Donnerstag, 23. März 2017
Solidaritätsanzeige

Deutschland

Stop CETAIn München ist am Freitag ein vom Bund Naturschutz, Campact, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), Mehr Demokratie und dem Umweltinstitut gemeinsam einer Reihe lokaler Bündnisse initiiertes Volksbegehren gegen das EU-Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) eingereicht worden. Die Aktivistinnen und Aktivisten übergaben beim Staatsministerium des Innern den Zulassungsantrag für das bayerische Volksbegehrens »Nein zu CETA!«. Insgesamt waren es 85.146 gültige Unterschriften, die verteilt auf 96 Kartons am Vormittag vor das Innenministerium gebracht wurden.

junge WeltDie Existenz der in Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung junge Welt ist gefährdet. Zwar konnte die Zeitung die verkaufte Auflage in den letzten fünf Jahren von 17.500 auf 19.400 steigern, die für die Ökonomie entscheidende Zahl der Abonnements sei aber um 2.000 zu niedrig, so Dietmar Koschmieder, Geschäftsführer der Verlag 8. Mai GmbH, in der die Zeitung erscheint. Daher hätten die Einnahmen mit der Kostenentwicklung nicht mithalten können.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert von der Mediengruppe DuMont Schauberg eine Stellungnahme zu den Berichten über einen geplanten massiven Stellenabbau in der Redaktion der Hamburger Morgenpost. Am 13. Oktober berichtete der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost über eine geplante Reduzierung der Redaktion um 25 Prozent.

Hunderttausende demonstrierten im September gegen CETA und TTIP. Foto: RedGlobeHunderttausende demonstrierten im September gegen CETA und TTIP. Foto: RedGlobeDas Bundesverfassungsgericht hat am Donnerstag die Eilanträge von mehr als 200.000 Bürgerinnen und Bürgern gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) abgelehnt. Die acht Richter des Zweiten Senats weigerten sich, per einstweiliger Anordnung eine Zustimmung des deutschen Vertreters im Rat der Europäischen Union zur Unterzeichnung, zum Abschluss und zur vorläufigen Anwendung von CETA zu verhindern. Der EU-Rat will voraussichtlich am 18. Oktober 2016 über den Vertrag entscheiden.

die linke»Auch die Bundespolizei darf zukünftig verdeckte Ermittlungen durchführen, Schwerpunkt ist die irreguläre Migration. Auch humanitär und politisch motivierte Fluchthelfer werden dadurch kriminalisiert. Hinter den von der Bundespolizei dämonisierten ‚Schleuserbanden‘ verbirgt sich oft eine Diaspora von Geflüchteten und ihren Unterstützern, die Fluchthilfe nicht aus Profitinteresse betreiben«, erklärt der Bundestagabgeordnete zu den neuen Kompetenzen der Bundespolizei.

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

ich spreche hier als Vertreterin des Jugendblocks, der Naturfreundejugend, des SDS, der didf-Jugend, der linksjugend.solid und der SDAJ. Es tut gut, so viele von uns hier versammelt zu sehen. Aus unserer Sicht ist es ein großer Erfolg, dass es uns gemeinsam gelungen ist, wieder zu einer bundesweiten Friedensdemonstration zu mobilisieren. Danke, dass ihr dem Aufruf gefolgt seid!

Die Kriege der Bundeswehr gehen auf unsere Kosten – sie kosten Milliarden Euro. In unseren Schulen gibt es zu wenig LehrerInnen. Etwa 300.000 Ausbildungs- und Studienplätze fehlen. Die Busse und Bahnen werden teurer. Immer wird gesagt, dass dafür kein Geld da wäre. Für die Bundeswehr und Krieg ist immer Geld da: 130 Milliarden Euro sollen in den nächsten Jahren für Rüstung ausgegeben werden! 2017 soll der Verteidigungsetat doppelt so schnell wachsen wie der Gesamtetat!

Jugendblock auf der Friedensdemonstration am 8.10.2016. Foto: RedGlobeJugendblock auf der Friedensdemonstration am 8.10.2016. Foto: RedGlobe

Bei den Einsätzen der Bundeswehr geht es nicht darum Brunnen zu bauen, Frauenrechte zu stärken oder den Terrorismus zu bekämpfen. Das zeigen die Beispiele Afghanistan und Libyen besonders deutlich. Beide Länder wurden in Schutt und Asche gebombt. Der allgemeine Lebensstandard ist dramatisch gesunken und die Unterdrückung der Frau heute schlimmer als früher.

Demonstration der Friedensbewegung am 8. Oktober in Berlin. Foto: RedGlobeDemonstration der Friedensbewegung am 8. Oktober in Berlin. Foto: RedGlobe

Unter dem Motto »Die Waffen nieder« fand heute in Berlin eine bundesweite Friedensdemonstration statt, zu der ein Bündnis aus 152 Organisationen aufgerufen hatte. Bereits zum Start der Veranstaltung am Alexanderplatz waren rund 6.000 Menschen aus der ganzen Republik angereist, wie die Veranstalter mitteiten. Die Zahl der Teilnehmer wuchs während der Demonstration weiter an. Trotzdem hielten es die Mainstream-Medien nicht für nötig, über die Aktion zu berichten.

Botschafter des Königreichs vor der Fahne der Republik: Pablo García-Berdoy. Foto: RedGlobeBotschafter des Königreichs vor der Fahne der Republik: Pablo García-Berdoy. Foto: RedGlobeAus Anlass des 80. Jahrestages der Aufstellung Internationaler Brigaden zur Unterstützung der Spanischen Republik fand am Sonnabend in Berlin eine Kundgebung am Denkmal für die deutschen Interbrigadisten statt. Rund 150 Menschen waren trotz regnerischen Wetters zu der einen vorwärtsstürmenden Kämpfer mit Schwert in der Hand darstellenden Ehrenmal am Volkspark Friedrichshain gekommen. Unter den Gästen befanden sich neben Angehörigen ehemaliger Spanienkämpfer die Linke-Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch, der frühere DDR-Ministerpräsident Hans Modrow und Spaniens Botschafter Pablo García-Berdoy.

Einige hundert Menschen demonstrierten am Samstag in Berlin. Foto: RedGlobe Einige hundert Menschen demonstrierten am Samstag in Berlin. Foto: RedGlobe Einige hundert Menschen haben sich am Samstag in Berlin an der »13. Bundesweiten Herbstdemonstration« der »Montagsdemo-Bewegung« beteiligt. Die vor allem im Umfeld der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) angesiedelte Bewegung, zu der nach eigenen Angaben regelmäßige Aktionen »in über 100 Städten« gehören, bezieht sich auf die 2004 begonnenen Proteste gegen die »Hartz IV«-Gesetze der Bundesregierung. Die MLPD hatte sich damals schnell an die Spitze der ursprünglich von einzelnen Basisaktivisten initiierten Aktionen gesetzt und ihnen ihren Stempel aufgedrückt.

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