Samstag, 25. März 2017
Solidaritätsanzeige

Venezuela

Hugo ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez hat am gestrigen Mittwoch die erste Aufklärungsdrohne seines Landes präsentiert. Der etwa vier Meter lange unbemannte Flugkörper wurde von venezolanischen Ingenieuren mit technischer Unterstützung des Iran entwickelt, berichtete stolz Brigadegeneral  Julio César Morales am Luftwaffenstützpunkt Maracay. Die Drohne könne Videobilder und Fotos in Echtzeit übertragen, habe einen Aktionsradius von 100 Kilometern, könne bis auf 3000 Meter Höhe steigen und bis zu 90 Minuten lang in der Luft bleiben.

Will Chávez links überholen: Orlando ChirinoAmtsinhaber Hugo Chávez gilt als haushoher Favorit für die Präsidentschaftswahl am 7. Oktober in Venezuela. Sein wichtigster Herausforderer ist Henrique Capriles Radonski. Doch neben diesen beiden Kandidaten haben fünf weitere Personen ihre Kandidatur angemeldet. Offiziell zugelassen wurde bereits María Bolívar, während vier weitere Politiker - Yoel Acosta Chirinos, Orlando Chirinos, Luis Reyes und Rafael Uzcátegui - noch Unterlagen nachreichen müssen.

Regierungsprogramm des Kandidaten des VolkesWir dokumentieren nachstehend in deutscher Übersetzung den Text der Einleitung des von Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Montag dem Nationalen Wahlrat (CNE) überreichten Regierungsprogramms 2013-2019. Eine gekürzte Fassung erschien in der Tageszeitung junge Welt vom 13. Juni 2012. Die vollständige spanischsprachige Fassung des Programms kann hier heruntergeladen werden.

I.

Einmal mehr stellen mich die Umstände vor das Volk, um diesem meine getroffene und erneuerte Verpflichtung zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit zu versichern. Dies ist wie nie zuvor die Zeit, dem sozialistischen Heimatland, für das wir kämpfen, Gesicht und Gestalt zu geben. Dieses Regierungsprogramm für die Zeit 2013 bis 2019 entspricht der Durchführung dieser obersten Ziele: Unabhängigkeit und sozialistisches Vaterland!

Chávez beim CNEBegleitet von Hunderttausenden Menschen - das Portal Aporrea.org spricht von mehreren Millionen - hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez heute in Caracas offiziell seine Kandidatur zur Präsidentschaftswahl am 7. Oktober eingereicht. Begleitet wurde er dabei von seinen Töchtern, Mitgliedern des Wahlkampfstabes, seinem Kabinett und den führenden Vertretern der ihn unterstützenden Parteien, darunter Oscar Figuera von der Kommunistischen Partei (PCV). Zwölf Parteien haben Chávez offiziell zur Wiederwahl vorgeschlagen.

Hunderttausende für ChávezHunderttausende Menschen begleiten heute den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zum Nationalen Wahlrat (CNE), der obersten Wahlbehörde des südamerikanischen Landes. Dort wird sich der seit 1999 amtierende Staatschef offiziell als Kandidat für die Wiederwahl einschreiben. Zugleich werden die offiziellen Vertreter der Parteien, die ihn als ihren Kandidaten nominiert haben, dies dort ebenfalls offiziell machen. Zu diesen Organisationen gehören neben der von Chávez selbst gegründeten Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) die Kommunistische Partei (PCV), die Tupamaros, die Venezolanische Volkseinheit (UPV) und andere. Nachdem vorgestern der oberste Gerichtshof entschieden hat, wer diese Parteien rechtmässig führt, werden auch Podemos und Heimatland für alle (PPT) ihre Unterstützung für Chávez erklären.

Hugo ChávezIn Venezuela wird heute der Vertreter der Opposition, Henrique Capriles Radonski, beim Nationalen Wahlrat (CNE) offiziell seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl am 7. Oktober anmelden. Am morgigen Montag folgt dann Amtsinhaber Hugo Chávez. Damit beginnt in dem südamerikanischen Land die heisse Phase des Wahlkampfs. Nach wie vor ist Chávez allen seriösen Umfragen zufolge der grosse Favorit für den Wahlsieg. So ergab eine heute von der Tageszeitung »Correo del Orinoco« veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IVAD, dass der Präsident die Wahl in allen Regionen des Landes gewinnen dürfte.

Klare Worte im OppositionsblattVenezuelas Präsident Hugo Chávez will nach Abschluss seiner Krebstherapie nun »mit der Kraft eines Stieres« in den Wahlkampf um seine Bestätigung als Staatschef einsteigen. Das kündigte er am gestrigen Montag (Ortszeit) während der wöchentlichen Pressekonferenz der von ihm gegründeten Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) an. Telefonisch zugeschaltet sagte er, es gehe ihm von Tag zu Tag besser. Chávez war vor rund einer Woche aus Havanna zurückgekehrt, wo er sich erneut einer Strahlentherapie unterzogen hatte. In den folgenden Tagen war er zunächst nicht öffentlich aufgetreten.

Begrüßung durch Vizepräsident Elías JauaVenezuelas Präsident Hugo Chávez ist am Freitag abend (Ortszeit) in seine Heimat zurückgekehrt. Seit dem 30. April hatte er sich zur weiteren Behandlung seines Krebsleidens in Havanna aufgehalten. Diese Strahlentherapie sei erfolgreich abgeschlossen worden, wie es von den zuständigen Ärzten geplant worden sei, erklärte der Staatschef bei seiner Ankunft in Caracas. Es habe neben den üblichen Belastungen durch die Behandlung keine Komplikationen oder Schwierigkeiten gegeben, die eine teilweise oder ganze Unterbrechung der Therapie erforderlich gemacht hätten, dementierte Chávez entsprechende Gerüchte.

Wahlkampf für ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez setzt sich fünf Monate vor den Wahlen vom 7. Oktober weiter vom Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski ab. Einer am Freitag (Ortszeit) vom Meinungsforschungsinstitut VOP Consultores in Caracas veröffentlichten Umfrage zufolge beträgt der Vorsprung des Amtsinhabers inzwischen 40 Prozentpunkte. Demnach antworteten auf die berühmte Sonntagsfrage 63,7 Prozent der Befragten, sie würde für Chávez stimmen. Nur 23,2 Prozent wollten für Capriles votieren.

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