Das globalisierungskritische Netzwerk Attac ruft zu den Protesten gegen die 54. Münchner Sicherheitskonferenz (Siko) auf. „Frieden statt Aufrüstung! – Nein zum Krieg!“ werden am Samstag Tausende Menschen bei einer internationalen Großdemonstration fordern und den Tagungsort, das Luxushotel Bayerischer Hof, mit einer Menschenkette umzingeln. Attac ist mit einem eigenen Block in der Demo vertreten. Unter dem Motto „99 Luftballons statt 99 Kriegsminister“ beteiligt sich Attac München zudem mit einer Aktion in der Münchner Fußgängerzone an den Protesten: Passanten können an den Luftballons befestigte Postkarten beschriften und als symbolische Friedensgrüße an die Konferenzteilnehmer aufsteigen lassen.

Zur Siko kommen von Freitag bis Sonntag Staats- und Regierungschefs sowie hochrangige Vertreter aus Politik, Militär, Wirtschaft und Rüstungsindustrie, überwiegend aus den NATO-Staaten, in München zusammen. „Entgegen ihrer Selbstdarstellung geht es den Veranstaltern dieser so genannten Sicherheitskonferenz aber nicht um die friedliche Lösung von Konflikten oder um die Sicherheit der Menschen“, sagt Michaela Amiri, vom bundesweiten Attac-Rat. „Die Siko ist ein Forum zur Rechtfertigung der NATO, ihrer Rüstungsausgaben und ihrer völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze, die der Bevölkerung als ‚humanitäre Interventionen‘ verkauft werden.“

Der Demonstrationsaufruf wird von mehr als 100 Gruppen und Organisationen getragen (www.antisiko.de/aufruf-2018). Attac München unterstützt zudem die Siko-Gegenveranstaltung „Internationale Münchner Friedenskonferenz“ von Donnerstag bis Sonntag.

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Weitere Informationen:

Quelle:

Bündnis gegen die Münchner Sicherheitskonferenz