Montag, 24. April 2017
Solidaritätsanzeige
Nach jahrzehntelanger Herrschaft der rechten und reaktionären Kräfte hat am Montag in El Salvador Mauricio Funes von der Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí die Präsidentschaft des mittelamerikanischen Landes übernommen. Er hatte die Präsidentenwahl im März vor dem Kandidaten der rechten Regierungspartei Arena, Rodrigo Avila, gewonnen.

Als Funes am Ort der offiziellen Zeremonie zur Amtseinführung eintraf, schallte ihm von Tausenden von Menschen der alte Kampfruf »El Pueblo Unido Jamás Será Vencido« (Das vereinte Volk wird niemals besiegt sein) entgegen. Aus den Händen des scheidenden Präsidenten Antonio Saca nahm Funes dann die Präsidentenschärpe entgegen und legte den Amtseid ab. Ihm folgte sein Vizepräsident Salvador Sánchez Cerén.

Vor der offiziellen Zeremonie hatte Funes das Grab des 1980 ermordeten Erzbischofs Óscar Arnulfo Romero besucht und diesen angerufen, geistiger Führer einer neuen Politik und eines neuen Regierungsstils zu werden. »Das salvadorianische Volk hat Veränderung gefordert und die Veränderung beginnt jetzt«, sagte Funes in seiner Antrittsrede.

Als Ziel seiner Regierungszeit kündigte Funes an, in den kommenden 18 Monaten 100.000 Arbeitsplätze schaffen und einen Plan zur Ausbesserung von 25.000 Stadtwohnungen in Angriff zu nehmen.

An der Amtseinführung des neuen salvadorianischen Präsidenten nahmen zahlreiche Staatschefs teil: aus Brasilien Luiz Inácio Lula da Silva, aus Paraguay Fernando Lugo, aus Ecuador Rafael Correa, aus Guatemala Álvaro Colom, aus Mexiko Felipe Calderón, aus Panama Martín Torrijos, aus Honduras Manuel Zelaya, aus Kolumbien Álvaro Uribe, aus Costa Rica Óscar Arias und aus Chile Michelle Bachelet. Überraschend fehlten jedoch Venezuelas Präsident Hugo Chávez und sein bolivianischer Amtskollege Evo Morales. Auch Nicaraguas Präsident Daniel Ortega fehlte.

Während die offizielle Amtseinführung unter strikten Sicherheitsvorkehrungen stattfand, versammelten sich in einem Stadion der Hauptstadt San Salvador mehr als 70.000 Menschen, um den Beginn einer neuen Ära für El Salvador zu feiern.
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