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Kategorie: Umwelt

Castor schotternEnde November steht der nächste Castor-Transport nach Gorleben an. Voraussichtlich am 24.11. wird der Zug in Frankreich starten und einige Tage später im Wendland eintreffen. Dagegen machen Anti-AKW-Gruppen mobil, auch die vom letzten Atommülltransport nach Gorleben bekannte Kampagne »Castro schottern«. Deren Pressesprecherin Hanna Spiegel warnt: »Allein in Sellafield warten bereits jetzt 21 Castoren auf ihren Abtransport. Und sogenannte 'moderne' AKWs sollen noch 14 weitere Jahre am Netz bleiben, dadurch jährlich hunderte Tonnen hochgiftigen Atommüll produzieren.« Fest stehe, dass ab Anfang 2012 in NRW 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus transportiert werden sollen.
Gegen diesen Wahnsinn richtet sich der diesjährige Streckenaktionstag am 29. Oktober, an dem von zahlreichen örtlichen Initiativen organisiert dezentrale Aktionen an den verschiedenen Castor-Strecken stattfinden. Für die Vorbereitung auf das »Schottern« im Wendland finden in den nächsten Wochen zudem im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Veranstaltungen und Trainings statt. Mischa Aschmoneit, Presseprecher der Kampagne: »Wir klären über die Chancen und Risiken des Schotterns auf und machen praktische Übungen, an denen sich alle beteiligen können.« Eine Übersicht über die Termine gibt es unter www.castor-schottern.net

»Castor Schottern« will dieses Jahr verstärkt soziale Netzwerke zur Mobilisierung nutzen. Luca Köppen, dritter Presseprecher, ist optimistisch: »Über 8600 Menschen haben bereits bei facebook ihre Sympathie mit uns bekundet, Tendenz steigend.« Für die Kampagne sei es dabei von hohem Interesse, nicht nur Unterstützung für die eigene Aktion zu organisieren, sondern auch inhaltlich Akzente zu setzen: »Wir werden u.a. deutlich machen, dass wir den Weiterbetrieb von Atomananlagen und das Festhalten an Förderprogrammen wie Euratom nicht dulden.«

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