27 | 05 | 2018
  • 1803 Todos Somos VenezuelaDie internationale Solidaritätskonferenz »Wir alle sind Venezuela«, die am 6. und 7. März 2018 in Caracas stattfand, verabschiedete die »Erklärung von Caracas«. Wir dokumentieren  den Text in der von der Botschaft Venezuelas in Berlin übersetzten Fassung:

    Wir, die Bürger und Bürgerinnen verschiedener Länder, soziale Bewegungen und Organisationen, Frauen, Jugendliche, Arbeiter und Arbeiterinnen, Künstler und Intellektuelle, Bauern und Bäuerinnen sowie Geistliche haben uns am 5., 6. und 7. März 2018 in Caracas getroffen, um erneut unsere Solidarität und die aktive Unterstützung des venezolanischen Volkes, der Bolivarischen Revolution und ihrer Volksregierung zu bekräftigen, an deren Spitze der Compañero Nicolás Maduro Moros steht.

  • »Der Kampf, den wir heute in Venezuela führen, geht darum, gerecht und ausgewogen zu sein, aber mit dem festen Willen, der Kultur der Straffreiheit definitiv ein Ende zu setzen«, bekräftigte der Generalstaatsanwalt Venezuelas, Tareck William Saab. In Havanna, wo er an zwei Veranstaltungen teilnahm, betonte er, dass die Arbeit der Generalstaatsanwaltschaft – die in Venezuela »Öffentliches Ministerium« (MP) heißt – entscheidend sei.

  • venezuela escudoDie venezolanischen Sicherheitskräfte haben am Dienstag in Caracas den früheren Innenminister des Landes, Miguel Rodríguez Torres, wegen des Verdachts auf Vorbereitung des Landesverrats festgenommen. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die offizielle Erklärung der Bolivarischen Regierung, die in der Tageszeitung »Correo del Orinoco« veröffentlicht wurde:

    Die Bolivarische Regierung informiert darüber, dass der von der Justiz gesuchte Herr Miguel Rodríguez Torres, der in der Vergangenheit als Innenminister und Direktor der ISIP gewirkt hat, in einem Hotel der Stadt Caracas festgenommen wurde, weil ihm die Verwicklung in Aktionen gegen den Frieden und die öffentliche Ordnung sowie in Verschwörungen und Komplotte zur Last gelegt wird, die gegen die monolithische Einheit unserer Nationalen Bolivarischen Streitkräfte (FANB) gerichtet waren.

  • Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza hat kürzlich einen Vorschlag zur Finanzierung von Solarenergieprojekten über die Krypto-Währung Petro vorgelegt. Auf dem Gipfel der International Solar Alliance in Neu Delhi (Indien) gab der Diplomat an, dass die Initiative namens Petrocaribe Solar von Präsident Nicolás Maduro gefördert wird und über die gesamte Logistik und Leistungsfähigkeit von Petrocaribe verfügt.

  • alba tcp(Übersetzung der stenografischen Version des Staatsrats)

    Compañero Nicolás Maduro Moros, Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela,
    sehr geehrte Staats- und Regierungschefs,
    sehr geehrte Delegationsleiter und Gäste,

    dieser 5. März, der Tag an dem wir den fünften Jahrestag des Todes von Präsident Hugo Chávez Frías begehen, der zusammen mit Fidel die ALBA gegründet hat, werden meine ersten Worte dazu dienen, erneut unsere Würdigung seines Werkes, seines Vorbilds und die unabänderliche Treue zu seinem Erbe zu bekräftigen.

    Heute hat die ALBA die gemeinsame Verteidigung der Bolivarischen Republik Venezuela als strategische und unaufschiebbare Aufgabe.

  • Als Tribut an das Gedächtnis des Kommandanten der Bolivarischen Revolution Hugo Chávez Frías, genau nach fünf Jahren seines physischen Ablebens, tagte im Miraflores Palast dieser Stadt der XV. Gipfel der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP).

    Eben darin bestand der bewegende Grund der ersten öffentlichen Veranstaltung des Treffens, die die Regierungschefs und Delegationsleiter auf einer Terrasse des venezolanischen Regierungssitzes zusammenführte, um gemeinsam die Zeremonie zu erleben, die täglich um 16: 25 Uhr, der Uhrzeit des Ablebens von Chávez, für die lateinamerikanischen Führungspersönlichkeit vom Cuartel de la Montaña aus mit einem Kanonenschuss erfolgt.

  • Heute werden die Länder, die Teil der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) sind, erneut ihre Stimme erheben, um die Einmischungs- und Interventionsversuche gegen unsere Region anzuklagen.

    Das Treffen unter dem Vorsitz des bolivarischen Präsidenten Nicolás Maduro findet im Miraflores Palast in Caracas statt und wird eine Plattform sein, um der Welt die regionale Einheit und Unterstützung Venezuelas zu zeigen.

  • cneDie für den 22. April vorgesehene Präsidentschaftswahl in Venezuela wird auf den 20. Mai verschoben. Das teilte die Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, am Donnerstag mit. Am selben Tag sollen nun auch die Wahlen zu den Regional- und Kommunalparlamenten in den Bundesstaaten und Bezirken stattfinden.

  • Am 27. Februar fand in Genf ein kurzes Gespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister Venezuelas, Jorge Arreaza, statt.

    Die Minister besprachen einige Fragen der russisch-venezolanischen Kooperation in der internationalen Arena sowie akute Themen der regionalen und bilateralen Tagesordnung.

    Quelle: Außenministerium der Russischen Föderation

  • cneBei den Präsidentschaftswahlen in Venezuela am 22. April bewerben sich nach jetzigem Stand sechs Kandidaten um das höchste Staatsamt. Bewerber haben jedoch noch bis zum Donnerstag Zeit, ihre Unterlagen beim Nationalen Wahlrat (CNE) einzureichen. »Auf Bitte verschiedener politischer Organisationen« habe man die Frist um 48 Stunden verlängert, teilte die die Rektorin der Wahlbehörde, Tania D'Amelio, am Dienstag (Ortszeit) mit.

  • Die Außenminister der EU drohten dem venezolanischen Staatschef Maduro Anfang dieser Woche mit neuen Sanktionen, »sollten sich nicht alle Parteien in Venezuela am politischen Prozeß (zur Präsidentenwahl am 22. April) beteiligen können und gleichen Zugang zu Medien haben«.

    Man sei bereit, »umgehend zu reagieren« zitierten die Hofberichterstatter aus der belgischen Hauptstadt die EU-Außenbeauftragte Mogherini, die sich, bevor sie sich der Europäischen Union der Kapitalinteressen zur Verfügung stellte, vor vielen Jahren zeitweise in die kommunistische Jugend Italiens verirrt hatte, ohne dass das aber längerfristig positive Auswirkungen auf ihr Denken und Handeln gehabt hätte.

  • Nicolás Maduro mit der Fahne der Kommunistischen Partei. Foto: PCVNicolás Maduro mit der Fahne der Kommunistischen Partei. Foto: PCVIn Caracas haben am Montag führende Vertreter der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) und der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) ein Abkommen unterzeichnet, das Eckpunkte einer gemeinsamen Strategie enthält. Die Kommunisten hatten eine solche gemeinsame Erklärung zur Bedingung dafür gemacht, erneut zur Wahl von Staatschef Nicolás Maduro zum Präsidenten Venezuelas aufzurufen. In den Wochen zuvor hatte es aus den Reihen der PCV scharfe Kritik am Verhalten der Staatsführung angesichts der schweren Krise des Landes gegeben.

  • Der unabhängige Experte der Vereinten Nationen Alfred Zayas erkannte die negativen Auswirkungen des Wirtschaftskriegs in Venezuela an, er verwarf aber die Idee, dass es zur Zeit eine humanitäre Krise in dem südmerikanischen Land gebe.

    Der Beauftragte für die Förderung einer Internationalen Demokratischen und Gerechten Ordnung der UNO sagte gegenüber Telesur, dass auch wenn es Mangel und Versorgungsengpässe in dem Land gebe, sich die Situation mit dem Bild, das man in anderen Ländern beobachten könne, nicht vergleichen lasse.

  • cneDer Vizechef der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), Diosdado Cabello, hat eine Neuwahl des venezolanischen Parlaments ins Spiel gebracht. Er werde in der Verfassunggebenden Versammlung vorgeschlagen, die Nationalversammlung bereits am 22. April zu wählen. An diesem Tag findet auch die Präsidentschaftswahl statt.

    »Ich sehe kein Problem darin, am Tag der Präsidentschaftswahl auch Parlamentswahlen zu organisieren. Zudem würde der Aufruf zu diesen Wahlen einen Impuls geben, damit die Menschen teilnehmen und die Leere füllen, die in der gegenwärtigen Nationalversammlung existiert«, sagte Cabello im Gespräch mit Radio Nacional de Venezuela.

  • Die Regierung Venezuelasbrachte am heutigen Dienstag offiziell die Kryptowährung Petro, auf den Markt, der durch Erdölressourcen gestützt ist und eine neue ökonomische Ära im Land eröffnen soll, heißt es in der digitalen Version von Telesur.

  • CARACAS – Der Präsident der Republik Venezuela Nicolás Maduro verbreitete in seinem Twitter Account gestern Abend ein Video, auf dem er, zusammen mit mehreren seiner Minister, eine Friedensbotschaft an das Land sendet.

    „Wir wollen ein vereintes Venezuela, ein friedliches Venezuela … Wir wollen ein Venezuela für alle. Wir müssen nicht die Stimme erheben, um es zu sagen: Gemeinsam ist alles möglich“, verbreitete der Amtsinhaber, zusammen mit audiovisuellem Material, in den sozialen Netzen.

  • granma“Wir werden Wahlen haben, mag es auch regnen, donnern oder blitzen, mit Opposition oder ohne. In Venezuela wird es Präsidentschaftswahlen geben und das Volk wird zu Millionen wählen gehen. Das, was bei Wahlen am meisten zählt, ist das Volk“, sagte der bolivarische Amtsinhaber Nicolás Maduro.

  • Nach dem Flug des Adlers oder des „new condor“ über die Erde, die vor gar nicht langer Zeit von Faschisten und Diktatoren mit Blut getränkt wurde, ist jetzt US-Außennminister Tillerson wieder gekommen, um Befehle zu übermitteln und seine lokalen Untergebenen nehmen die Ankündigungen auf: „ Maduro ist auf dem Amerikagipfel nicht willkommen“, so dröhnte es in den späten Stunden des 13. Februar nach einer Zusammenkunft der Regierungen, die Caracas gegenüber feindselig eingestellt sind, über die globalen Nachrichtennetze im Dienste Washingtons.

  • Zunächst hatte Venezuelas Regierung empört darauf regiert, dass die Anklagebehörde beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag Voruntersuchungen gegen das südamerikanische Land aufnehmen will. Doch letztendlich reagierte die venzolanische Regierung gelassen, bot ihre Mitarbeit an und gab an, sie habe nichts zu verbergen. Die Mitteilung von Chefanklägerin Fatou Bensouda kam Donnerstag letzter Woche: Ermittlungen gegen Caracas und Manila würden eingeleitet. Bei den Philippinen geht es um den von der Regierung Duterte ausgerufenen „Antidrogenkrieg“.

    Weiterlesen:

    UZ - Unsere Zeit

  • «Der Imperialismus konnte und kann die Bolivarische Revolution von Venezuela nicht zerstören», hob in Havanna Professor Adán Chávez Frías, Vorsitzender für Internationale Angelegenheiten der Verfassungsgebenden Versammlung von Venezuela, vor nationalen Pressemedien hervor und versicherte, dass die größte Kraft seines Landes in der eroberten bürgerlich- militärischen Einheit beruht.

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