Samstag, 29. April 2017
Solidaritätsanzeige

Evo Morales feiert den Sieg. Foto: ABIBoliviens Präsident Evo Morales bleibt im Amt. Mit rund 60 Prozent der Stimmen gewann er Nachwahlbefragungen zufolge die am Sonntag durchgeführten Wahlen zum höchsten Amt des Andenstaates und kann den Plurinationalen Staat mit seiner dritten Amtszeit in Folge bis 2020 regieren. Er wird dann der am längsten amtierende Staatschef des Landes sein. In acht der neun Departamentos Boliviens konnte Evo Morales gewinnen. Auch die von ihm geführte Bewegung zum Sozialismus (MAS) konnte ihre Zweidrittelmehrheit im Parlament verteidigen. Die Partei gewann 24 der 36 Sitze im Senat und 80 der 130 im Abgeordnetenhaus.

Die Opposition blieb abgeschlagen. Der Unternehmer Samuel Doria Medina erreichte als stärkster Kontrahent von Morales 25,1 Prozent der Stimmen, gefolgt vom konservativen Expräsidenten Jorge Quiroga, der nur 9,6 Prozent erzielte.

Gegen 21 Uhr Ortszeit wandte sich Morales vom Balkon des Regierungspalastes an der Plaza Murillo in La Paz an Tausende Menschen, die dort den Wahlsieg feierten. Er rief die Opposition auf, sich an der Arbeit für Bolivien zu beteiligen. Sein Sieg sei ein Sieg des Antikolonialismus und Antiimperialismus, betonte der erste indigene Präsident Südamerikas.

Glückwünsche erreichten Evo Morales unmittelbar nach Bekanntwerden seines Erfolges unter anderem von den Staatschefs aus Argentinien, Uruguay, Kuba, Venezuela und Nicaragua. So rief der uruguayische Präsident José Mujica Morales an und hob hervor, dass dies die Zeit der »Rebellion und Revolution« Boliviens und ganz Lateinamerikas sei. Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner feierte den bolivianischen Sieg ebenso wie Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro. Dieser schrieb über Twitter: »Es lebe Bolivien! Es lebe Tupac Katari! Es lebe Simón Bolívar! Es lebe Sucre! Es lebe Hugo Chávez! Es lebe Fidel! Es lebe Evo!«

Quelle: Agencia Boliviana de Información / RedGlobe

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