10 | 07 | 2020

Die Gewerkschaft ver.di und der Deutsche Beamtenbund hatten die Hand ausgestreckt, wollten einen Kompromiss für die 2,3 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst von Ländern und Kommunen. Die Gewerkschaften – neben ver.di sitzen GEW, IG BAU und GdP in der Tarifkommission – hatten vor, den Beginn der Tarifrunde wegen Corona zu verschieben und eine Einmalzahlung rauszuschlagen. Sie erhofften vom Tarifgegner ein Zeichen gegenseitigen Respekts und der Verantwortung für die Beschäftigten, die doch immerhin bis gestern Helden des Alltags waren. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) dachte nicht dran und schlug aus. ver.di erkannte, „Applaus war gestern – Jetzt herrscht Respektlosigkeit“, und kündigte einen „munteren...

Warnstreik bei Jordahl in Trebbin: Rund 50 Beschäftigte haben am 30. Juni die Produktion für zwei Stunden lahm gelegt. Die Kolleginnen und Kollegen kämpfen gemeinsam mit der IG Metall für bessere Arbeitsbedingungen. Weil der Arbeitgeber bislang kein verhandelbares Angebot vorgelegt hat, hatte die IG Metall Ludwigsfelde zum ersten Warnstreik in der mehr als 100-jährigen Firmengeschichte...

Nach Bekanntwerden der von Schließung betroffenen Warenhäuser im Galeria Karstadt Kaufhof Konzern hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft den Chemnitzer Beschäftigten ihre uneingeschränkte Unterstützung beim Kampf um den Erhalt der Filiale zugesichert.

„Dieses Ziel kann natürlich nur mit einem breiten Bündnis erreicht werden. Wir konnten dem Sächsischen Ministerpräsidenten und dem...

Die Ostdeutschen haben nach Ansicht der Ökonomin Christa Luft für die Wirtschafts- und Währungsunion vor 30 Jahren einen hohen Preis bezahlt. Neben dem Zugang zu größeren Konsummöglichkeiten folgten aus der Einführung der D-Mark in der DDR "Arbeitslosigkeit, Entwertung von Biografien, Enteignung vom Volkseigentum. Und ein Leben in einer Marktgesellschaft, in der auch Güter der Daseinsvorsorge...

Dringenden Handlungsbedarf bei der Berliner Polizei sieht die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg nach den Vorfällen des vergangenen Wochenendes, bei denen unter anderem ein TV-Team des Jüdischen Forums von Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann und Anhängern beschimpft, bedroht und angegriffen wurde. Renate Gensch, dju-Landesvorsitzende: „Es kann...

Am Freitag den 15. Mai 2020 traten etwa 200 Erntearbeiter*innen des Spargel- & Erdbeerhofs Ritter in Bornheim bei Bonn in Streik. Die insolvente Firma wurde von der Anwaltskanzlei Schulte-Beckhausen verwaltet, die sich entschieden hatte die meist rumänischen Arbeiter*innen in den nächsten Tagen auf die Straße zu setzen. Wir waren seit dem ersten Tag vor Ort, begleiteten, unterstützten und...

Das Ringen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten um die Wiedererlangung der Gemeinnützigkeit geht in eine neue Runde: Das Berliner Finanzamt hat den Einspruch des Verbandes gegen den Entzug des überlebenswichtigen Steuerstatus vorerst zurückgewiesen. Die VVN-BdA habe die Einschätzung des bayerischen Verfassungsschutzes nicht entkräften können, so die Behörde...

„Will sich der Wirtschaftsminister über den Sonntagsschutz im Grundgesetz hinwegsetzen?“ Diese Frage stellt sich ver.di-Landesleiter Detlef Ahting vor dem Hintergrund des Drucks, den das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hinsichtlich einer deutlichen Ausweitung der anlasslosen Sonntagsöffnung im Jahr 2020 macht. ver.di fordert vielmehr eine stärkere Unterstützung des örtlichen Handels im...

Die Berliner Polizei hat von September 2019 bis Mitte Juni dieses Jahres in Berlin-Neukölln insgesamt 137 Fälle der sogenannten Politisch motivierten Kriminalität rechts registriert - inklusive einiger Nachmeldungen. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Antwort der Verwaltung von Innensenator Andreas Geisel (SPD) auf eine Schriftliche Anfrage der Linkspartei-Abgeordneten Anne Helm und...

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

Heute wenden wir uns wieder mit einem sehr wichtigen Anliegen an Sie.

Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, daß Bürgermeister für die Sicherheit und das Leben Ihrer Bürger verantwortlich sind, versuchen die „Mayors for Peace“ Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern.

Am 8.Juli jeden Jahres setzen...

Das Berliner Finanzamt für Körperschaften I hat hält an seiner Entscheidung fest, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) den Status der Gemeinnützigkeit zu entziehen. Das geht aus einem als Stellungnahme deklarierten sechsseitigen Schreiben vom 18. Juni hervor, welches der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt vorliegt...

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