21 | 06 | 2018

Solidaritätserklärung der Kommunistischen Jugend Schweiz / Jeunes POP Suisse und der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ)

Wir, die Kommunistische Jugend Schweiz / Jeunes POP Suisse und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), überreichen den festgenommenen StudentInnen und den revolutionären StudentInnen, die sich für die Freiheit ihrer GenossInnen organisieren, unsere kämpferische Solidarität und Unterstützung. Wir verurteilen die wiederholte Unterdrückung demokratischer, sozialistischer und kommunistischer Jugendlicher durch die türkische Regierung!

018. Mai: Erinnern heißt kämpfen!
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.
Demo zum Tag der Befreiung

Am 8. Mai feiern wir das Niederringen des deutschen Faschismus – ganze zwölf Jahre verweilte das „1000-jährige Reich“. In einem opferreichen Kraftakt ist es damals gelungen, den millionenfachen Gräueltaten, die der Faschismus hervorbrachte, ein Ende zu bereiten. Für diese menschheitsgeschichtliche Großtat sind wir den Alliierten, allen voran der Roten Armee, den PartisanInnen und den WiderstandskämpferInnen zu ewigem Dank verpflichtet und wollen ihr Andenken sowie das aller Opfer des Faschismus hochhalten.

Selma Schacht in Mauthausen. Foto: PdASelma Schacht in Mauthausen. Foto: PdAWie jedes Jahr fand im Rahmen des Mauthausen-Gedenkens auf Einladung des KZ-Verband OÖ vor der Gedenktafel für die 42 in den letzten Kriegstagen ermordeten oberösterreichischen Kommunisten eine Gedenkkundgebung statt. Für die PdA sprach am 06. Mai 2018 die stellvertretende Vorsitzende Selma Schacht. Wir dokumentieren hier ihre Rede:

Wir gedenken heute vor der Tafel der 42 ermordeten Genossen all jenen, die von der Naziherrschaft verfolgt, gefoltert, ermordet wurden – weil sie Widerstand leisteten, weil sie das faschistische System stürzen wollten, weil sie als Kommunistinnen und Kommunisten für eine bessere, eine sozialistische Zukunft kämpften. Aber nicht nur:

initiative euro kpStellungnahme des Sekretariats der Initiative kommunistischer und Arbeiterparteien Europas, 5. Mai 2018

Vor 200 Jahren, am 5. Mai 1818, wurde in der rheinpreußischen Stadt Trier der große Revolutionär Karl Marx geboren. Marx leistete einen entscheidenden Beitrag zur Begründung der revolutionären Weltanschauung der Arbeiterklasse sowie zum ökonomischen, politischen und philosophischen Gedankengut der Menschheit. Er schloss sich mit Friedrich Engels zusammen und durch ihre bedeutende Arbeit spielten die beiden eine Schlüsselrolle in den ersten revolutionären Gruppen in Paris. Marx kämpfte beharrlich gegen verschiedene kleinbürgerliche Sozialismustheorien, die in dieser Periode vorherrschten. Nach seiner Ausweisung nach Brüssel im Jahr 1845 trat er gemeinsam mit Engels dem „Bund der Kommunisten“ bei und nahm an dessen 2. Kongress teil, wobei sie eine wesentliche Rolle bei der Adaptierung der revolutionären Positionen spielten. Im Auftrag des Kongresses schrieben sie das berühmte und einzigartige Werk „Das Manifest der kommunistischen Partei“, das im Februar 1848 veröffentlicht wurde.

kmarx2018Erklärung des Parteivorstandes der Partei der Arbeit Österreichs (PdA), Wien, 5. Mai 2018

Am heutigen Tag jährt sich der Geburtstag von Karl Marx, geboren am 5. Mai 1818 in Trier, zum 200. Mal. Als Philosoph, Ökonom und Revolutionär hinterließ er uns Erkenntnisse und Einsichten von welthistorischer Bedeutung.

Karl Marx wurde am 5. Mai 1818 in Trier, im äussersten Westen Deutschlands, geboren. Der Vater, Sohn eines Rabbiners, war Rechtsanwalt und trat 1824 zum Protestantismus über. Die Mutter stammte aus einer alten jüdischen Familie aus Holland. Die Familie war wohlhabend und gebildet. 1836 verlobte sich Marx im Alter von achtzehn Jahren mit seiner Jugendfreundin Jenny von Westphalen, Tochter eines hohen Beamten.

Marx PdAMarx PdAEinige Überlegungen von Otto Bruckner, Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx zum Zustand der kommunistischen Bewegung in Österreich

Der wichtigste Jahrestag in diesem an runden Jubiläen reichen Jahr 2018 ist der 200. Geburtstag von Karl Marx. Lenin schrieb: „Das wichtigste an der Marx`schen Lehre ist die Klarstellung der weltgeschichtlichen Rolle des Proletariats als Schöpfer der sozialistischen Gesellschaft“ (Lenin, Werke 18/567). Bereits im „Kommunistischen Manifest“ fasste Marx zusammen, was die Besonderheit der Klasse des Proletariats ausmacht:  „Das Proletariat, die unterste Schicht der jetzigen Gesellschaft, kann sich nicht erheben, nicht aufrichten, ohne dass der ganze Überbau der Schichten, die die offizielle Gesellschaft bilden, in die Luft gesprengt wird“. Es ist ja nicht so, dass Marx den Klassenkampf erfunden hätte, aber „Was ich neu tat“ schrieb er, „war,

Vor 200 Jahren, am 5. Mai 1818, erblickte Karl Marx das Licht der Welt: Und mit seinem Denken und Wirken untrennbar verbunden, zugleich die moderne Arbeiterbewegung.

Die Lage der Arbeitenden, der „Lohnsklaven“, wird zur damaligen Zeit vielfach mit der Sklaverei verglichen. Gewerkschaftliche Organisierung und politische Betätigung im Interesse der Arbeiterschaft waren verboten. Selbst eigenständige Arbeiterbildungsvereine konnten sich nur illegal formieren. Dem Willen, Bildungs-, Organisationsdrang und der Kampfbereitschaft der Arbeitenden um ihre Interessen konnte all dies aber nicht Einhalt gebieten.

„Der Antritt mehrerer Kandidaten und Parteien zu den vorgezogenen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Türkei kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese weder frei noch fair sind unter Bedingungen des Ausnahmezustands“, erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

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