Samstag, 25. März 2017
Solidaritätsanzeige

Venezuela

Henrique Capriles RadonskiVenezuela amüsiert sich darüber, mit welcher Begründung der Kandidat der Opposition zu den Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober, Henrique Capriles Radonski, am 1. Mai die Demonstration des oppositionellen Gewerkschaftsbundes CTV und der Rechtsparteien geschwänzt habe. »Ich habe daran nicht teilgenommen, weil ich Arbeitgeber bin«, sagte er auf Nachfrage eines privaten Fernsehsenders. Capriles Radonski ist Gouverneur des venezolanischen Bundesstaates Miranda.

Werbung für die Maidemonstration in CaracasAm heutigen 1. Mai demonstrieren die Arbeiterinnen und Arbeiter Venezuelas ihre Unterstützung für das neue Arbeitsorgangesetz, das Präsident Hugo Chávez am gestrigen Montag per Dekret in Kraft setzen wird. Bislang ist der genaue Wortlaut des neuen Gesetzes nur dem Staatschef selbst bekannt, jedoch handelt es sich nach Angaben der mit der Ausarbeitung der Bestimmungen beauftragten Kommission um 19.000 Vorschläge, die im Rahmen der Beratungen dem Ausschuss zugeleitet wurden. Diese stammten von allen Arbeiterorganisationen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen des Landes.

Gustavo Dudamel dirigirt Venezuelas JugendorchesterDas Nationale Jugendsymphonieorchester Venezuelas unter der Leitung von Gustavo Dudamel wird bei der offiziellen Abschlussveranstaltung der Olympischen Sommerspiele 2012 in London spielen. Das bestätigte am Mittwoch (Ortszeit) José Antonio Abreu, das Oberhaupt des venezolanischen »Sistema«, des Systems der Jugendorchester, das Hunderttausende Kinder und Jugendliche an die klassische Musik und Musikinstrumente heranführt. Zuvor hatte sich Abreu mit Venezuelas Sportminister Héctor Rodríguez beraten. »Jetzt ist alles klar und bestätigt: das Venezolanische Jugendorchester Simón Bolívar wird bei der Abschlussveranstaltung der Olympiade spielen und von Gustavo Dudamel dirigiert werden«, erklärte Abreu anschliessend.

Venezuela aktuellVenezuela aktuellWenn an diesem Sonntag in Venezuela gewählt würde, könnte Präsident Hugo Chávez mit 53 Prozent der Stimmen rechnen. Das geht aus einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Hinterlaces hervor, die dessen Direktor Oscar Schemel im privaten Fernsehsender Venevisión vorstellte. Der Prognose zufolge liegt Chávez damit 19 Prozentpunkte vor dem Kandidaten der Opposition, Henrique Capriles, der auf 34 Prozent kommt.

Chávez in HavannaChávez in HavannaVenezuelas Präsident Hugo Chávez hat am Montag (Ortszeit) Gerüchte über eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes dementiert. In Internetdiensten wie Twitter waren zuvor sogar Meldungen über den angeblichen Tod des Staatschefs verbreitet worden. Chávez nutzte daraufhin eine Pressekonferenz seiner Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), um die versammelten Journalisten per Telefon davon in Kenntnis zu setzen, dass es ihm gut gehe. »Alle Gesundheitschecks, denen ich heute unterzogen worden bin, sind gut ausgegangen«, erklärte er und kündigte an, am Donnerstag in seine Heimat zurückzukehren.

Venezuelas Botschaft in LondonVenezuelas Botschaft in LondonFunktionäre der venezolanischen Botschaft in London haben am Dienstag der britischen Polizei Beweise für Vandalismus in der diplomatischen Vertretung übergeben. Wie das Ministerium der Volksmacht für Kommunikation und Information in Caracas heute informiert, gehören zu den Beweismitteln unter anderem Videoaufnahmen.

Hugo ChávezHugo ChávezEine neue Umfrage bestätigt die Favoritenrolle des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez bei den Wahlen am 7. Oktober. Wie das Institut North American Opinion Research (NAOR) zwischen dem 26. März und dem 4. April ermittelte, führt Chávez derzeit mit 21 Prozentpunkten vor dem Oppositionsvertreter Henrique Capriles.

Maduro in der Sendung ContragolpeMaduro in der Sendung ContragolpeVenezuelas Außenminister Nicolás Maduro hat sich am Montag (Ortszeit) im staatlichen Fernsehen VTV für Äußerungen entschuldigt, durch die er Venezuelas Homosexuelle beleidigt hatte. Während der Gedenkveranstaltungen zum zehnten Jahrestag des Putsches gegen Präsident Hugo Chávez am 11. April 2002 hatte er im Zusammenhang mit den damaligen Angriffen auf die kubanische Botschaft in Caracas für die faschistischen Aggressoren auch den Begriff »Mariconsones« verwandt, eine vulgäre und beleidigende Bezeichnung für Schwule. Daraufhin hatten ihn Oppositionsmedien der Homophobie bezichtigt.

Jugenddemonstration in Caracas. Foto: AVNJugenddemonstration in Caracas. Foto: AVNMit einem grossen Demonstrationszug haben junge Venezolanerinnen und Venezolaner heute an die versuchte Erstürmung der kubanischen Botschaft in Caracas durch die Putschisten vor zehn Jahren erinnert. Am 12. April 2002, während der kurzen Herrschaft des Carmona-Regimes, hatte sich vor der diplomatischen Vertretung ein rechtsextremer Mob zusammengerottet, der Fahrzeuge der Botschaft demolierte, die Strom- und Trinkwasserversorgung kappte und das Gebäude belagerte. An der Spitze der Meute stand der damalige Bürgermeister des Bezirks Baruta und heutige Präsidentschaftskandidat der Opposition, Henrique Capriles Radonski.

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