25 | 06 | 2019

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, gab heute über Twitter bekannt, dass er Telefongespräche mit den Präsidenten von Kenia und Somalia, Uhuru Kenyatta und Abdullahi Mohamed, im Rahmen der ständigen Überwachung der Maßnahmen zur Rückführung unserer entführten Ärzte Landy Rodríguez und Assel Herrera geführt habe.

Zuvor hatte der kubanische Präsident bereits erklärt, Kuba arbeite unermüdlich für die sichere Rückkehr der Mitarbeiter und „wir teilen die Gewissheit, dass ihre humanitäre Mission respektiert und anerkannt wird. Wir glauben an die Kraft der Solidarität", schrieb Díaz-Canel.

Wie Kubas staatlicher Stromversorger Unión Eléctrica (UNE) bekanntgab, wird es diesen Sommer auf der Insel trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation keine Stromabschaltungen geben. „Dennoch rufen wir die Bevölkerung zum Sparen auf“, erklärte UNE-Vertreterin Elaine Moreno Carnet im kubanischen Fernsehen. Der Sommer ist auf Kuba die Jahreszeit mit dem höchsten Stromverbrauch, da die Klimaanlagen dann auf Hochtouren laufen.

Für einen Wirtschaftsplan mit größerer nationaler Produktion, Einsparungen, Effizienz und Kontrolle der Ressourcen einzutreten, darauf drängte Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez auf einer Ministerratssitzung, auf der unter anderem das Verhalten der Wirtschaft im ersten Halbjahr 2019 bewertet wurde.

Der Präsident führte aus, dass man es im laufenden Jahr mit einer sich real auswirkenden Verschärfung der von den USA gegen die Insel verhängten Blockade zu tun habe, mit einer starken finanziellen Verfolgung und verschiedenen Maßnahmen, die sich negativ auf die nationale Wirtschaft ausgewirkt hätten.

Der uruguayische Schriftsteller Eduardo Galeano schrieb in einem seiner Texte: „ Alicia tauchte in einen Spiegel ein, um die Welt umgekehrt zu sehen. Wenn Alicia heute wiedergeboren würde, brauchte sie durch keinen Spiegel mehr zu gehen: sie müsste nur noch aus dem Fenster gucken“. [1]

Die Welt steht Kopf , so möchten es diejenigen, die sich als die Herren des Universums sehen und die in absolut perverser Absicht durch dauernde Wiederholung die Lüge in Wahrheit verwandeln wollen.

Die Vereinigten Staaten haben am Donnerstag Kuba und Saudi Arabien in ihre „schwarze Liste“ der Länder eingefügt, die nicht genügend tun, um den Menschenhandel zu bekämpfen, eine Maßnahme, die weitere Sanktionen zur Folge haben kann und von der bereits Venezuela, Russland, der Iran und Nordkorea betroffen sind.

jungewelt neuAlex Castro, 1963 geborener Sohn des langjährigen kubanischen Präsidenten Fidel Castro, schließt aus, politisch in die Fußstapfen seines 2016 verstorbenen Vaters zu treten. Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt (Wochenendausgabe) erklärte er, an der Übernahme von Funktionen in der Kommunistischen Partei Kubas nicht interessiert zu sein: »Ich spreche über Politik, ich studiere politische Themen, aber ich bin kein Politiker.«

netzwerk cubaDie US-Regierung hat die seit fast sechs Jahrzehnten wirkende völkerrechtswidrige Blockade gegen Cuba nochmals verschärft. Der jüngste unilaterale Schritt der US-Regierung gegen Cuba bezieht sich auf das umstrittene, sogenannte Helms-Burton-Gesetz der USA („LIBERTAD“), das 1996 in Kraft trat und die offiziell 1962 verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade und ihre zahlreichen Maßnahmen zu einem Gesetz erhob.

Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla begann am Dienstag eine Reise durch karibische Länder, die bis zum 18. Juni dauern wird. Die Reise umfasst die Republik Trinidad und Tobago, St. Lucia, die Genossenschaftsrepublik Guyana und Barbados. Er wird auch die Delegation leiten, die am 14. Juni in Guyana an der VI. CARICOM-Cuba-Ministertagung teilnehmen wird.

Jose Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, empfing am Montagmorgen eine Delegation der Fortschrittspartei des Werktätigen Volkes Zyperns (AKEL) unter dem Vorsitz von Giorgos Loukaides, Mitglied des Politbüros und Vorsitzender der Fraktion dieser politischen Formation.

bloqueo cubaDie Revolutionäre Regierung der Republik Kuba weist in energischster Weise die von der Regierung der Vereinigten Staaten am 4. Juni 2019 angekündigten Maßnahmen zurück, mit denen die seit mehr als 60 Jahren gegen Kuba verhängte Wirtschaftsblockade verschärft wird, die bis zum Jahr 2018 der kubanischen Wirtschaft mehr als 134 Milliarden Dollar nach aktuellen Preisen und 933 Milliarden Dollar gekostet hat, wenn man den Wertverlust des Dollar gegenüber dem Goldwert auf dem internationalen Markt berücksichtigt.

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