Montag, 1. Mai 2017
Solidaritätsanzeige

Deutschland

IG MetallManroland will in Augsburg die komplette Fertigung und deren Beschäftigte in eine eigene Gesellschaft ausgliedern. Betroffen sind etwa 300 Beschäftigte. Nach dem Gesetz können die Betroffenen diesem Übergang ihres Arbeitsverhältnisses auf die neue Produktionsgesellschaft widersprechen.

Betriebsrat und IG Metall versuchten in den vergangenen Tagen, in einem Spitzengespräch unter Beteiligung des Vorstandsvorsitzenden des Gesellschafters Possehl, Herrn Uwe Lüders, Verbesserungen für die Beschäftigten zu erzielen. Hier ging es insbesondere um die Themen Beschäftigungssicherung, Gemeinsamer Betrieb, Kapitalausstattung und Investitionen.

Einschussloch im Linke-Büro Bottrop. Foto: Die Linke NRWEinschussloch im Linke-Büro Bottrop. Foto: Die Linke NRWIn Nordrhein-Westfalen ist es in den vergangenen Tagen zu mehreren Anschlägen auf Parteibüros der Linken gekommen. In der Zeit zwischen dem 21. April (18:30 Uhr) und dem 24. April (10:00 Uhr) wurde auf das Linke-Büro in Bottrop geschossen, informierte Landesgeschäftsführer Sascha H. Wagner.. Das Projektil habe die Jalousie sowie die äußere Fensterscheibe durchschlagen. Die Bottroper Polizei konnte das Projektil vor Ort sicherstellen. Sie wertet den Anschlag als politisch motivierte Straftat.

SDAJWir dokumentieren nachstehend den Aufruf der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) zum 1. Mai 2017:

30 Stunden sind genug!

Der 1. Mai ist seit über 100 Jahren ein Tag an dem wir für unsere Rechte auf die Straße gehen. Wir, die Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende und junge Beschäftigte können unsere Interessen nur gemeinsam gegen die der großen Banken und Konzerne durchsetzten. Angefangen hat das Ganze am 1. Mai 1886 in den USA, mit dem Kampf um den 8-Stunden-Tag.

Gegen NazisAm Mittwoch, den 26.04.2017, wurde ein Bundeswehroffizier festgenommen, weil er einen Terroranschlag vorbereitet hat, um ihn anschließend Flüchtlingen in die Schuhe schieben zu können und damit rassistische Stimmung in der Gesellschaft anzuheizen. Die bürgerlichen Medien reiben sich verwundert die Augen. Es sprengt offensichtlich ihre Vorstellungskraft, dass ein „Staatsbürger in Uniform“ aus der „demokratischen Parlamentsarmee“ Bundeswehr zu so etwas in der Lage sein soll.

FAUWir dokumentieren eine Pressemitteilung der anarcho-syndikalistischen Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter Union (FAU) zum 1. Mai 2017:

Die Lohnarbeit migrantischer ArbeiterInnen in Europa ist oft unterbezahlt, illegalisiert, gefährlich für Leib und Seele und in besonders krassen Fällen als Folge von Menschenhandel schlicht und einfach moderne Sklaverei. Häufig arbeiten MigrantInnen in Branchen, die gewerkschaftlich nur schwierig zu organisieren sind. Diese wird insbesondere durch soziale Spaltungen, das Fehlen von Verträgen, Unsichtbarmachung oder einen ungesicherten Aufenthaltsstatus erschwert.

DFG-VK»Make Games – Not War«, stand am Mittwochabend auf einem Transparent am Berliner Westhafen. Damit demonstrierten Aktivistinnen und Aktivisten der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) gegen die Zusammenarbeit des Videospiel-Herstellers »Crytek« mit Rüstungsunternehmen. Ein als eine Videospielfigur verkleideter Aktivist zerbrach dabei symbolisch ein Plastik-Gewehr.

Anlass für die Aktion am Hafen war die Vergabe des »Deutschen Computerspielpreises« im dortigen Event-Center: »Ein Videospiel-Hersteller, der mit Firmen kooperiert, die das Militär ausrüsten, sollte nicht noch eine Auszeichnung und Preisgeld erhalten“« erklärte Michael Schulze von Glaßer, stellvertretender politischer Geschäftsführer der DFG-VK. Frank Brendle vom Berliner Landesverband der DFG-VK ergänzte: »Crytek sollte auf die Zusammenarbeit mit Rüstungsbetrieben verzichten, denn sonst klebt nicht nur virtuelles, sondern richtiges Blut an den Fingern von Angestellten, aber letztlich auch Kunden«.

IPPNWBundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kann und muss die Exporte von Brennelementen aus dem emsländischen Lingen für belgische und französische Pannenreaktoren  verbieten. Dazu stellten heute in Berlin die Ärzteorganisation IPPNW sowie Vertreter von Anti-Atomkraft-Initiativen auf einer Pressekonferenz eine neue Stellungnahme der Juristin Dr. Cornelia Ziehm vor. »Die Bundesregierung darf sich nicht weiter hinter unhaltbaren Rechtsauslegungen verschanzen, in der die Wirklichkeit völlig ausgeklammert wird«, erklärt Dr. Angelika Claußen, Europavorsitzende der IPPNW. »Das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung haben eindeutig Vorrang.«

Revolutionärer 1. Mai in Nürnberg»Alles für alle! Gemeinsam in die revolutionäre Offensive« ist das Motto der diesjährigen revolutionären 1. Mai Demonstration in Nürnberg. Initiiert von der organisierten autonomie (OA) wird die Demonstration vom revolutionären 1. Mai Bündnis, einem Zusammenschluss linksradikaler Gruppen und Einzelpersonen, veranstaltet. Die Auftaktkundgebung beginnt um 11.30 Uhr an der Ecke Bauerngasse/Gostenhofer Hauptstraße. Auch dieses Jahr ist der revolutionäre 1. Mai in Nürnberg der gemeinsame Ausdruck für alle Menschen aus Nürnberg und Umgebung, die gegen das kapitalistische System auf die Straße gehen.

Plakate des DGB zum 1. Mai 2017Plakate des DGB zum 1. Mai 2017Wir dokumentieren nachstehend den Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum 1. Mai 2017:

Alle Erfolge, die Gewerkschaften in den vergangenen Jahrzehnten erreicht haben, leben hieraus: Wir sind viele, wir sind eins! Wir sind viele: Wir sind Junge und Alte, Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten, Beschäftigte, Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner. Wir sind eins: Wir kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit und stehen für eine Gesellschaft, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt respektiert und schützt. Wir demonstrieren am 1. Mai für eine soziale, tolerante, demokratische und solidarische Gesellschaft in Deutschland und in Europa. Wir demonstrieren für mehr soziale Gerechtigkeit!

Real time web analytics, Heat map tracking
Videos: Germany

Freie Radios auf Sendung

RedGlobe Links

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.