21 | 09 | 2018

Kliomagipfel in CochabambaDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den alternativen Klimagipfel in Cochabamba als vollen Erfolg gewertet. »Die große Teilnehmerzahl zeigt das riesige Interesse an der Suche nach gerechten Lösungen für die globale  Klimakrise. Die Ergebnisse bilden wichtige Impulse für unsere weitere Arbeit«, sagte Kerstin Sack vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Die 45.000 Teilnehmer aus 136 Ländern hatten seit Anfang der Woche in 17 Arbeitsgruppen an verschiedenen  Resolutionen zur Rettung der Umwelt und der Stabilisierung des Weltklimas gearbeitet. Die Ergebnisse sollen bei der nächsten UN-Klimakonferenz Ende des Jahres in Mexiko zur Diskussion gestellt werden.

Klimakonferenz in CochabambaAnlässlich des ersten alternativen Klimagipfels in der bolivianischen Stadt Cochabamba fordert das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Anerkennung der Klimaschuld der Industrieländer gegenüber den Ländern des Südens. Kerstin Sack vom Attac Koordinierungskreis sagte: »Damit untrennbar verbunden ist die Erkenntnis, dass es ein 'weiter so' nicht geben kann. Die Industrieländer müssen einen tiefgehenden Wandel der Produktions- und Konsummodelle einleiten«.

MAS-Kandidatin Jessica JordanMit einem aufsehenerregenden Coup hat die »Bewegung zum Sozialismus« (MAS) des bolivianischen Präsidenten Evo Morales Leben in den Wahlkampf für die Regionalwahlen am 4. April in dem südamerikanischen Land gebracht. In dem bislang von der rechten Opposition regierten Departamento Beni, einem Teil des sogenannten »Halbmonds« der reichen Regionen, tritt die frühere »Miss Bolivien« Jessica Jordan für die MAS an. »Wenn sie die Wahl gewinnt, hätten wir in Beni eine großartige Gouverneurin, denn sie kennt die Probleme der Region. Sie ist wirklich eine Kandidatin mit dem Potential, die Wahlen in Beni zu gewinnen«, zeigte sich MAS-Sprecher Jorge Silva überzeugt.

Evo MoralesBoliviens Vizeminister für den Koka-Anbau, Jerónimo Meneses, präsentierte zum Jahresende eine neue Herausforderung seines Landes an die multinationalen Konzerne, und insbesondere an den wichtigsten Produzenten klebriger süßer Getränke. Bolivien produziert nun einen neuen Energy-Drink, dessen Name schon eine Provokationist: »Coca Colla«, was etwa als »Koka-Kette« übersetzt werden kann und tatsächlich Bestandteile der in Bolivien als heilig verehrten Koka-Pflanze enthält.

Evo MoralesMit bis zu 63 Prozent der abgegebenen Stimmen - so Nachwahlbefragungen- ist Boliviens Präsident Evo Morales am Sonntag wiedergewählt worden. Sein stärkster Kontrahent, der rechte Manfred Reyes Villa kam nur auf rund 25 Prozent. Auch der bislang von der rechten Opposition beherrschte Senat wird künftig von der Bewegung zum Sozialismus (MAS) kontrolliert.

ALBA-Gipfel in CochabambaIm bolivianischen Cochabamba ist am Samstag das siebte Gipfeltreffen der Bolivarischen Allianz für die Völker unseres Amerikas (ALBA) zu Ende gegangen. Boliviens Präsident Evo Morales hatte zu dem Treffen der antiimperialistischen Staatengemeinschaft seine Amtskollegen aus den übrigen acht Mitgliedsstaaten des 2004 auf Initiative von Kuba und Venezuela gegründeten Bündnisses begrüßen können.

Das Südkommando der Vereinigten Staaten ist in den Putsch vom 28. Juni in Honduras verwickelt, die Strukturen des Imperiums haben sich auch durch den Amtsantritt von Barack Obama nicht verändert. Das erklärte Boliviens Präsident Evo Morales bei einer Pressekonferenz zum Abschluß eines kurzen Besuchs in Uruguay.
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