Eine Woche nach der Veröffentlichung des Koalitionsvertrages von rot-grün in Hamburg sind die ver.di Mitglieder der Betriebsgruppe der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) nach wie vor tief betroffen über die „Vierteilung“ ihrer Behörde.

Gerade in Zeiten der immer noch bestehenden Corona - Pandemie wird diese hierfür so zentrale Behörde zerschlagen. Aus Sicht der Beschäftigten und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Fachbereich Bund /Länder, ist nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum hier gut funktionierende Schnittstellen und Fachaufgaben auseinandergerissen werden und zusätzliche Kosten durch Reorganisation und Umzüge billigend in Kauf genommen werden.

„Ausdrücklich möchten wir die gute Zusammenarbeit in der bisherigen Behörde und den erfolgreichen Aufbau der BGV in den letzten 9 Jahren betonen“ sagt André Meyhoff, zuständiger ver.di -Gewerkschaftssekretär für die BGV:

„Der ver.di Fachbereich und die Betriebsgruppe fordern, weiterhin die Interessen des Personals in den zentralen Blick zu nehmen und den durch die Pandemie besonders belasteten Bereichen bei der Umstrukturierung entgegen zu kommen und nicht ‚per Order di Mufti‘ durchzuregieren.“

Insbesondere gilt es für die nahe Zukunft, auch die Interessenvertretungen der Beschäftigten in den aufnehmenden Behörden für die bisher fachfremden Themen zu unterstützen.

„Aus unserer Sicht wäre das Weiterbestehen der BGV der sinnvollere Schritt gewesen.“

Quelle:

ver.di Hamburg