12 | 12 | 2018

Die kubanische Mission in Guatemala hat gestern bestätigt, dass in Escuintla in den kommenden Stunden eine Verstärkung von Ärzten aus den Departements dieses Landes eintreffen wird, wo die kubanische medizinische Brigade (BMC) präsent ist.  Die Gruppe von 20 Ärzten wird sich jenen 26 anschließen, die im südlichen Departement leben und arbeiten, einem der am stärksten von dem mächtigen Ausbruch des Feuervulkans am Sonntag, dem 3. Juni, betroffenen Gebiete.

Während sie auf ihre Kollegen warten, setzen die Mitarbeiter von Escuintla ihre 12-stündigen Wachen in der José Martí Federal School fort, einer der vielen Unterkünfte, die eingerichtet wurden, um den Menschen zu helfen, die alles verloren haben.

In der Tat hält, seitdem das Ausmaß der Tragödie bekannt wurde, die kleine Armee der weißen Mäntel dort in rotierenden Nachtschichten dort täglich Wache ab, nachdem sie ihren Arbeitstag im Krankenhaus dieser Stadt beendet haben.

Die Kooperatoren übernehmen freiwillig die Fürsorge und Aufmerksamkeit für die fast 200 Familien, die es geschafft haben, die Tragödie zu überleben und seit einer Woche in den Evakuierungszentren bleiben, berichtet PL.

Der kubanische Botschafter in Guatemala, Carlos de Céspedes, stellte seinerseits fest, dass die Einzelheiten und die Strategie mit der Regionaldirektorin María Isabel Pedroza abgestimmt wurden, was den Standort dieser zusätzlichen Spezialisten in Epidemiologie, Allgemeinmedizin und Pädiatrie betrifft.

Die meisten dieser Ärzte sind Teil der Internationalen Ärztebrigade Henry Reeve, die 2005 auf Initiative des historischen Führers der kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, ins Leben gerufen wurde und auf Katastrophen und schwere Epidemien spezialisiert ist.
Mit der Ankunft von mehr Personal werden die Kubaner den ganzen Tag über anwesend sein, nicht nur in der José Martí Schule, sondern auch in anderen Zentren, die Hilfe benötigen.

De Cespedes bekräftigte auch die volle Bereitschaft der über 400 Mitglieder der kubanischen Medizinbrigade, so wie vor 20 Jahren zu den Guatemalteken zu stehen und ihr Wissen den nach offiziellen Angaben über 1,7 Millionen Opfern zur Verfügung zu stellen.
Es sollte daran erinnert werden, dass die kubanische Medizinbrigade am 5. November 1998 nach der durch den Hurrikan Mitch in Mittelamerika verursachten Katastrophe in Guatemala eintraf und seitdem in den am schwierigsten zugänglichen Gegenden dieses Landes verblieben ist.

Quelle:

Granma Internacional


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