18 | 11 | 2018

SANTIAGO DE CHILE – Auf dem II. Forum der Kooperation Celac-China wurden drei Dokumente bestätigt, die für die Zusammenarbeit des Regionalblocks mit China von 2019 bis 2021 gültig sein werden.

Der von den Außenministern und Vizeministern der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (Celac) bestätigte Aktionsplan beinhaltet verschiedene Bewertungen und Strategien, die von der Deklaration von Santiago angeführt werden, welcher politischen Charakter hat und die gemeinsam abgestimmten Prinzipien widerspiegelt.

Der Außenminister von El Salvador, Hugo Martínez, der die pro témpore Präsidentschaft der Celac innehat, erklärte, dass der Ring zwischen beiden Parteien sich in einem breiteren Spektrum konsolidiert, der die Zusammenarbeit zu Wasser, zu Lande, in der Luft und auf digitale Weise umfasst.

Zum Abschluss der Beratungen auf Außenministerebene und nach zwei Tagen mit Gesprächen auf Expertenebene wertschätzten die Außenminister Chiles, Heraldo Muñoz, und Chinas, Wang Yi, ihrerseits den Aktionsplan, der die spezifischen Aspekte aufweist, die Investitionen, Beratungen und die Anerkennung der chinesischen Initiative One Belt, One Road beinhalten.

China versprach, für Lateinamerika und die Karibik sein Bestes zu tun und Außenminister Wang kündigte an, dass sein Land den Besuch von 600 politischen Vertretern Lateinamerikas ermöglichen und 6 000 Stipendien für den Ausbau der multilateralen Annäherung zur Verfügung stellen werde.

Das Forum Celac-China ist ein Mechanismus, der eingerichtet wurde, um die Kooperation zwischen diesen geografisch so weit entfernten Territorien zu fördern und seine erste Ministerberatung fand im Januar 2015 in Beijing statt.

KUBA AUF DEM FORUM
Die kubanische Delegation auf dem Event wurde von Außenminister Bruno Rodríguez angeführt, der in seiner Ansprache auf das Vermächtnis von José Martí verwies: «Seine Erschaffung konkretisierte die Botschaft der Unabhängigkeit und Einheit der Region, die im Essay Martis mit dem Titel Unser Amerika enthalten ist.»

Rodríguez stellte fest, dass Kuba das Privileg habe, das erste lateinamerikanische Land zu sein, das Beziehungen zu China aufgenommen hatte.

Bezüglich der gegenwärtigen Beziehungen zwischen der Celac und China führte er aus, dass dieses Land zum zweitgrößten Handelspartner der Region, zum drittgrößten Kapitalanleger und zum wichtigsten Ziel der Exportgüter mehrerer lateinamerikanischer Länder geworden sei.

Im Rahmen des Forums hielt der kubanische Außenminister Treffen mit mehreren seiner Amtskollegen ab, wie dem venezolanischen, Jorge Arreaza, der ecuadorianischen, María Fernanda Espinosa, und dem mexikanischen, Luis Videgaray.

IN ZAHLEN
- Die direkte Auslandsinvestition Chinas in der Region liegt bei über 25 Milliarden Dollar.

- Der Handelsaustausch des Jahres 2017 zwischen China und Lateinamerika betrug 266 Milliarden Dollar.

- China ha proporcionado en la última década recursos que ascienden a 141 000 millones de dólares, un monto superior al recibido por los países de la región de instituciones como el Banco Interamericano de Desarrollo (BID) o el Banco Mundial (BM).

Quelle:

Granma Internacional

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