Die Gründung mehrerer Tochterfirmen bei der Firma Tönnies alarmiert die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG). Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag): "Die Fleischindustrie hat in der Vergangenheit sehr viel kreative Energie aufgebracht, um Gesetze zu umgehen. Herr Tönnies hat das menschenverachtende System der Werkverträge über fast zwei Jahrzehnte in seinen Unternehmen perfektioniert." Daher sei es wenig glaubhaft, dass es sich bei den Gründungen von Tochtergesellschaften lediglich um "Vorsorgemaßnahmen" handeln solle. Um tatsächlich alle Schlupflöcher zu schließen, müssten Werkvertragskonstellationen und Leiharbeit ohne Ausnahmen konsequent verboten werden, forderte Adjan.

"Clemens Tönnies hat mehrmals reumütig angekündigt, dass er nicht nur sein Unternehmen, sondern die ganze Branche verändern und ihr Image heben möchte. Und betont, dass er in voller Verantwortung stehe", sagte der NGG-Vize. "Da nehmen wir ihn beim Wort: Statt Tochtergesellschaften zu gründen, sollte er lieber dafür sorgen, dass die Fleischindustrie mit NGG allgemeinverbindliche Tarifverträge für die gesamte Bundesrepublik Deutschland abschließt."

Quelle:

ots / presseportal.de

Real time web analytics, Heat map tracking
Statistics

Today: 16409

Yesterday: 47151

Since 01/06/2005: 68708038

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.