• DIDF zu TTIP und CETA: Ausbeutung, Ausgrenzung und Hunger - Weg damit!

    DIDFSeit Jahren versuchen die Befürworter des Freihandelsabkommens, Kapital und Kabinett, uns davon zu überzeugen, welchen großen Gefallen der Menschheit mit diesen getan würde. Verhandelt wird geheim. Das ganze Vorgehen grenzt stark an den sogenannten Normen eines »Rechtsstaates«. Es stellt sich zunächst einmal die Frage wieweit sich die Grenzen und Umstände für Konzerne noch verbessern sollen. Sie können längst tun und lassen was und wie sie es wollen. Nicht genug, dass die Konzerne steigende Umsätze haben und Milliarden Gewinne einfahren, sie umgehen durch Tricks und »Gaunereien« auch die Abgaben die sie entrichten müssten, sie nennen es nur nicht »Steuerflucht«. Wenn es zum Wohle der Menschheit gehen soll, dann gibt es genügend andere Baustellen. Arbeitsbedingungen und Rechte sollten verbessert werden. Konzerne und Reiche sollten mehr Steuern zahlen. Der gesamte Sozialschutz sollte gestärkt werden. Die Grenzen sollten für Flüchtlinge aufgemacht werden. Die Reihe der verbesserungswürdigen Umstände kann noch verlängert werden.

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  • »Zurück an Absender«

    Braune Tonne oder Altpapier?Wieder einmal hat »Bild« unzählige Haushalte mit unerwünschtem Analog-Spam belästigt. Viele haben das Zeug direkt entsorgt - einige ordnungsgemäß im Altpapier, andere wegen des Inhalts in der braunen Tonne. Nun hat eine RedGlobe-Leserin uns jedoch auf eine andere Möglichkeit hingewiesen, was mit dem Müll getan werden kann. Denn für die Entsorgung des Altpapiers zahlen wir ja Gebühren. Warum also nicht einfach den Müll zurück an den Absender schicken? Die Leserin hat auch gleich ein Streifband vorbereitet, damit der Dreck auch wirklich beim Verursacher ankommt. Einfach die PDF-Datei öffnen, ausdrucken, um die Sonderausgabe kleben und dann ab damit in den nächsten Briefkasten. Sollen sie doch selbst für die Entsorgung bezahlen!

  • Die Würde des Menschen ist unteilbar

    Erwerbslosengruppen und -organisationen der Kampagne »AufRecht bestehen« verurteilen  die Pläne der Bundesregierung, das Aufenthalts- und Asylrecht auszuhöhlen und Tausenden gerade erst eingereisten Schutzsuchenden das Grundrecht auf Asyl und auf Existenzsicherung  zu verwehren.

    Noch immer werden geflohene Menschen an deutschen Bahnhöfen von der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Geschenken und Herzlichkeit empfangen. Die Bundeskanzlerin überrascht mit  der humanitären Geste, dass Deutschland Menschen in Not nicht im Stich lasse, und pflegt so im Ausland das neue Image eines offenen und hilfsbereiten Landes. Zeitgleich formuliert die Bundesregierung einen 150seitigen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Aufenthalts- und Asylrechts sowie des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG), der alle sozial- und rechtstaatlichen Errungenschaften, die Asylsuchende und ihre Unterstützer in den vergangen 20 Jahren mühsam auch vor Gerichten erkämpft haben, wieder zunichtemacht.

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  • #BildNotWelcome: FC St. Pauli lässt Hetzblatt abblitzen

    Es gibt viel Unsinn, der über den Hamburger Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli verbreitet werden könnte. Aber dass er und seine Anhänger kein Herz für Flüchtlinge hätten und sich nicht gegen Rassismus engagieren würden, gehört sicherlich nicht dazu. Und doch meinte »Bild«-Chef Kai Diekmann am heutigen Mittwoch, den Kultverein anpinkeln zu müssen. »Darüber wird sich die AfD freuen: Beim FC St. Pauli sind Refugees not welcome« und »Kein Herz für Flüchtlinge: Schade eigentlich, FC St. Pauli! St. Pauli boykottiert ›WIR HELFEN‹« verbreitete er über den Internetdienst Twitter.

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  • Pro Asyl zur Wiedereinführung der Grenzkontrollen

    pro asylDie Menschenrechtsorganisation Pro Asyl kritisiert die Wiedereinführung der Grenzkontrollen durch die Bundesregierung als Missbrauch von hilfsbedürftigen Flüchtlingen zur Durchsetzung politischer Interessen: »Die Flüchtlinge werden von Deutschland behandelt wie die Bauern auf dem Schachfeld der Mächtigen«, sagt Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl.

    Deutschland möchte offensichtlich Druck auf die anderen EU-Mitgliedstaaten ausüben. Grenzkontrollen werden die Flucht der Menschen nicht verhindern. Aber sie werden das Leid der Flüchtlinge vergrößern, sie auf längere Wege in der anbrechenden Kälte durch Europa verweisen. Neue Profitmöglichkeiten für Schlepper werden geschaffen.

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  • Die Mauer muß weg!

    Die Mauer muss weg!Mitten in die Feiern zu »25 Jahre Europa ohne Grenzen« hinein hat die Bundesregierung die Grenze zu Österreich geschlossen. Für Stunden wurde in der vergangenen Nacht der Zugverkehr zwischen Deutschland und der Alpenrepublik eingestellt, die Bundespolizei marschiert an den Übergängen auf. Auch an Nebenstraßen werden seit Jahren leerstehende Grenzübergänge wieder besetzt. Unmittelbar vor Ende der Schulferien in Bayern ist auch für Touristen, die ein paar Tage in Österreich verbracht haben, plötzlich das Mitführen amtlicher Ausweisdokumente wieder Pflicht. Stundenlange Staus auf den Autobahnen sind die Folge. Und das alles nur, weil die deutschen Behörden nicht mit der hohen Zahl an Flüchtlingen klarkommen, die sie letztlich selbst produziert haben.

    Jetzt wird das Problem auf die österreichische Seite abgeschoben. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch Wien seine Grenzen nach Süden abschottet. Und schon verlassen sich die »zivilisierten« Europäer auf den Todesstreifen, den Ungarns Regierungschef Victor Orbán an der Grenze zu Serbien hochgezogen hat. Auf den lässt sich trefflich schimpfen, solange er nur die Menschen vom eigenen Staatsgebiet abhält.

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  • Österreich und Deutschland nehmen Flüchtlinge aus Budapest auf

    Bahira ist eine beeindruckende Frau mit einem trotz ihrer Erschöpfung lebhaften Blick. Vor Wochen hat sie ihr Heimatland Syrien verlassen. »Einen Krieg zu erleben, vergisst man nicht. Dort, von wo wir kommen, ist es schrecklich, wir müssen weiter«, sagt sie uns, während sie im Flüchtlingslager am Bahnhof von Budapest, wo sie zusammen mit Tausenden weiteren Menschen die vergangenen Tage verbracht hat, schnell ihre Habseligkeiten zusammenpackt. Bahira packt ein, weil sie wegfährt. Auf der Straße stehen Dutzende Autobusse, die von den ungarischen Behörden bereitgestellt wurden, um sie an die österreichische Grenze zu bringen.

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  • Lasst die Züge fahren!

    Flüchtlinge am Hauptbahnhof von Budapest. Screenshot: ORFHunderte Flüchtlinge sind in Zügen auf dem Weg von Budapest in Richtung Österreich und Deutschland. Diese Züge an den Grenzen nicht aufzuhalten, fordert Katina Schubert, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand der Linkspartei. Sie erklärt weiter: »Die Bilder ähneln sich: Vor über 25 Jahren fuhren Flüchtlinge aus der DDR von Ungarn über Österreich nach Deutschland. Jetzt befinden sich vor allem syrische Bürgerkriegsflüchtlinge an den Bahnhöfen der ungarischen Hauptstadt, um Platz in einem Zug nach Österreich oder Deutschland zu ergattern. Alle wissen, diese Menschen fliehen vor Krieg, Not und Vertreibung.«

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  • Angriff auf die Pressefreiheit

    Der Generalbundesanwalt hat Ermittlungen gegen die beiden Journalisten Andre Meister und Markus Beckedahl wegen des Verdachts des Landesverrats aufgenommen. Grundlage für dieses erste derartige Verfahren seit der »Spiegel-Affäre« 1962 sind Strafanzeigen des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Den Journalisten wird vorgeworfen, mit zwei Artikeln über den Geheimdienst auf der Internetseite Netzpolitik.org Staatsgeheimnisse der Bundesrepublik Deutschland verraten zu haben. Im Fall einer Verurteilung drohen den Journalisten Haftstrafen von mindestens einem Jahr.

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  • Soldaten für den Frieden

    Banner der NVABanner der NVAWir dokumentieren nachstehend mit freundlicher Genehmigung der Tageszeitung »junge Welt« einen Appell von Generälen und hohen Offizieren der ehemaligen DDR-Streitkräfte, die vor Krieg warnen und Kooperation statt Konfrontation mit Russland fordern:

    Als Militärs, die in der DDR in verantwortungsvollen Funktionen tätig waren, wenden wir uns in großer Sorge um die Erhaltung des Friedens und den Fortbestand der Zivilisation in Europa an die deutsche Öffentlichkeit.

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  • 70. Jahrestag des Sieges über den Nazi-Faschismus: Gemeinsamer Appell von kommunistischen und Arbeiterparteien

    Gemeinsamer Appell der KommunistenWir dokumentieren nachstehend einen bislang von 55 kommunistischen und Arbeiterparteien aus aller Welt unterzeichneten Appell zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus:

    Die Befreiung Berlins durch die sowjetischen Armeen im Mai 1945 symbolisiert den Sieg der Völker im Zweiten Weltkrieg und die Zerschlagung des Nazi-Faschismus - der gewalttätigsten Form der Klassenherrschaft, die der Kapitalismus geschaffen hat, und die direkte Ursache für den Krieg und den Tod von Dutzenden Millionen Menschen.

    Die entscheidende Rolle für den Sieg am 9. Mai 1945 kommt der Sowjetunion zu, ihrem Volk und der Roten Armee, unter der Führung der Kommunistischen Partei. An der östlichen Front fanden die größeren Kämpfe statt, die den Ausgang des Krieges bestimmten. Des 70. Jahrestags des Sieges zu gedenken, heißt das Heldentum, den Mut und die Entschlossenheit von Millionen sowjetischer Männern und Frauen zu würdigen, die unter enormen Opfern und mit mehr als 27 Millionen Toten Widerstand leisteten und kämpften, und damit den entscheidenden Beitrag zur Zerschlagung der faschistischen Barbarei leisteten. Den 70. Jahrestag zu feiern, heißt auch, das Heldentum, den Mut und die Kampfentschlossenheit von Millionen Widerstandskämpfern und Antifaschisten aus der ganzen Welt zu würdigen, die ihr Leben für den Kampf um den Sieg eingesetzt haben.

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  • Kommunistische Parteien zum Tag der Befreiung: ¡No Pasarán!

    Gemeinsamer Aufruf der Kommunistischen Parteien der USA, Russlands, Frankreichs, Britanniens und DeutschlandsAufruf der Kommunistischen Parteien
    der USA, Russlands, Frankreichs, Britanniens
    und Deutschlands
    Die kommunistischen Parteien der vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs sowie aus Deutschland haben aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Die KP Britanniens, die Französische KP, die KP der Russischen Föderation, die KP der USA sowie die DKP rufen dazu auf, Widerstand gegen das drohende Wiederaufleben des Faschismus zu leisten: »Die Völker Europas müssen wieder auf der Hut sein und bereit, Nationalismus, Rassismus, Faschismus und Militarismus zu bekämpfen, die die kapitalistische Krise und die Sparpolitik hervorbringt.«

    Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut dieser Erklärung, die heute in der Tageszeitung »junge Welt« und in der Wochenzeitung »Unsere Zeit« abgedruckt wurde.

    Der 8. Mai 2015 ist der 70. Jahrestag des Sieges der Freiheit über die faschistische Gewaltherrschaft in Europa. Er wurde errungen durch das Bündnis der Völker der Sowjetunion, Großbritanniens, der USA, Frankreichs und der kommunistisch geführten Widerstandskräfte in Europa, China und Südostasien.

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  • Zur Friedenspolitik der DKP

    friedenstaubeWir dokumentieren nachstehend einen Beitrag des DKP-Vorsitzenden Patrik Köbele zur Diskussion um die Rolle des deutschen und US-Imperialismus sowie über den Umgang mit der »alten« und »neuen« Friedensbewegung. Köbele macht deutlich: Für Kommunisten hat die von Karl Liebknecht geprägte Losung »Der Hauptfeind steht im eigenen Land« nichts an Aktualität verloren.

    Mit den militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine steht Europa am Rande eines den ganzen Kontinent erfassenden Krieges. Die Ursachen liegen eindeutig in einer Politik, die NATO nach Osten auszuweiten und Russland einzukreisen. Die Aggression ging und geht von den Hauptkräften des westlichen Imperialismus, den USA und der EU unter wesentlicher Führung Deutschlands aus. Der Beginn der Zuspitzung lag in dem Versuch der Assoziierung der Ukraine in die EU. Als dies scheiterte, wurde mit massiver Unterstützung der US-Regierung, der EU und der deutschen Regierung (einer großen Koalition aus CDU und SPD) die gewählte Regierung der Ukraine weggeputscht. Dafür instrumentalisierte man vorhandene Widersprüche und Unzufriedenheit in der Bevölkerung der Ukraine. Und man war bereit ein, bis heute existierendes, Bündnis mit nationalistischen und faschistischen Kräften einzugehen.

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  • 402.000 Menschen bei Maidemonstrationen

    1. Mai in Augsburg. Foto: RedGlobe1. Mai in Augsburg. Foto: RedGlobeAm 1. Mai haben sich nach Angaben des DGB 402.000 Menschen an den mehr als 470 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto »Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!«

  • Spontane Proteste gegen Festung Europa

    Mahnwache in Augsburg. Foto: RedGlobeMahnwache in Augsburg.
    Foto: RedGlobe
    Wohl mehr als 1100 Flüchtlinge sind allein in den vergangenen sieben Tagen auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrunken. Am heutigen Montag sind weitere 300 Menschen auf Booten im Mittelmeer in Seenot geraten, mindestens 23 Personen starben. Als Reaktion auf die von der Abschottungspolitik der EU provozierten Tragödien kam es heute daher zu mehreren teils noch andauernden Trauerkundgebungen in verschiedenen deutschen Städten wie Würzburg, München und Augsburg, an denen jeweils mehrere hundert Menschen teilnahmen. Auch in anderen Ländern Europas kam es zu Mahnwachen und Trauerkundgebung für die ertrunkenen Flüchtlinge.

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  • GDL: Streik ab Mittwoch

    GDL-Streik im November 2014. Foto: Marco Verch / flickr (CC BY 2.0)GDL-Streik im November 2014.
    Foto: Marco Verch / flickr (CC BY 2.0)
    Es geht wieder los. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat das Zugpersonal in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der Deutschen Bahn erneut bundesweit zum Arbeitskampf aufgerufen. Der Streik beginnt im Personenverkehr am Mittwoch, 22. April, um zwei Uhr nachts und endet am folgenden Tag um 21 Uhr. Der Streik im Personenverkehr dauert somit 43 Stunden. Der Güterverkehr wird bereits ab dem morgigen Dienstag um 15 Uhr bis zum 24. April 2015 Uhr um 9 Uhr bestreikt (66 Stunden).

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  • 1100 Minuten für 1100 Menschen

    Mahnwache auf dem Rathausplatz. Foto: Colorful Augsburg / facebookMahnwache auf dem Rathausplatz.
    Foto: Colorful Augsburg / facebook
    Mit einer mehr als 18 Stunden dauernden Mahnwache hat die Friedensinitiative »Colorful Augsburg« am Sonntag der in den vergangenen Tagen im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge gedacht. Die Aktion war ursprünglich als Reaktion auf den Tod von 400 Menschen am vergangenen Dienstag unter dem Motto »400 Minuten für 400 Menschen« organisiert worden und wurde von den Veranstaltern spontan auf »1100 Minuten für 1100 Menschen« verlängert, nachdem am Wochenende der Tod von weiteren 700 Flüchtlingen bekanntgeworden war. Inzwischen muss offenbar davon ausgegangen werden, dass bei der Tragödie in der Nacht zum Sonntag sogar 950 Menschen getötet wurden.

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  • Zehntausende demonstrieren gegen TTIP

    Protest gegen TTIP in Berlin. Foto: RedGlobeProtest gegen TTIP in Berlin. Foto: RedGlobe 

    Bei einem weltweiten Aktionstag am gestrigen Samstag haben Menschen in 45 Ländern gegen TTIP, CETA, TiSA und andere Freihandelsabkommen protestiert. Allein in Deutschland fanden mehr als 230 Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen statt. Weltweit waren es über 750 Aktionen auf allen Kontinenten.

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  • Live aus Lübeck: Protest gegen »G7«

  • SPD-Zentralen in Berlin und Magdeburg besetzt

    Besetzte SPD-Zentrale in Berlin. Foto: Michael Merz/junge WeltBesetzte SPD-Zentrale in Berlin.
    Foto: Michael Merz/junge Welt
    Aus Protest gegen die rassistische Politik der Bundesregierung auf dem Rücken der Flüchtlinge sind heute vormittag die Zentralen der SPD in Berlin und Magdeburg für mehrere Stunden besetzt worden. Die Aktionen waren ein inoffizieller Auftakt zur Aktionswoche für bedingungsloses Bleiberecht.

    In einer Presseerklärung schreiben die Berliner Besetzer: »Wir haben die Bundeszentrale der SPD besetzt, um ein öffentliches Zeichen gegen die drohende Asylrechtsverschärfung zu setzen. Zur Zeit wird im Deutschen Bundestag ein Gesetzentwurf debattiert, der Anfang Mai zur Abstimmung steht. Der Gesetzentwurf wurde von der großen Koalition aus SPD und CDU unter Führung der Bundesregierung eingebracht und dient der ›Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung‹.

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