18 | 06 | 2019

Am Montag, den 7. Jänner 2019, ist die Gewerkschaftliche Linke (übrigens ein Wahlprojekt bei dem sich auch der GLB-Tirol beteiligt und mit 78 Kandidat*innen die viertgrößte Liste stellt: http://www.glb.at/article.php/20181125131240326) mit einer klaren Botschaft in den Wahlkampf gestartet: “Mehr für die Mehrheit”. “Die Zeit für eine linke Alternative in der AK ist reif. Es braucht eine Linke, die ganz klar Verbesserungen für Arbeitnehmer*innen erwirkt und für mehr Lohn und mehr Zeit kämpft”, so Spitzenkandidatin Evi Kofler. Derzeit sehe nämlich die herrschende Politik anders aus, die ganz klar auf Seiten der Banken, der Reichen und Konzerne steht. Kofler konstatiert: “Schwarzblau betreibt eine Umverteilung von unten nach oben. Diese Umverteilung muss gebremst werden, damit wir alle den gesamten gesellschaftlichen Reichtum miteinander gerecht teilen.”

Die Hauptlinie von Gewerkschaftliche Linke ist durch das Prinzip “Mehr für die Mehrheit” klar: So geht es der Gewerkschaftlichen Linken um einen gesetzlich verankerten Mindestlohn, der wertgesichert und unabhängig von Kollektivverträgen ist. Kofler erläutert, dass es eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich angesichts des Wirtschaftswachstums und der gesteigerten Produktivität längst überfällig sei. Zu guter Letzt reagiere man auf den Wunsch vieler Menschen nach einer besseren Work-Life-Balance. “Leben ist mehr als nur Arbeit. Freizeit, Erholung, Sport oder kulturelle Aktivitäten sind ein Bedürfnis vieler – dafür muss genügend Zeit zur Verfügung stehen.”, so Kofler.

Bei dem Auftakt zum Intensivwahlkampf haben sich die knapp 50 Unterstützer*innen ein großes Ziel gesetzt: Sie wollen in den drei Wochen bis zum Wahltermin täglich in allen Bezirken vor Betrieben Kaufhäusern sowie großen Plätzen stehen. Geplant sind 70.000 persönliche Straßenkontakte, um so 2 Mandate zu erreichen.

Quelle:

Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB)

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