Donnerstag, 30. März 2017
Solidaritätsanzeige

Cuba hilft HaitiCuba hilft HaitiDie Botschaft des Königreichs Norwegen in Cuba und das cubanische Ministerium für Außenhandel und Auslandsinvestition (MINCEX) haben am Abend des 22. Januar einen Vertrag unterzeichnet, in dem das europäische Land 5 Millionen norwegische Kronen (ca. 885.000 Dollar) als Soforthilfe für Haiti zur Verfügung stellt. Damit soll die wichtige Arbeit unterstützt werden, die cubanische Ärzte in diesem Land leisten. Der Fonds ist bestimmt für den Erwerb von Medikamenten und medizinischem Material und für deren Verschickung an die Medizinische Brigade Cubas in Haiti, die aus mehr als 400 Ärzten und anderem Fachpersonal aus dem Gesundheitsbereich besteht. Zusammen mit den 247 jungen Haitianern, die mit den Cubanern zusammenarbeiten, besteht die Brigade aus 663 Mitarbeitern.

Obwohl die Medien in Europa und in den USA die schon über ein Jahrzehnt andauernde effektive Hilfe Cubas in Haiti gern verschweigen und kaum jemand von den jungen Haitianern spricht, die gratis in Cuba zu Ärzten ausgebildet wurden und jetzt mit den Cubanern zusammen das Leid ihrer Landsleute zu lindern helfen, ist doch ein Land Europas über seinen Schatten gesprungen.

Aus der Erkenntnis heraus, dass in einer gewachsenen medizinischen Infrastruktur, eingebettet in die haitianische Gesellschaft zusammen mit jungen haitianischen Ärzten den Menschen in dieser Katastrophe am besten geholfen werden kann, lässt Norwegen seine Hilfe über die cubanische Ärztebrigade direkt und nachhaltig den Haitianern zukommen.

Vielleicht gelingt es staatlichen Stellen auch bei uns, das Wohl der Menschen in Haiti in den Vordergrund zu stellen und dem Beispiel Norwegens zu folgen.

Cuba erfüllt in Haiti eine rein humanitäre Aufgabe. Ihm geht es nicht um Publicity, denn es arbeitet schon 12 Jahre im ärmsten Land Amerikas, ohne dass irgendjemand hier in Europa Notiz davon genommen hätte.
Helfen wir Cuba helfen.

Unter diesem Motto steht auch ein Spendenaufruf der Cuba- Solidaritätsorganisationen:

Erdbeben in Haiti

Wir helfen Cuba helfen – Spenden für die cubanische Ärztebrigade „Henry Reeve“ in Haiti

Cuba ist das Land, das in den ersten 72 Stunden nach dem schrecklichen Erdbebeben am wirksamsten geholfen hat. Schon seit 1998 leisten Ärzte und medizinisches Personal aus Cuba  dem ärmsten Land Amerikas medizinische Hilfe.
Deswegen waren seine 400 Ärzte und sein medizinisches Personal sofort an Ort und Stelle. Da Cuba in Haiti bereits eine medizinische Infrastruktur aufgebaut hatte, war es ihm ermöglich Leben zu retten, als sich die Hilfe anderer noch im Stadium der Planung befand.
Die Cubaner errichteten sofort ein Nothospital neben dem vom Erdbeben zerstörten Krankenhaus von Port-au-Prince und ein weiteres Zelthospital in einem anderen schwer getroffenen Teil der Stadt. Noch am Tag der Katastrophe flogen 60 Ärzte des Kontingents „Henry Reeve“ mit Medikamenten, Operationsmaterial, Plasma und Lebensmitteln in das Erdbebengebiet.

Auch wenn die Aktionen für Haiti immer mehr einer Propagandakampagne für die Spendenfreudigkeit der reichsten Länder gleichen, auch wenn die Katastrophe von den USA sogar als Vorwand für Militäreinsätze genommen wird, auch wenn die Arbeit Cubas in unseren Medien verschwiegen wird – lassen Sie sich nicht täuschen!

Cuba leistet Hilfe, die wirklich ankommt. Cubas Ärzte werden noch in Haiti arbeiten, wenn Haiti längst wieder aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Deshalb helfen Sie Cuba helfen!

Spenden Sie  bitte unter dem Stichwort „ Ärztebrigade in Haiti“ auf das Spendenkonto der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba:
Postbank Köln: 307 984 507, BLZ 370 100 50

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