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Hamburg

Mitglieder des Kuratoriums vor der Gedenkstätte. Foto: GETMitglieder des Kuratoriums vor der Gedenkstätte. Foto: GETMit einem Transparent über dem Eingang solidarisiert sich die Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg-Eppendorf mit den Protesten gegen das G20-Treffen, das die Hansestadt im Juli in einen Ausnahmezustand versetzen wird. Mit der Losung »Arbeiter gegen Kapital – Frieden, Arbeit, Solidarität« zeigt das Kuratorium Flagge.

Besonders angetan hat es den Betreibern der Gedenkstätte, die eine interessante Ausstellung über die Geschichte der Arbeiterbewegung in Hamburg beherbergt, die Losung »Hamburger Aufstand 2017«. Unter diesem Motto betreibt die Tageszeitung »junge Welt« ihre Berichterstattung über den G20-Gipfel und den Protest dagegen.

jungewelt.de/g20Der Begriff »Hamburger Aufstand« geht auf eine bewaffnete Erhebung von Arbeitern am 23. Oktober 1923 zurück. Die Rebellion sollte das Signal für die Revolution in ganz Deutschland geben, blieb jedoch isoliert. Als klar war, dass der Funke nicht auf andere Regionen überspringen würde, zogen sich die rund 300 Kämpfer geordnet zurück. Die politische Verantwortung für den Hamburger Aufstand 1923 trug Ernst Thälmann. Der in Hamburg geborene KPD-Vorsitzende, der in der heutigen Gedenkstätte in der Tarpenbekstr. 66 gewohnt hatte, wurde 1944 von den Nazis im KZ Buchenwald ermordet.

Quellen: Kuratorium Gedenkstätte Ernst Thälmann, junge Welt / RedGlobe

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