13 | 07 | 2020

Die Pro­duk­ti­ons­ge­werk­schaft (PRO-GE) orga­ni­sier­te gemein­sam mit der Gewerk­schaft der Pri­vat­an­ge­stell­ten, Druck, Jour­na­lis­mus & Papier (GPA-djp) eine Kund­ge­bung am Che­mie­park Linz. Anlass war das arbei­ter­feind­li­che „Ange­bot“ der Unter­neh­mer in den Kol­lek­tiv­ver­trags­ver­hand­lun­gen, die die Löh­ne nur um mick­ri­ge 1,45 Pro­zent erhö­hen wol­len. Das wür­de einen rea­len Ein­kom­mens­ver­lust bedeu­tet, da die Teue­rungs­ra­te höher ist. Die PRO-GE hat­te sich im Vor­feld in einer Betriebs­rats­kon­fe­renz mit 100 Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen dar­auf geei­nigt, dass die­se Woche ab Mon­tag öster­reich­weit Pro­test­ak­tio­nen abge­hal­ten wer­den sol­len.

Gewerkschaftsführung gegen Arbeitskampf

Ob die Gewerk­schaf­ten aber wirk­lich den Mut besit­zen, für einen höhe­ren KV-Abschluss zu kämp­fen, ist äußerst frag­wür­dig, da schon in der Ver­gan­gen­heit ähn­li­chen Aktio­nen kei­ne Fort­set­zung folg­ten bzw. die­se von der Gewerk­schafts­füh­rung abge­dreht wur­den, wie etwa beim unde­mo­kra­ti­schen KV-Abschluss der Sozi­al­wirt­schaft Öster­reichs (SWÖ). Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der PRO-GE spre­chen in Pres­se­aus­sen­dun­gen jetzt schon davon, dass man Ver­ständ­nis für die Unter­neh­mens­lei­tun­gen haben müss­te und leg­ten nahe, dass die Chefs und Beschäf­tig­ten gemein­sam für die Kos­ten der Kri­se auf­kom­men sol­len. Dass die Arbei­te­rin­nen und Arbei­ter frei­lich schon vor der Coro­­na-Kri­­se für die stei­gen­den Pro­fi­te der Bran­che gezahlt haben, ver­schwei­gen sie.

Quel­le: PRO-GE

Quelle:

Zeitung der Arbeit

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