20 | 02 | 2019
Venezuela aktuell
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Die Ankündigung der USA, über die Grenzen zu Kolumbien und Brasilien „humanitäre Hilfe“ im Wert von 20 Millionen Dollar nach Venezuela zu bringen, ist lächerlich, wenn man dies den Schäden gegenüberstellt, welche die finanzielle Blockade des Landes verursacht und die mit 30 Milliarden Dollar beziffert werden. Diese Fakten schaffen es aber nicht,  in die öffentliche Meinung vorzudringen, weil die realen Daten über die politische und wirtschaftliche Lage in Venezuela für die Länder, die selber unter schweren sozialen Problemen leiden, störend wirken.

Kubas Außenminister Bruno Rodríguez forderte 108 in Kuba akkreditierte Botschafter und Leiter diplomatischer Vertretungen auf, im Zusammenhang mit dem aktuellen Staatsstreich gegen den konstitutionellen Präsidenten Nicolás Maduro eine direkte aggressive Eskalation gegenüber Venezuela zu verurteilen.

Jorge Rodríguez. Screenshot; TeleSur / RedGlobeJorge Rodríguez. Screenshot; TeleSur / RedGlobeVenezuelas Regierung antwortet mit einem zweitägigen Friedenskonzert am 22. und 23. Februar direkt an der Grenze auf die anhaltenden Provokationen aus Kolumbien. Wie Informationsminister Jorge Rodríguez am Montag mitteilte, soll die Musiikveranstaltung am Freitag und Sonnabend auf der Internationalen Simón-Bolívar-Brücke stattfinden, die den Grenzübergang zwischen Venezuela und Kolumbien bildet. Zugesagt hätten bereits zahlreiche nationale und internationale Künstler, sagte er. Namen nannte er allerdings noch nicht.

Die Situation in Venezuela entwickelt sich sehr beunruhigend. Für 23. Februar plant die von Washington unterstützte Opposition Ereignisse, die man als „Chronik einer angekündigten Provokation“ bezeichnen könnte, wenn man eine Aussage des großen Lateinamerikaners García Marquez umformuliert.

PCV VenezuelaWir dokumentieren nachstehend das Grußwort des Internationalen Sekretärs der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV), Carolus Wimmer, an die Solidaritätskundgebung am 16. Februar in Berlin:

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kampfgefährten

seid gegrüßt und vielen, vielen Dank für eure Solidarität, für eure aktive Unterstützung. Eine der vielen, die unseren kämpferischen Applaus verdienen, ist das Berliner Bündnis Hände weg von Venezuela, mit dem wir in ständiger Verbindung stehen, um die jeweilige Situation auszuwerten.

Aufruf des Kubanischen Institus für Völkerfreundschaft (ICAP):

„Angesichts der realen Möglichkeit einer Militärintervention der USA und ihrer Verbündeten in der Bolivarischen Republik Venezuela ruft das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft zur weltweiten Solidarität auf, um diese Aggression zu verhindern! Vereinen wir unsere Kräfte über alle politischen, ideologischen, religiösen und kulturellen Unterschiede hinweg! Der Frieden ist in Gefahr! Nein zum Krieg!“

Demonstration in Hamburg: Foto: Norbert NoreikDemonstration in Hamburg: Foto: Norbert NoreikIn mehreren deutschen Städten sind am heutigen Samstag Hunderte Menschen gegen den laufenden Putschversuch in Venezuela und gegen die Unterstützung der Putschisten durch die USA und die EU auf die Straße gegangen. In Hamburg zogen rund 500 Menschen vom Bahnhof Altona zum Generalkonsulat der Bolivarischen Republik an die Alster, begleitet von Musik und Redebeiträgen in deutscher und spanischer Sprache. Im Zug neben Mitgliedern der DKP und der Linkspartei auch viele aus Lateinamerika stammende Bürger der Hansestadt. Zu sehen waren Transparente und Fahnen unter anderem aus Bolivien, Ecuador und Chile.

Petare, im Staat Miranda . Am Ende des Tages stellte eine Mitarbeiterin aus Havanna dem Leiter des Büros zur Betreuung der kubanischen Missionen in Venezuela (OAM) diese vielsagende Frage: „ Sie haben sich sicher hier „Wuthering Heights“ vorgestellt, nicht wahr?“

Mision VerdadIn Spanien ist offenbar eine Lieferung von rund 200.000 Medikamenten, die für Venezuela bestimmt waren, ohne nähere Begründung aufgehalten worden. Das berichten Medien des südamerikanischen Landes. Demnach stoppte die spanische Fluggesellschaft Iberia die aus Qatar stammende Ladung– unter anderem Insulin und Mittel gegen Bluthochdruck – auf Druck der Regierung in Madrid.

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