andere grundlegende Ressourcen zu verwehren und damit die Menschenrechte verletzen. Dies trifft insbesondere verwundbare Gruppen und Sektoren.

  • granmaTelesur berichtet heute, dass der Generalstaatsanwalt Venezuelas Tarek William Saab, am Mittwoch den Tod von 68 Personen nach einem Brand im Polizeihauptquartier des Staates Carabobo in dessen Hauptstad Valencia bestätigt habe.

    „Wir haben vier Staatsanwälte (drei regionale und einen nationalen) mit der Klärung dieser dramatischen Vorkommnisse beauftragt“, teilte der Beamte über Twitter mit.

  • granmaDie Regierung der Schweiz verhängte Sanktionen gegen Venezuela, mit denen der Verkauf, der Export und der Transit von militärischer Ausrüstung im Rahmen der von der Europäischen Union angewandten Maßnahmen verboten wird, heißt es heute bei Telesur.

    Der Schweizerische Bundesrat merkte an, dass vermutlich Venezuela diese militärische Ausrüstung „zu repressiven Zwecken“ benutzen werde.

  • Die Russische Geesellschaft der Kryptowährungen und Blockchain verlieh am Mittwoch dem Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, die Auszeichnung, weil er Pionier bei der Schaffung und Umsetzung einer digitalen Währung gewesen sei, heißt es bei Telesur.

  • Der Amerikagipfel, geplant für den kommenden April, wird stattfinden und „ein voller Erfolg werden“, versicherte der neue Präsident Perus, Martín Vizcarra, der damit die Zweifel ausräumte, die nach dem Rücktritt seines Vorgängers hinsichtlich des regionalen Events entstanden waren, heißt es nach Informationen von Telesur.

  • Die politische Krise in Peru und der Rücktritt des Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski inmitten eines Korruptionskandals traf die Mitgleider des Lateinamerikanischen Netzes der Jugendlichen für die Demokratie völlig unerwartet. Die Gruppe, die sich angeblich der Überwachung der Regierungen der Region widmet, hat sich in ihren offiziellen Websites niemals zu dem peruanischen Fall geäußert. Sie haben nicht einmal Alarm ausgelöst, als der Ex-Regierungschef sich einem politischen Verfahren im Kongress ausgesetzt sah.

    Tatsächlich erscheint der Name Kuczynski nicht ein einziges Mal auf deren offizieller Website. Wie kann es sein, dass „der Demokratie verpflichtete“ Jugendliche einen Skandal solchen Ausmaßes übersehen haben?

  • Venezuela streicht drei Nullen bei der Landeswährung Bolívar und führt zum 4. Juni deshalb neue Geldscheine ein. Das kündigte Präsident Nicolás Maduro am Donnerstag in einer Fernsehansprache an. Wir stellen die neuen Banknoten vor, die ein Beitrag zum Kampf gegen die grassierende Hyperinflation sein sollen.

    Die Banknote für 2 Bolívares zeigt Josefa Camejo (1791 - unbekannt), eine Heldin des Kampfes um die Unabhängigkeit des Landes gegen die spanische Kolonialherrschaft. Das abgebildete Tier ist eine vom Aussterben bedrohte Gelbschulteramazone, die Landschaft zeigt den Cayo Sal im Morrocoy-NationalparkDie Banknote für 2 Bolívares zeigt Josefa Camejo (1791 – unbekannt), eine Heldin des Kampfes um die Unabhängigkeit des Landes gegen die spanische Kolonialherrschaft. Das abgebildete Tier ist eine vom Aussterben bedrohte Gelbschulteramazone, die Landschaft zeigt den Cayo Sal im Morrocoy-Nationalpark
  • US-Präsident Trump unterzeichnete am Montag einen Erlass, der „jede Transaktion“ mit „jeglicher digitaler Währung“, die von der venezolanischen Regierung herausgegeben wird, verbietet. Darunter fällt auch die „Petro“ genannte digitale Kryptowährung, die Venezuela im Januar herausgegeben hat. Der „Petro“ soll vor allem dazu dienen, den US-Sanktionen und dem von Washington geführten Wirtschaftskrieg gegen Venezuela zu begegnen. Präsident Maduro sagte, die digitale Währung existiere, um Venezuelas „monetäre Souveränität“ zu stärken und um „finanzielle Transaktionen vorzunehmen und die Finanzblockade zu überwinden“. Nach Angaben von Carlos Vergas, dem venezolanischen Verantwortlichen für Kryptowährung, haben bereits 83000 Menschen in 127 Ländern „Petros“ bestellt um mit Venezuela handeln zu können.

    Weiterlesen:

    UZ - Unsere Zeit

  • Wer zuletzt lacht... »PPK: Maduro, du kommst nicht zum Gipfel. Maduro: PPK, du kommst nicht zum Gipfel!«Wer zuletzt lacht... »PPK: Maduro, du kommst nicht zum Gipfel. Maduro: PPK, du kommst nicht zum Gipfel!«Der peruanische Präsident Pedro Pablo Kuczynski hat am heutigen Mittwoch per Videobotschaft seinen Rücktritt erklärt. Nachdem er den Präsidentenpalast verlassen hatte, wurde das Statement im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt. In Begleitung seines ebenfalls zurückgetretenen Kabinetts verlas Kuczynski darin sein Demissionsschreiben, in dem er keine Selbstkritik übte. Der Staatschef kam mit diesem Schritt der Abstimmung über seine Amtsenthebung im peruanischen Parlament zuvor, die am Donnerstag erfolgen sollte.

  • CARACAS.— Die Ablehnung Venezuelas gegenüber den jüngsten Sanktionen, die die Regierung der Vereinigten Staaten gegen das Volk und das Wirtschafts- und Finanzsystem des südamerikanischen Landes verhängt hat, setzt sich fort.

    Vor kurzem unterzeichnete US-Präsident Donald Trump eine Anweisung, diejenigen zu sanktionieren, die Geschäfte mit dem Petro oder anderen venezolanischen Kryptowährungen durchführen und danach verstärkte er seine Attacken, indem er vier leitenden Beamten der Regierung Nicolás Maduro Strafmaßnahmen auferlegte.

  • Die Vereinigten Staaten bereiten den sogenannten Plan Tenazas (Zangenplan) für eine Aggression auf Venezuela unter Verwendung von Truppen aus Ländern der Region mit rechten Regierungen vor, erklärte Adán Chávez von der Nationalen Verfassunggebenden Versammlung (ANC).

    Der Präsident der Kommission für Auslandsbeziehungen der ANC deutete vor der Presse an, dass an der Attacke auf Volk und Regierung Venezuelas Militäreinheiten aus Kolumbien und Peru teilnehmen könnten.

  • 1803 Todos Somos VenezuelaDie internationale Solidaritätskonferenz »Wir alle sind Venezuela«, die am 6. und 7. März 2018 in Caracas stattfand, verabschiedete die »Erklärung von Caracas«. Wir dokumentieren  den Text in der von der Botschaft Venezuelas in Berlin übersetzten Fassung:

    Wir, die Bürger und Bürgerinnen verschiedener Länder, soziale Bewegungen und Organisationen, Frauen, Jugendliche, Arbeiter und Arbeiterinnen, Künstler und Intellektuelle, Bauern und Bäuerinnen sowie Geistliche haben uns am 5., 6. und 7. März 2018 in Caracas getroffen, um erneut unsere Solidarität und die aktive Unterstützung des venezolanischen Volkes, der Bolivarischen Revolution und ihrer Volksregierung zu bekräftigen, an deren Spitze der Compañero Nicolás Maduro Moros steht.

  • »Der Kampf, den wir heute in Venezuela führen, geht darum, gerecht und ausgewogen zu sein, aber mit dem festen Willen, der Kultur der Straffreiheit definitiv ein Ende zu setzen«, bekräftigte der Generalstaatsanwalt Venezuelas, Tareck William Saab. In Havanna, wo er an zwei Veranstaltungen teilnahm, betonte er, dass die Arbeit der Generalstaatsanwaltschaft – die in Venezuela »Öffentliches Ministerium« (MP) heißt – entscheidend sei.

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