24 | 06 | 2018

VOV5Vietnam und die internationale Arbeiterklasse haben am Samstag den 200. Geburtstag des großen Ideologen, Revolutionärs und Leiter der internationalen Arbeiterklasse Karl Marx gefeiert. Der vietnamesische Staatspräsident Tran Dai Quang schrieb einen Artikel über die »Ideologie von Karl Marx für die vietnamesische Revolution«.

Die Beiträge von Karl Marx halfen der Revolution der internationalen Arbeiterklasse dabei, die Ausbeutung und Unterdrückung gegen sie zu beenden. Der Marxismus und Leninismus sei für Vietnam eine materielle Stärke und ein moralisches Erbe. Er sei mit der Tradition Vietnams eng verbunden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor allem möchte ich mich im Namen unserer Delegation und im meinem eigenen Namen bei unseren vietnamesischen Freunden für ihre Gastfreundlichkeit bedanken.

Heute vormittag trafen wir uns mit dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, Nguyễn Phú Trọng, jetzt fanden unsere sehr inhaltreiche Verhandlungen statt, und es steht noch ein Treffen mit dem Präsidenten Vietnams, Trần Đại Quang, bevor.

Am 8. Januar begann in Hanoi ein Prozess gegen mehr als 20 Manager, Politiker und ehemalige Funktionsträger des staatlichen Ölgiganten PetroVietnam (PVN). Ihnen werden Unterschlagung, Korruption und andere Wirtschaftsstraftaten vorgeworfen. Der Name, der in Vietnam am meisten aufhorchen ließ, ist Dinh La Thang, der nicht nur Vorsitzender von PVN, sondern auch Parteivorsitzender von Ho-Chi-Minh-Stadt war und aus dieser Position entfernt wurde. Warum dieser Prozess in Deutschland aber Aufsehen erregt, hat einen anderen Grund.

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VietnamMit 91,5 Prozent der Stimmen ist General Tran Dai Quang, Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Vietnams, am Samstag vom vietnamesischen Parlament zum neuen Staatspräsidenten gewählt worden. Bei seiner Vereidigung sagte er: »Ich bedanke mich beim Parlament dafür, dass es mich mit Vertrauen zum  Staatspräsidenten der Sozialistischen Republik Vietnam gewählt hat. Vor der Nationalflagge, dem Parlament, dem Volk und den Wählern im ganzen Land schwöre ich, dem Vaterland, dem Volk und der Verfassung der Sozialistischen Republik Vietnam treu zu sein. Ich werde mich darum bemühen, die mir von der Partei, dem Staat und der Bevölkerung beauftragten Aufgaben zu erfüllen.«

Parade zum Tag des Sieges. Foto: cpv.org.vnAm 30. April 1975 zogen die Truppen der vietnamesischen Befreiungsfront in Saigon, dem heutigen Ho-Chi-Minh-Stadt, ein. Aus Anlass des 40. Jahrestages dieses historischen Ereignisses, das den Schlusspunkt unter einem 30-jährigen Krieg setzte, fanden am heutigen Donnerstag in der südvietnamesischen Metropole zahlreiche Veranstaltungen, Kundgebungen und eine Parade statt. An dieser nahmen Spitzenpolitiker wie der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, Nguyen Phu Trong, Staatspräsident Truong Tan Sang, Premierminister Nguyen Tan Dung, Parlamentspräsident Nguyen Sinh Hung und zahlreiche andere aktive und ehemalige Politiker teil. Auch Vertreter der Veteranen, der Heldenmütter und aller Volksschichten sowie Delegationen aus Laos, Kambodscha und Kuba waren anwesend.

Vietnam ist frei: Washington PostIn seiner kleinen Wohnung am Rande von Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, sitzt Nguyen Khac Can neben einem Radio und einem Memoirenband und erzählt über die Zeit, als Saigon befreit wurde. Can war der erste Direktor des Radiosenders »Widerstand des Südens« und Vizedirektor von »Radio Befreiung A«. Er begeistert sich auch heute noch für den 30. April 1975, an dem seine Kollegen und er das Radio des Saigonregimes übernahmen. Sie mussten schnell Nachrichten senden und die Lage des Landes für die Welt darstellen. Alles über den Tag ist ihm noch sehr klar im Gedächtnis geblieben.

Anfang April 1975, als die günstigste Gelegenheit kam, entschied sich die Zentralabteilung für Aufklärung und Erziehung, eine Gruppe zu gründen, die die Radioanlagen in Saigon übernehmen sollte. Gleichzeitig fuhr eine Gruppe von Radio Befreiung A unter Leitung von Nguyen Khac Can und Tran Huu Hanh vom Norden in den Süden. Am 29. April marschierte die Gruppe von Tay Ninh nach Saigon. Sie mussten nicht direkt kämpfen. Ihre Aufgabe war es, die Medien Saigons zu übernehmen und baldmöglichst auf Sendung zu gehen.

Junge Welt, 1. Mai 1975. Foto: RedGlobeAm vergangenen Freitag veröffentlichten zahlreiche Zeitungen der Sozialistischen Republik Vietnam einen Artikel des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Vietnams (KPV), Nguyen Phu Trong, der dem Sieg des Volkes über die US-amerikanische Aggression gewidmet ist. Die Befreiung von Saigon, dem heutigen Ho-Chi-Minh-Stadt, jährt sich am 30. April zum 40. Mal.

Der Auslandsrundfunk Stimme Vietnams veröffentlichte auf seiner Homepage eine Zusammenfassung dieses Beitrags, die wir nachstehend in einer von uns leicht redigierten Fassung dokumentieren.

Im Streit um die von China und Vietnam beanspruchten Paracel- und Spratly-Inseln hat der vietnamesische Premierminister Nguyen Tan Dung die Proteste seiner Landsleute gegen die von Hanoi als illegal kritisierte Aufstellung einer chinesischer Bohrinsel in dem umstrittenen Gebiet als gerechtefertigt bezeichnet. In einem Telegramm an das Ministerium für öffentliche Sicherheit und alle zentralen Behörden und Leiter der zentralen Städte und Provinzen wies der Regierungschef zugleich jedoch darauf hin, dass in jüngster Zeit »einige Menschen die Produktionsstätten von ausländischen Investoren geplündert und Widerstand gegen die Sicherheitskräfte geleistet« hätten, berichtete der staatliche Auslandsrundfunk Stimme Vietnams. Das habe die Sicherheit beeinträchtigt und sich negativ auf das Investitionsumfeld und die Außenpolitik der Partei und des Staates ausgewirkt. Dung forderte die betroffenen Behörden auf, Provokateure zu bestrafen, um die Sicherheit der Unternehmen, vor allem der ausländischen Investoren, zu garantieren. Zugleich bekräftigte Dung, dass die Partei und der Staat Vietnam alles tun werden, um Ausländer, ausländische Unternehmen und Organisationen in Vietnam günstige Bedingungen zu schaffen sowie ihre Sicherheit zu gewährleisten.  

Medienkonferenz in Hanoi. Foto: infonet.vnVietnams Informationsminister Nguyen Bac Son hat am Freitag an einer Konferenz über die Aufgaben von Rundfunk und Fernsehen für das Jahr 2014 teilgenommen. Er lobte die Aktivitäten der Rundfunk- und Fernsehsender in der vergangenen Zeit. Die Sender hätten ausreichend, rechtzeitig und transparent über die soziale und wirtschaftliche Lage des Landes informiert. Die Medien seien die Brücke zwischen der Partei, dem Staat und der Bevölkerung. Sie trägen viel zur sozial-wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bei.

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