23 | 04 | 2019

Gronauer OstermarschDer Trägerkreis »Gronauer Ostermarsch« hat bei einem Auswertungstreffen den Gronauer Ostermarsch als großen Erfolg gewertet. Mit rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und rund 50 Traktoren war es bundesweit die größte Demonstration dieser Art. Bei den Kundgebungsreden und auf zahllosen Transparenten und Fahnen wurde vor dem Hintergrund der japanischen Atomkatastrophe und 25 Jahre nach Tschernobyl konsequent die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen gefordert. Dabei wurde auch erstmals in diesem Umfang die Gronauer Urananreicherungsanlage in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. »Die Anlage ist bundesweit einzigartig, sie versorgt Atomkraftwerke im In- und Ausland mit Atombrennstoff und von ihr und den zahllosen Urantransporten von und nach Gronau gehen erhebliche Gefahren aus. Jetzt muss von der NRW-Landesregierung weiterhin die Aufhebung der Betriebsgenehmigungen gefordert werden«, so die Aktiven des Trägerkreises.



Gelobt wurde bei dem Auswertungstreffen das Verkehrskonzept des Trägerkreises, dass trotz der unerwartet hohen Beteilung erfolgreich war. »Die intensive und zum Teil kräftezehrende Vorbereitung war wichtig und hat sich ausgezahlt,« so die Bilanz. Sachliche Kritik ging in Richtung Polizei, die offensichtlich nicht ausreichend Beamte für die Verkehrssicherung des Demonstrationszuges im Einsatz hatte.

Der Gronauer Trägerkreis des Gronauer Ostermarsches hat beschlossen, dass bis Ende Mai an jedem Montag von 18.00 bis 19.00 Uhr Protestmahnwachen vor der Antoniuskirche (Neustraße) stattfinden sollen. Damit soll gleichzeitig, ebenso wie in vielen Städten bundesweit, weiterer Druck auf die Bundesregierung aufgebaut werden, damit es zu einem wirklichen Kurswechsel in der Energiepolitik kommt. Im Juni soll entschieden werden, wie mit den laut Moratorium derzeit stillgelegten Atomkraftwerken weiter verfahren werden soll. Die nächste Mahnwache findet somit am Montag den 9. Mai statt.

Weiterhin ruft das Gronauer Ostermarschbündnis zur Teilnahme an der großen Anti-Atomkraft-Demonstration auf, die am 28. Mai in Münster stattfinden wird. Gleichzeitig werden am 28. Mai in rund 20 Städten bundesweit große Demonstrationen stattfinden. Die Demonstration in Münster beginnt um 12.00 Uhr am Hauptbahnhof. Es werden mehrere Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Münsterland, Emsland und Großraum Osnabrück erwartet. Fahrgemeinschaften von Gronau nach Münster können bei den Montagsmahnwachen besprochen werden. Neben der Anfahrt mit der Bahn sind auch Radtouren denkbar. Die Telefonische Absprache von Fahrmöglichkeiten ist unter 02562-23125 möglich.  Weitere NRW-Demonstrationen finden am 28. Mai in Essen und Bonn statt.

 

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