Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

„Angesichts jeder Schwierigkeit wird es einen engeren Zusammehalt geben, angesichts jeden Angriffs wird es viel mehr gemeinsame Strategien von Kuba und Venezuela geben, um sie abzuwehren, Gegenangriffe zu starten und die Schwierigkeiten und Angriffe zu überwinden“, betonte der Außenminister der Bolivarischen Republik Venezuela, Jorge Arreaza, bei der Begrüßung der mehr als 200 kubanischen Ärzte, die am 16. August in Caracas eintrafen, um solidarische Hilfe im Kampf gegen COVID-19 zu leisten.

Der Diplomat bestätigte die Verpflichtung, „weiterhin die Träume unserer Comandanten Chávez und Fidel zu verwirklichen“, und bekräftigte, dass Situationen wie diese „unerwartete und schreckliche Pandemie es uns ermöglichen, diese Beziehungen der Brüderlichkeit weiter zu vertiefen“.

Weiter sagte er: „Nichts und niemand kann unsere Völker und unsere Revolutionen trennen“, womit er sich auf die Medienkampagnen des Imperiums und seiner Verbündeten bezog, mit denen Meinungsmatrizen entgegen diesen Maßnahmen zur Absicherung der von beiden Regierungen und Völker beschlossenen Sozialprogrammen gebildet werden sollen.

Der Außenminister kritisierte die Haltung der US-Regierung gegenüber der kubanischen medizinischen Zusammenarbeit im Ausland und argumentierte: „Es ist unglaublich, dass die herrschende Elite, die Krieg führt, Waffen sendet, Tod und Gewalt fördert und Terrorismus finanziert, beabsichtigt, jenen Regierungen Sanktionen aufzuerlegen, die zum Schutz ihrer Völker Kuba anrufen und um seine Solidarität und seine wissenschaftlichen Erkenntnisse bitten.“

„Sie sind Helden und Heldinnen für das venezolanische Volk. Vielen Dank, Kuba“, betonte der Außenminister in seiner Rede und lobte die Arbeit des kubanischen medizinischen Personals, das „im Rahmen der Mission Barrio Adentro Millionen von Menschenleben im Land gerettet hat“.

Dr. Carlos Alvarado, Minister der Volksmacht für Gesundheit in Venezuela, kündigte die Ankunft weiterer Gesundheitsmitarbeiter im Rahmen des Umfassenden Kooperationsabkommens zwischen Kuba und Venezuela an, das die Comandanten Fidel Castro und Hugo Chávez am 30. Oktober 2000 in Carcaras unterzeichnet hatten.

Ziel ist es, die medizinische Grundversorgung in den Gebieten zu stärken, in denen die am stärksten benachteiligten Menschen leben. Die Brigaden werden in Gemeinden des Hauptstadtdistrikts und in den Bundesstaaten Zulia, La Guaira und Miranda tätig sein, und in unmittelbare Zukunft auch in anderen Großstädten des Landes.

Quelle:

Granma Internacional