Uhrzeit in Venezuela

  • UNO fordert Respekt für Wahl in Venezuela

    Vereinte NationenDas Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) hat alle Parteien aufgerufen, die Wahl zur verfassunggebenden Versammlung am Sonntag zu respektieren. OHCHR-Sprecherin Liz Throssell sagte am Freitag in Genf: »Wir sind tief besorgt über das Risiko weiterer Gewalt in Venezuela, wo am Sonntag die von Präsident Nicolás Maduro einberufenen Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung stattfinden sollen.

  • Der Marsch auf Miraflores fiel aus

    Eigenartige Wahrnehmung der Wirklichkeit: Freddy Guevara. Screenshot: FacebookEigenartige Wahrnehmung der Wirklichkeit: Freddy Guevara. Screenshot: FacebookFreddy Guevara, Vizepräsident der Nationalversammlung und derzeit häufigster Sprecher des venezolanischen Oppositionsbündnisses MUD, verkündete am Freitagabend (Ortszeit): »Heute wurde das gesamte Land lahmgelegt.« Zuvor hatten die Regierungsgegner zu einer »Besetzung von Caracas« und einem »Trancazo Nacional« aufgerufen. Letzteres sollte übersetzt wohl »Nationale Abriegelung« bedeuten, man könnte es laut Onlinewörterbuch »Pons« aber auch – passend – als »Knüppelschlag« oder als »landesweite Grippe« übersetzen. Für »krank« hielten auf der Facebook-Seite der MUD jedenfalls so einige Oppositionelle ihren Frontmann, denn selbst sie räumten ein, dass von einer »Abriegelung« des Landes keine Rede sein konnte.

  • Kolumbien: Kein »Exodus« aus Venezuela

    Der Generaldirektor der kolumbianischen Einwanderungsbehörde, Christian Krüger, hat dementiert, dass es einen »massiven Exodus« aus Venezuela gebe. Nach Medienberichten über eine massive Zunahme der Ausreisen von Venezolanern nach Kolumbien verlangte er, keinen »falschen Alarm« auszulösen.

  • Zehntausende bei Wahlkampfabschluss in Caracas

    Rote Flut auf der Avenida Bolívar. Foto: Prensa PresidencialRote Flut auf der Avenida Bolívar. Foto: Prensa Presidencial

    Zehntausende Unterstützerinnen und Unterstützer des bolivarischen Prozesses haben am Donnerstag auf der Avenida Bolívar im Zentrum von Caracas den Abschluss des Wahlkampfes für die verfassunggebende Versammlung gefeiert. Seit den Morgenstunden strömten unzählige Menschen zu der Kundgebung, schwenkten ihre Fahnen und zeigten Transparente für die Constituyente und die Verteidigung von Frieden und Revolution.

  • Wahlen nicht erwünscht: US-Administration verhängt Sanktionen gegen Venezuela

    Die USA spielen wieder Weltpolizei. Screenshot: U.S. Department of the TreasuryDie USA spielen wieder Weltpolizei. Screenshot: U.S. Department of the TreasuryDas US-Finanzministerium hat am Mittwoch gegen 13 weitere Politiker aus Venezuela Sanktionen verhängt. Begründet wurden die Strafmaßnahmen ganz offiziell damit, dass sie an den Vorbereitungen der für Sonntag vorgesehenen Wahlen zu einer verfassunggebenden Versammlung beteiligt seien und damit die »Demokratie unterminieren« würden. Die US-Administration behauptet – ohne Belege dafür vorzulegen – dass der Wahlprozess garantiere, dass die Mehrheit der künftigen Mitglieder der Constituyente die Interessen der Regierung repräsentieren werde. Das dürfte tatsächlich so sein, allerdings vor allem deshalb, weil die rechte Opposition die Wahl boykottiert. Zugleich stützt sich Washington ausdrücklich auf die von der Opposition am 16. Juli organisierte »Volksbefragung«, bei der »die Venezolaner mit überwältigender Mehrheit« gegen die Constituyente gestimmt hätten.

  • Aufruf aus der Schweiz: Solidarität mit Venezuela!

    alba suizaWir dokumentieren nachstehend einen von der Kampagne Alba Suiza veröffentlichten und von zahlreichen Schweizer Solidaritätsorganisationen unterstützten Aufruf zur Solidarität mit Venezuela:

    Die unterzeichnenden Organisationen, Gruppen der internationalen Solidarität in der Schweiz und weltweit, sind beunruhigt über die aktuelle Situation in der Bolivarischen Republik Venezuela. Die legitim gewählte Regierung von Präsident Nicolás Maduro Moros ist Opfer einer gewalttätigen und durch ausländische Wirtschaftseliten finanzierten Opposition. Deren Ziel ist es, sich der zahlreichen natürlichen und energetischen Ressourcen Venezuelas zu bemächtigen.

  • Venezuelas Opposition kopiert Putschversuch von 2002

    Der Putsch 2002 dauerte nur 48 Stunden. Foto: Archiv LaIguana.tvDer Putsch 2002 dauerte nur 48 Stunden. Foto: Archiv LaIguana.tvEs ist ein altbekanntes Szenarium: Für den heutigen Mittwoch hat Venezuelas rechte Opposition zu einem 48-stündigen »Generalstreik« aufgerufen. Dem soll am Freitag eine »Besetzung von Caracas« folgen, einschließlich einer Großdemonstration zum Präsidentenpalast Miraflores, wie der mehrfach gescheiterte Präsidentschaftskandidat Henrique Capriles Radonski ankündigte. Ziel sei die Verhinderung der Wahl zur verfassunggebenden Versammlung, die für Sonntag angesetzt ist.

  • Mit Bolívar gegen die CIA

    ciaVenezuelas Regierung hat die Einmischung der CIA in die inneren Angelegenheiten des südamerikanischen Landes verurteilt und zudem von den Regierungen Kolumbiens und Mexikos verlangt, ihre Rolle bei den Machenschaften des US-Geheimdienstes offenzulegen. CIA-Direktor Michael »Mike« Pompeo hatte zuvor am 20. Juli beim »Aspen Security Forum« erklärt, die Agency arbeite hart daran, dass Venezuela »stabil und so demokratisch wie möglich« sei. Dazu habe er in Mexiko-Stadt und Bogotá Gespräche geführt, damit »sie verstehen, was sie tun sollten«.

  • Opposition - mal so, mal so

    Fotos von »demonstrierenden Oppositionellen« in Venezuela sind in den westlichen Medien nicht mehr so häufig zu sehen wie noch in den ersten Wochen der Kampagne der rechten Opposition gegen Präsident Maduro. Das liegt nicht daran, daß sich die Meldungen abgenutzt hätten, sondern vor allem daran, daß es immer schwieriger wird, die gewaltsamen Ausschreitungen dem Publikum im Westen einigermaßen glaubwürdig zu verkaufen. Nicht erst seit den Bildern vom Vorgehen der Polizei während des G-20-Gipfels weiß man – weit über Hamburg hinaus – daß auch die gelungensten Fotos nicht immer die Wirklichkeit darstellen.

  • »Generalstreik« gescheitert

    In den größten Betrieben Venezuelas wurde nicht gestreikt. Foto: AVNIn den größten Betrieben Venezuelas wurde nicht gestreikt. Foto: AVNDer von Venezuelas Opposition für den heutigen Donnerstag ausgerufene 24-stündige »Generalstreik« ist offenkundig gescheitert. Journalisten berichteten von normalem Verkehr in den großen Städten. Auch die Zahl der zu ihren Arbeitsplätzen fahrenden Pendler in den Nahverkehrszügen und Busse sei nicht spürbar geringer gewesen, als an anderen Tagen. Staatspräsident Nicolás Maduro erklärte, die 700 größten Unternehmen des südamerikanischen Landes, die 90 Prozent der nationalen Produktion ausmachen, arbeiteten völlig normal.

  • Regierung Venezuelas verurteilt Drohungen aus Washington

    Bolivarische Republik VenezuelaWir dokumentieren nachstehend eine Erklärung des Ministeriums der Volksmacht für Auswärtige Beziehungen der Bolivarischen Republik Venezuela:

    Die Bolivarische Republik Venezuela lehnt die anmaßende Erklärung ab, die am 17.07.2017 vom Weißen Haus veröffentlicht wurde. Es handelt sich um ein beispielloses Dokument, dessen fehlendes Niveau und mindere Qualität das intellektuelle Verständnis dessen erschwert, was das Aggressorland damit beabsichtigt.

  • Heike Hänsel: Putschversuch in Venezuela muss von Bundesregierung verurteilt werden

    die linke»Der Angriff eines Regierungsgegners mit einem gekaperten Polizeihubschrauber auf das Gebäude des Obersten Gerichtshofes in der venezolanischen Hauptstadt Caracas muss als Putschversuch gewertet werden und zeigt einmal mehr in erschreckender Weise die Gewaltbereitschaft und Aggressivität der Opposition in Venezuela«, sagte heute Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag. Sie forderte; »Die Bundesregierung muss diesen Putschversuch verurteilen und ihre politische Unterstützung für diese Opposition beenden.«

  • Angriff mit Hubschrauber auf Gericht und Ministerium in Caracas

    Nach dem Anschlag verbreiteten die Terroristen eine Erklärung. Screenshot: YoutubeNach dem Anschlag verbreiteten die Terroristen eine Erklärung. Screenshot: YoutubeRebellierende Polizisten haben in Caracas von einem Hubschrauber aus die Gebäude des Obersten Gerichtshofs und des Innenministeriums von Venezuela angegriffen. Verantwortlich für die Attacke, die von den venezolanischen Behörden umgehend als Terroranschlag klassifiziert wurde, ist offenbar ein Óscar Alberto Pérez, der ein Beamter der Lufttransportdivision der Kriminalpolizei CICPC sein soll. In einem Video präsentierte sich der Attentäter zusammen mit vier maskierten und schwer bewaffneten Männern und verlas eine Erklärung, in der sich die Gruppe als »Gotteskrieger« bezeichnet, die auf einer »heiligen Mission« seien, um die »Demokratie« in Venezuela wiederherzustellen.

  • Erklärung der Regierung Venezuelas

    Bolivarische Republik VenezuelaWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung der Regierung Venezuelas zum Anschlag auf das Innenministerium und den Obersten Gerichtshof in Caracas:

    Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela informiert die venezolanische Bürgerschaft und die Geschwistervölker der Welt über die bewaffneten Angriffe, die am Abend des heutigen Tages, Dienstag, 27. Juni, gegen das Gebäude des Ministeriums der Volksmacht für Innere Beziehungen, Justiz und Frieden sowie gegen das des TSJ (Oberster Gerichtshof) in Caracas unternommen wurden und die Teil einer putschistischen Eskalation gegen die Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela und ihre Institutionen sind.

  • Kommunisten solidarisch mit Venezuela

    comunistaWir dokumentieren nachstehend eine gemeinsame Erklärung kommunistischer und Arbeiterparteien, die am vergangenen Wochenende in Caracas am XV. Parteitag der Kommunistischen Partei Venezuelas teilgenommen haben:

    Die revolutionären, kommunistischen und Arbeiterparteien, die dieses Dokument aus Anlass unserer Teilnahme am XV. Kongress der Kommunistischen Partei Venezuelas im Heimatland von Bolívar und Chávez unterzeichnet haben,

    ERKLÄREN unsere Solidarität mit dem Volk Venezuelas, mit dem seit dem Beginn der Präsidentschaft von Hugo Chávez in Venezuela laufenden bolivarischen Prozess für Souveränität und soziale Veränderungen und mit dem Kampf der PCV als Organisation der venezolanischen Arbeiterklasse.

  • PCV ehrt Oktoberrevolution

    Kommunistische Partei VenezuelasDie Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) hat ihren derzeit in Caracas laufenden XV. Parteitag genutzt, um in einer öffentlichen Zeremonie an den 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution zu erinnern. Der internationale Sekretär des ZK der PCV, Carolus Wimmer, verlas vor Hunderten Teilnehmern der Veranstaltung eine Erklärung zu Ehren der russischen Revolution, die ein Einschnitt in die Geschichte der demokratischen Kämpfe der Völker und der Arbeiterklasse markiert.

  • XV. Parteitag der PCV: Venezuelas Kommunisten beraten in Caracas

    XV. Parteitag der KP Venezuelas. Foto: Tribuna PopularXV. Parteitag der KP Venezuelas. Foto: Tribuna PopularIn Caracas ist am Donnerstagabend der XV. Parteitag der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) eröffnet worden. Zum Auftakt fand im Theater Cantaclaro in Caracas eine Gala statt, mit der an die Eröffnung des der Einheit Lateinamerikas gewidmeten Kongresses von Panama am 22. Juni 1826 erinnert wurde. Für die zahlreichen internationalen Gäste aus Lateinamerika, Europa und Asien, die an dem Kongress teilnehmen, ergriff Moisés Carrasquillo von der Partei des Volkes von Panama das Wort. »Wir sind ein einziges Volk. Die historisches Veränderungen, die wir erleben, haben die Völker Amerikas in den Kampf, in ihre Vereinigung und Reorganisation geführt. Heute erheben wir das Banner der Einheit der lateinamerikanischen und karibischen Völker als mächtige Waffe für den Kampf und Sieg gegen den Feind: den nordamerikanischen Imperialismus«, erklärte Carrasquillo.

  • KP Venezuelas bekräftigt Bedeutung des Leninismus

    Oscar Figuera. Foto: Tribuna PopularOscar Figuera. Foto: Tribuna Popular

    Zum Auftakt ihres XV. Parteitages hat die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) am Mittwoch in Caracas ein internationales Seminar über die Bedeutung der Theorien von Wladimir Iljitsch Lenin durchgeführt. Im Hotel Anauco Suites im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt kamen dazu zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter kommunistischer Parteien aus aller Welt zusammen, unter anderem aus Kolumbien, Großbritannien, Deutschland, Mexiko, Panama, Portugal, Norwegen, Belgien und Spanien.

  • Maduro bildet Militärspitze um

    Nicolás Maduro und Verteidigungsminister Vladimir Padrino. Foto: Correo del OrinocoNicolás Maduro und Verteidigungsminister Vladimir Padrino. Foto: Correo del OrinocoWährend einer Zeremonie in der Militärakademie von Caracas hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro personelle Veränderungen in der Spitze der Bolivarischen Nationale Streitkräfte (FANB) verkündet. Verteidigungsminister Vladimir Padrino bleibt zwar im Amt, gibt jedoch den Chefposten des Operativen Strategischen Kommandos (CEOFANB) ab, den er seit 2013 besetzt hatte. Der bisherige Kommandeur der Nationalgarde (GNB), Antonio Benavides Torres, wird abgelöst und durch Sergio Rivero Marcano ersetzt.

  • Venezuelas Generalstaatsanwältin vor Gericht

    Oberster GerichtshofDer Oberste Gerichtshof (TSJ) Venezuelas hat am Dienstag eine Klage des Parlamentsabgeordneten Pedro Carreño gegen Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz zur Verhandlung angenommen. Der sozialistische Parlamentarier wirft Ortega Díaz schwere Pflichtverletzungen bei ihrer Amtsführung vor. Der Juristin droht die Absetzung.

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