22 | 07 | 2019

Der kubanische Präsident, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, schloss sich diesen Sonntag über Twitter der Forderung nach Freiheit für Luiz Inácio Lula da Silva an, der bereits seit einem Jahr unrechtmäßig inhaftiert ist. „Wir fordern Freiheit für Lula“, schrieb er.

Zum Auftakt der weltweiten Kampagne zur Befreiung des ehemaligen brasilianischen Präsidenten kamen am Wochenendes etwa 10.000 Menschen aus verschiedenen Regionen des südamerikanischen Landes nach Curitiba und schlossen sich der Mahnwache an, die während der 365 Tage des Jahres Intellektuelle, Führer sozialer und politischer Bewegungen, angeführt von den höchsten Vertretern der Arbeiterpartei (PT) Brasiliens, gehalten haben. Bei dieser Gelegenheit erhoben die Demonstranten ihre Stimme nicht nur für die Freilassung des PT-Anführers, sondern auch aus Protest gegen die sozialen und wirtschaftlichen Rückschläge der Regierung von Jair Bolsonaro, der in der vorigen Woche seine ersten hundert Tage im Amt absolvierte.

An diesem Sonntag sandte Lula da Silva einen Brief an die Brasilianer, in dem er versicherte, dass seine Stimme die von Millionen sei und dass die Rückschläge, die sie erlitten hätten, sie nur im Kampf stärken werden, weil sie „lebendig und stark“ seien.

„Sie haben Angst vor den Millionen von Lulas. Denn sie wissen, wozu wir in der Lage sind, wenn wir uns vereinen, um dieses Land zu transformieren. (...) Gemeinsam werden wir jeden Rückschlag umkehren, jeden Schritt zurück auf dem harten Weg zu dem Brasilien, das wir erträumen und von dem wir gezeigt haben, dass es möglich ist, es aufzubauen. Wir werden siegen“, unterstrich er.

„Selbst tausend Verurteilungen werden deine Rolle in der Geschichte Brasiliens und die Stärke deiner Volksführung nicht in den Schatten stellen. Je mehr sie versuchen, dich zu schlagen, desto größer wirst du“, sagte der Intellektuelle und Theologe Frei Betto in einem Brief, den er an dieses Wochenende an Lula da Silva schickte.

„Wir müssen die Hoffnung und die Utopie retten (...). Nichts wird dich zum Schweigen bringen, Lula. Selbst wenn der Tod dich überkommt. Mache immer deine Stimme zu der von denjenigen, die keine haben, die am Reden und Handeln gehindert werden. Du repräsentierst Millionen von Brasilianerinnen und Brasilianern, die ihre Seele nicht an Lügen verkauft haben“, sagte Betto.

Kuba unterstützte von Anfang an zusammen mit Dutzenden von Ländern diese Kampagne für Wahrheit und Gerechtigkeit und anlässlich des 60. Jahrestages des Sieges unserer Revolution rief Armeegeneral Raúl Castro Ruz alle politischen Kräfte des Planeten auf, seine Freilassung und die Beendigung der Angriffe und der gerichtlichen Verfolgung der politischen Führer der Linken der Region zu fordern.

Von Havanna aus forderten die Teilnehmer des XII. Internationalen Workshops über emanzipatorische Paradigmen, der im Januar stattfand, ebenfalls mit Dringlichkeit, die Solidarität unter den Völkern in konkrete Fakten zu verwandeln, in ein kollektives Werk, bei dem sich, ausgehend von der notwendigen Einheit, alle rechtschaffenden Männer und Frauen dem Imperialismus entgegenstellen.

Quelle:

Granma Internacional


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