10 | 12 | 2018

Das Oberste Wahlgericht Boliviens (TSE) stimmte der Nominierung des Präsidenten Evo Morales für eine neue Amtszeit zu.

Das (TSE) billigte acht der neun Teams von Präsidenten und Vizepräsidenten von politischen Parteien und Bündnissen, die vor der Wahlbehörde für die Vorwahlen registriert waren, die im Januar 2019 stattfinden werden.

Der Internationale Gerichtshof (International Court of Justice, ICJ) hat sein Urteil über das von Bolivien gegen Chile erhobene Seerechtsverfahren zur Wiederherstellung seines Zugangs zum Meer entschieden. Der bolivianische Präsident Evo Morales reiste nach Den Haag, um beim Urteilsspruch anwesend zu sein.

An diesem 1. Oktober war es nicht möglich, den langwierigen Rechtsstreit zwischen den beiden Staaten zu beenden. Das Gericht entschied gegen die bolivianische Petition.

Evo Morales sollte Mann der Würde heißen. Diese allgemein bekannte Tatsache wurde am Mittwoch in den Vereinten Nationen unter Beweis gestellt, als er – nur zwei Meter vom Präsidenten der USA Donald Trump entfernt und ihm direkt in die Augen sehend – die Einmischung, Willkür und Drohungen des Präsidenten aus dessen Rede vom Vortag zurückwies.

Während einer Sitzung des Menschenrechtsrates unter Vorsitz von Trump sagte der bolivianische Staatschef, dass was die USA am wenigsten interessiere, die Verteidigung der Demokratie sei, denn wenn es ihnen darum ginge, sie keine Staatsstreiche finanziert und Diktatoren in Lateinamerika unterstützt hätten und sie demokratisch gewählte Regierungen nicht militärisch bedrohen würden, wie sie es gegen Venezuela tun.

„Die Vereinigten Staaten scheinen von der Vorsehung dazu bestimmt zu sein, Amerika im Namen der Freiheit mit Leid zu quälen“, sagte Simón Bolívar.

Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, warnte vor einer verdeckten Invasion der Vereinigten Staaten gegen Lateinamerika.

Der bolivianische Regierungschef verurteilte am vergangenen Samstag in seinem offiziellen Account im sozialen Netzwerk Twitter die Entsendung eines Schiffes der Vereinigten Staaten mit der Ausrede, den in Kolumbien lebenden Venezolanern humanitäre Hilfe zukommen zu lassen.

Das dritte internationale Seminar „Lateinamerika im Wortgefecht: Alternativen im Angesicht von konservativer Restauration und imperialistischer Offensive“ endete am gestrigen Donnerstag nach zweitägiger Debatte über die Herausforderungen im derzeitigen regionalen Kontext.

Wie Prensa Latina berichtet, fand der Event in der bolivianischen Stadt Santa Cruz statt; beteiligt waren Intellektuelle und Denker aus mehreren Ländern, darunter Kuba, Puerto Rico, Venezuela, Argentinien, Chile und Honduras.

Mit einer Rede voll von humanistischem Gefühl sprach der bolivanische Außenminister Fernando Huanacuni am letzten Tag der 37. Sitzungsperiode der Cepal in Havanna über die Erfahrungen seines Landes in den letzten Jahren, seit Evo Morales die Führung des Plurinationalen Staates übernommen hat.

Er begann mit einem Aspekt, der das Amerika südlich des Rio Bravo beunruhigt: die Globalisierung. Dazu sagte er, dass keine Zweifel bestünden, dass sie die Völker mit Ökonomien im Übergang beeinträchtigte, aber dass sie die Ärmsten stärker betreffe.

„Heute erwarten wir mit mehr Anlass zur Hoffnung als je zuvor, dass Den Haag zugunsten der Gerechtigkeit, der Wiedergutmachung, der Berichtigung urteilen wird“, sagte am gestrigen Donnerstag der Botschafter Boliviens in Kuba Juan Ramón Quintana.

Er bezog sich auf einer Pressekonferenz auf die Forderung seines Landes gegenüber Chile nach einem Zugang zum Meer, die sich am Internationalen Gerichtshof von Den Haag, Niederlande, mit der Anhörung mündlicher Argumente in der letzten Phase befindet.

DEN HAAG - Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, hat am Montag sein Vertrauen zum Ausdruck gebracht, dass der Internationale Gerichtshof (IGH) von Den Haag eine "faire und genaue Entscheidung" über die Forderung nach Zugang zum Meer von seinem Land gegenüber Chile treffen werde.

Am Montag, dem ersten Tag der mündlichen Verhandlungsrunde in diesem Fall, rief der indigene Staatschef auf einer Pressekonferenz den Gerichtshof dazu auf, „die Probleme zwischen Bolivien und Chile und der ganzen Welt zu lösen“.

LA PAZ – Mehrere Kundgebungen begleiteten am Mittwoch der offizielle Ankündigung der Kandidatur des bolivianischen Präsidenten Evo Morales für die Wahlen von 2019, während die Opposition einen Generalstreik angekündigte.

Das Departamento Cochabamba (Mitte) war Austragungsort der Veranstaltung, auf der Vertreter der Movimiento Al Socialismo (Bewegung zum Sozialismus - MAS) die Wiederaufstellung von Morales als Präsidentschaftskandidaten verteidigten, berichtet PL.

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