Donnerstag, 30. März 2017
Solidaritätsanzeige

Forum von São PauloForum von São PauloLa Paz ist bereit für die Ausrichtung des zwanzigsten Forums von São Paulo, zu dem sich offiziell ab Donnerstag 180 linke Parteien und soziale Organisationen aus Lateinamerika und anderen Ländern versammeln werden. Auf dem Messegelände Chuquiago Marka wurden die Voraussetzungen geschaffen, um eine Woche lang die Teilnehmer dieses internationalen Ereignisses zu empfangen.

Schon am heutigen Montag begann im Rahmen der jährlichen Tagung die »III. Schule für politische Bildung« statt. Dort werden die Krise des Kapitalismus, die internationale Geopolitik und die Perspektiven des Sozialismus behandelt. Außerdem wird über die lateinamerikanische und karibische Integration debattiert.

Auch für Dienstag sieht die Tagesordnung des Forums bereits 26 parallel stattfindende Arbeitskreise der Vertretungen der Regionen Anden-Amazonien, Südamerika, Mittelamerika und Karibik, USA und Europa statt. An diesem Tag wird auch das VI. Jugendtreffen eröffnet, dessen Ziel es ist, die auf die Jugend ausgerichtete Politik einzelner Länder und ihre Teilnahme an den fortschrittlichen Prozessen Lateinamerika bei der regionalen Integration zu diskutieren.

Am Mittwoch wird es unter anderem verschiedene Workshops zu Themen wie dem Kampf für den Frieden und gegen die Kriminalisierung der sozialen Kämpfe sowie zum Aufbau der  lateinamerikanischen und karibischen Union gegen eine unipolare Welt geben.

Am Tag der Eröffnung des Forums am Donnerstag, den 28. August, findet zudem ein Treffen der Frauen, der Teilnehmer afrikanischer Abstammung und von Parlamentariern statt.

Der Abschluss des Forums ist für Freitag vorgesehen. Dann wird eine Abschlusserklärung verlesen, die die Forderung nach einem sofortigen Ende der US-Blockade gegen Kuba, die Unterstützung Argentiniens bei der Wiedererlangung der Malvinen und der bolivianischen Forderung an Chile nach einem souveränen Zugang zum Meer beinhaltet.

Das Forum von São Paulo entstand 1990 in der gleichnamigen brasilianischen Stadt mit dem Ziel, die Kräfte der linken Parteien und Bewegungen zu stärken und über die internationale Lage nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers sowie die Folgen des Neoliberalismus in Lateinamerika und der Karibik zu debattieren.

Quelle: Granma Internacional / RedGlobe

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