Sonntag, 26. März 2017
Solidaritätsanzeige

Ecuador

Meuternde Polizei gegen das Volk EcuadorsLetzte Meldung: Meuternde Polizisten eröffnen das Feuer auf die Demonstranten!


Der Putschversuch in Ecuador scheint zu scheitern. Hochrangige Militärs erklärten ihre Loyalität gegenüber der verfassungsmässigen Regierung von Präsident Rafael Correa. Tausende Demonstranten befinden sich Meldungen ecuadorianischer Medien zufolge nur noch einen Häuserblock von dem Krankenhaus in Quito entfernt, in dem sich Correa aufhält. Vor dem Druck der Massen, die ihre Solidarität mit dem Staatschef demonstrieren, weichen die meuternden Polizisten, die bislang das Gebäude belagern, offenbar zurück. Zugleich gibt es Meldungen über Übergriffe der Putschisten gegen die Bevölkerung. Diese erklärt jedoch: »Von hier gehen wir nur mit dem Präsidenten weg!«

El pueblo defiende a su presidenteNach einem Aufruf von Ecuadors Aussenminister Ricardo Patiño ziehen derzeit Tausende Menschen zu dem Krankenhaus in Quito, in dem sich Präsident Rafael Correa aufhält. Die Ministerin für Politikkoordination, Doris Solíz, rief vom Balkon des Regierungssitzes aus: »Quito ergibt sich nicht, verdammt nochmal!«  Ziel der Demonstration ist, den Staatschef aus dem Gebäude zu befreien und ihn an einen sicheren Ort zu bringen. Das Hospital ist jedoch von meuternden Polizisten belagert, die versuchen, den Vormarsch des Volkes aufzuhalten. Auch gegen Journalisten gehen die Putschisten vor.

Außenminister Ricardo Patiño zieht mit Tausenden Menschen zum Krankenhaus, um Präsident Correa zu retten +++ Ecuadors Regierung verhängt für fünf Tage Ausnahmezustand +++ Polizisten belagern Krankenhaus, in dem sich Präsident Correa aufhält und greifen Demonstranten an, die gegen Putschversuch protestieren +++ Hugo Chávez erklärt, Correa habe ihm bestätigt, dass es sich um einen Putsch handelt +++ Regierung vermutet Ex-Präsident Lucio Gutiérrez als Urheber des Aufstands  +++ Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten in Washington

Solidarität mit Rafael Correa!In Ecuador haben sich Polizisten und Soldaten gegen die rechtmässige Regierung des Präsidenten Rafael Correa erhoben. Nachdem Militärs zunächst den internationalen Flughafen der Hauptstadt Quito besetzt hatten, stürmten Polizisten auch das Parlamentsgebäude. Staatspräsident Rafael Correa wurde von den Putschisten angegriffen und musste ärztlich behandelt werden. Derzeit hält er sich in einem Krankenhaus auf. Telefonisch warnte er, sein Leben sei in Gefahr. Auslöser der Unruhen waren Streitigkeiten um die Höhe der Gehälter der Uniformierten. Die Armeespitze stellte sich hinter Correa. Generalstabschef Ernesto González erklärte, die  Armee sei der höchsten Gewalt des Staates und somit dem Präsidenten unterstellt.

In Ecuador hat Präsident Rafael Correa die Bildung von »Komitees zur Verteidigung der Revolution« angekündigt, die »nicht nur die Regierung« verteidigen, sondern auch im Dienst der Meinungsfreiheit und der Bürgerrechte stehen sollen. »Ohne Organisation, Kultur und Mobilisierung des Volkes könnte hier das selbe passieren wie in Honduras, wo trotz der riesigen Popularität des Präsidenten Manuel Zelaya ein "Goriletti" kommt und einen Putsch macht«, warnte Correa, der am vergangenen Montag für eine neue Amtszeit vereidigt worden war.
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