Sonntag, 23. April 2017
Solidaritätsanzeige

Ecuador

Kommunistische Jugend EcuadorsKommunistische Jugend EcuadorsDie Kommunistische Jugend Ecuadors schliesst sich der frohen Volksrebellion an, die sich im gesamten Gebiet der Nation seit Bekanntwerden des großen Siegs der Wiederwahl des Genossen Präsidenten Rafael Correa zeigt. Dieser Sieg hat an den Urnen die nationale Akzeptanz des demokratischen Transformationsprozesses widergespiegelt, den unser Land erlebt, und ist eine Herausforderung. die Bürgerrevolution zu vertiefen und zu radikalisieren. Dieser Wahltag hat zugleich dazu gedient, die reaktionären und konservativen Schichten zu bestrafen, die trotz des Nutzens eines linken Diskurses landesweit nicht einmal fünf Prozent der Stimmen erreichen konnten. Das bekräftigt, dass die wahre Linke gemeinsam mit dem souveränen Volk dieses Projekt auf den Weg bringt.

Größere Ansicht: Bitte klickenNach Auszählung von mehr als der Hälfte der Wahllokale bestätigt sich nach Angaben des Nationalen Wahlrats (CNE) Ecuadors der klare und uneinholbare Vorsprung von Amtsinhaber Rafael Correa. Mit 2,49 Millionen Stimmen (56,93 Prozent) konnte der Kandidat des Linksbündnisses Movimiento PAIS mehr als doppelt so viele Stimmen erreichen als sein nächster Herausforderer, der Banker Guillermo Lasso. Dieser kam mit 1,04 Millionen Stimmen auf 23,74 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt - endgültig abgeschlagen - Ex-Präsident Lucio Gutiérrez mit mageren 266.800 Stimmen bzw. 6,07 Prozent.

Rafael CorreaRafael CorreaRafael Correa bleibt Präsident von Ecuador. Die ersten inoffiziellen Prognosen des staatlichen Fernsehens Ecuador TV auf der Grundlage von Nachwahlbefragungen sehen den Amtsinhaber nach den heutigen Präsidentschaftswahlen bei 61 Prozent der Stimmen. Auf dem zweiten Platz liegt mit deutlichem Abstand der Banker Guillermo Lasso mit 21 Prozent. Dritter wurde Lucio Gutiérrez von der Patriotischen Gesellschaft.

Rafael CorreaRafael CorreaMit einer Massenkundgebung im Süden der Hauptstadt Quito hat Ecuadors Präsident Rafael Correa am Donnerstag abend (Ortszeit) die Kampagne um seine Wiederwahl offiziell abgeschlossen. In einer kurzen Ansprache würdigte der Staatschef, der am Sonntag für das Bündnis Movimiento PAIS im Amt bestätigt werden möchte, die »Reife« des ecuadorianischen Volkes und erinnerte an die Versuche der Opposition, ihn gewaltsam aus dem Amt zu drängen. »Wir haben keine demokratische Opposition«, kritisierte er. »Wir müssen feststellen, dass sie die Macht nur deshalb nicht usurpiert haben, weil sie es nicht konnten«, sagte er mit Blick auf den am 30. September 2010 gescheiterten Putschversuch. Es sei das Volk gewesen, das damals die Demokratie verteidigt habe.

Che GuevaraChe GuevaraNicht weniger als 28 politische Organisationen aus 14 Ländern Lateinamerikas kamen Ende vergangener Woche in Quito zum Treffen der Arbeitsgruppe des Forums von Sao Paulo zusammen. Der Ort dieser Zusammenkunft des größten Bündnisses linker Parteien und Bewegungen des Kontinents war nicht zufällig gewählt worden: Im Februar wählt Ecuador seinen nächsten Präsidenten, und die Sitzung war auch eine Solidaritätsdemonstration für Amtsinhaber Rafael Correa sowie die auch in anderen Ländern in Angriff genommenen Prozesse zur Befreiung der Völker.

Wahlkampf in ManabíWahlkampf in ManabíEcuadors Präsident Rafael Correa schließt die Möglichkeit nicht aus, dass der US-Geheimdienst CIA für die Zeit vor den am 17. Februar bevorstehenden Präsidentschaftswahlen einen Anschlag auf sein Leben vorbereitet. Präsident Correa verwies auf die jüngsten Anklagen des chilenischen Journalisten Patricio Merym, der Pläne der CIA für einen Angriff auf ihn enthüllt hatte. »Diese Dinge sind glaubwürdig, denn sie sind in Lateinamerika bereits passiert«, unterstrich Correa.

Wahlkampfauftakt von Rafael CorreaWahlkampfauftakt von Rafael CorreaVon den acht Bewerbern, die am 17. Februar für das höchste Staatsamt Ecuadors kandidieren, sehen sich sieben schon in der zweiten Runde, der Stichwahl zwischen den beiden Erstplazierten, sofern keiner der Bewerber bereits in der ersten Runde mehr als 50 Prozent der Stimmen erreicht. Praktisch alle Umfragen sehen bislang jedoch Amtsinhaber Rafael Correa mit deutlichem Vorsprung in Front. Der Kandidat der Alianza PAIS kann sich auch durchaus Hoffnungen machen, bereits im ersten Wahlgang bestätigt zu werden. Das Institut Perfiles de Opinión etwa prognostizierte ihm am 21. Dezember nicht weniger als 60,6 Prozent, ein Vorsprung von fast 50 Punkten vor dem Zweitplazierten Guillermo Lasso mit 11,2 Prozent. Opinión Pública sah Correa am 1. Dezember bei 51 Prozent, auch hier lag Lasso mit 14 Prozent auf Platz 2.

Indígenas sollen gefördert werdenIndígenas sollen gefördert werden»Auf dem Yasuní-Regenwaldgebiet werden keine neuen Lizenzen zur Erdölförderung vergeben«, betonte heute in Berlin der Botschafter der Republik Ecuador in Deutschland, Jorge Jurado. Am 28. November habe in der ecuadorianischen Hauptstadt zwar die elfte Runde zur Einholung von Unternehmensangeboten zur Erschließung von Erdölvorkommen in den Provinzen Pastaza und Morona Santiago begonnen. Im Nationalpark Yasuní sei jedoch keine neue Förderkonzession zu vergeben, allein die dort seit über zehn Jahren erteilten Lizenzen seien aus Gründen der Rechtssicherheit nicht rückgängig zu machen.

Gründung des ecuadorianischen Vorbereitungskomitees in CuencaGründung des ecuadorianischen Vorbereitungskomitees in CuencaIn Ecuador ist Anfang Dezember das Nationale Vorbereitungskomitee für die Weltfestspiele der Jugend und Studenten gegründet worden, die im Dezember 2013 in dem südamerikanischen Land stattfinden sollen. An dem Treffen in Cuenca nahmen die Kommunistische Jugend JCE, die Sozialistische Jugend JSE, verschiedene Teilorganisationen der Bewegung Alianza País von Präsident Rafael Correa, die Nationale Bauernkoordination Eloy Alfaro und andere Vereinigungen teil.

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