Donnerstag, 30. März 2017
Solidaritätsanzeige

Haiti

Katastrophe in HaitiNach dem verheerenden Erdbeben in Haiti befürchtet Premierminister Jean Max Bellerive mehrere hunderttausend Tote. »Die Zahl der durch das Erdbeben, das gestern das Land erschüttert hat, Getöteten geht in die Hunderttausende«, sagte der Politiker gegenüber dem lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur. Kurz zuvor hatte auch Präsident René Préval von »tausenden« Toten gesprochen. »Das Parlament ist eingestürzt, die Ministerien sind eingestürzt, die Schulen sind eingestürzt und auch die Krankenhäuser sind eingestürzt«, zeigte sich Préval erschüttert. Sophie Perez, die Leiterin des CARE-Büros in Haiti, beschreibt die Situation nach dem schwersten Beben seit mehr als 200 Jahren als fürchterlich. Besorgt ist sie vor allem, weil viele Schulen eingestürzt sind: »Die Kinder waren zu der Zeit noch in der Schule, viele dürften noch unter den Trümmern liegen.« Weiterhin schildert sie das Beben: »Es war schrecklich. Es dauerte mehr als eine Minute. Die Menschen schrien, weinten. Viele haben die Nacht draußen verbracht, weil sie Angst hatten, in ihre Häuser zurückzukehren. Und viele Gebäude waren ohnehin zerstört. Außerdem gab es acht Nachbeben.«

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