12 | 12 | 2019

Kubas Kulturminister Alpidio Alonso stellte dem Vorstand und den Angestellten von Casa de la Américas den Schriftsteller und Essayisten Abel Prieto Jiménez als neuen Präsidenten der Einrichtung vor.

Abel Prieto, ehemaliger Kulturminister, wird Nachfolger des am 20. Juli verstorbenen Dichters und Essayisten Roberto Fernández Retamar, der von 1986 bis zu seinem Tod Präsident der Institution war. Prieto, Schüler von Fernández Retamar, würdigte im Dialog mit den Beschäftigten der Institution die immense Arbeit von Roberto sowie das wichtige Erbe von Haydee Santamaría, Gründerin und „Erfinderin“ des Hauses.

Argentinien ist heute der viertgrößte Handelspartner Kubas in Lateinamerika und der Karibik und der neunte auf internationaler Ebene. Es steht auch auf dem zweiten Platz bei der Anzahl von Touristen aus der Region, die die Insel besuchen.

All dies waren ausreichend wichtige Gründe, damit der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, am Montag seine Agenda in der südamerikanischen Nation mit einer Vertretung von fast fünfzig argentinischen Geschäftsleuten eröffnete, die im Laufe der Jahre Geschäfte mit Kuba betrieben haben.

Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, sagte am Montag in Buenos Aires dass „die argentinischen Intellektuellen, wie die Lateinamerikas und der Karibik, bei der Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen immer auf Kuba zählen können. Ich spreche nicht von denen, die idiotische Handbücher schreiben“, sagte er, „diese müssen wir mit unseren Ideen bekämpfen“.

In einem innigen Dialog mit etwa vierzig Freunden der Insel, die „jahrelang moralische Stütze für dieses großen Landes und sein Volk waren“, gestand das Staatsoberhaupt, dass er sich „auf dem Weg zum Treffen gefragt habe, ob er gekommen sei, „um Ihnen zuzuhören oder zu Ihnen zu sprechen ... Viele von Ihnen waren gewissermaßen unsere Lehrer. Sie haben uns geholfen, die Welt, ihre Komplexität und Herausforderungen besser zu kennen und zu interpretieren“, sagte er.

Am 10. Dezember feiert die internationale Gemeinschaft den Tag der Menschenrechte. Heute steht unser Planet vor großen Herausforderungen in dieser Frage, wie der Zunahme von Ungleichheit und Armut aufgrund der unfairen internationalen Ordnung, die Zunahme der Auswirkungen des Klimawandels, der das Leben heutiger und künftiger Generationen gefährdet; die Verbreitung von Hass, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gegenüber Minderheiten; Politisierung, Selektivität und Manipulation bei der Behandlung der Menschenrechte.

Am 8. Dezember wurde an den 47. Jahrestag der Aufnahme der Beziehungen zwischen Kuba und den Nationen der Karibischen Gemeinschaft (Caricom) erinnert, ein Ereignis, das der engen geografischen, historischen und kulturellen Einheit gerecht wurde, die seit mehreren Jahrhunderten zwischen unseren Völkern besteht.

„Die kleinen Nationen der Karibik mit ihrer souveränen und würdevollen Politik waren Vorreiter bei der Öffnung ihrer Arme für Kuba, als das Imperium die Isolation forderte“, schrieb der Präsident der Republik Miguel Díaz-Canel in seinem Twitter-Account in Erinnerung an den 8. Dezember 1972, als Barbados, Guyana, Jamaika und Trinidad und Tobago - damals die vier unabhängigen Länder der Caricom - diplomatische Beziehungen zu unserem Land aufnahmen.

cuba minrexErklärung des kubanischen Außenministeriums

Wie wir bereits in der Erklärung des Außenministerium vom 29. August 2019 deutlich machten, hat die Regierung der USA seit dem letzten Jahr eine intensive und verletzende Kampagne gegen die von Kuba angebotene medizinische Zusammenarbeit gestartet, die mit der Androhung von Sanktionen an die kubanische Führung und Druck gegen die Empfängerstaaten einhergeht, auf diese zu verzichten.

Unter genauen Anweisungen des Sicherheitsrats des Weißen Hauses wird sie unter aktiver Teilnahme von Senatoren und Kongressabgeordneten der antikubanischen Mafia in Florida und frenetischen Beamten des State Departments organisiert.

Der Ausschuss für internationale Beziehungen der Nationalversammlung der Volksmacht lehnt die Gemeinsame Entschließung (2019/2929 (RSP), die vom Europäischen Parlament mit einer Mehrheit von 56% gebilligt wurde, nachdrücklich ab, da ihr Inhalt eine Einmischung darstellt, die kubanische Souveränität schädigt und von absoluter Unkenntnis unserer Realität zeugt.

Bedauerlicherweise reagiert eine derartige Erklärung auf die neue Verleumdungskampagne, die von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika als Teil ihrer erfolglosen Politik der Feindseligkeit und der Aggressionen gegen Kuba inszeniert wurde, die in den letzten Monaten zugenommen hat und an der Widerstandsfähigkeit des kubanischen Volkes gescheitert ist.

An diesem Donnerstag wurde viel Schmutz im Europäischen Parlament aufgewirbelt, als eine Resolution voller Lügen verabschiedet wurde, in der die „sofortige Freilassung“ des kubanischen Konterrevolutionärs José Daniel Ferrer gefordert wurde, ein Söldner im Dienst einer ausländischen Macht, der wegen gewalttätiger und gegen die öffentliche Ordnung und die Legalität gerichtete Aktionen festgenommen wurde.

Es scheint, als ob die Euroabgeordneten nicht wissen, dass es in Kuba Gesetze gibt, dass es dort eine vom Volk verabschiedete Verfassung gibt und dass man keinesfalls ausländische Einmischung zulässt, wenn es um deren Einhaltung geht.

„Wir lassen uns nicht von Drohungen aus den USA einschüchtern, sie sind Teil der interventionistischen Politik gegen Kuba. Es ist bedauerlich, dass sie ihre Diplomaten dazu anstiften, das Völkerrecht und die Gesetze der Vereinigten Staaten zu verletzen. Kuba wird seine Souveränität und Unabhängigkeit nicht aufgeben“, schrieb der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, auf seinem Twitter-Account.

Auch Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla verwies auf die Tatsache: „Der Außenminister der USA, der Staatsstreiche begrüßt und Morde, barbarische Handlungen, Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen durch ihre Verbündeten ignoriert, fordert ihre Botschaft in Kuba auf, in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Landes einzugreifen, das dies nicht zulassen wird.“

„Die Reaktionsfähigkeit bei der Umsetzung der genehmigten Maßnahmen zur Verbesserung der Führung des sozialistischen Staatsunternehmens ist unzureichend. Die Hindernisse, die diesem Management im Wege stehen, werden immer wieder in Frage gestellt, aber heute ist man agiler bei der Vorlage von Maßnahmen zu dessen Erleichterung als bei deren Umsetzung“, sagte Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident der Republik, während des Treffens mit den Verwaltungsräten am Mittwoch im Kongresspalast.

„Wir haben Schritte unternommen, um administrative Mechanismen durch wirtschaftlich-finanzielle zu ersetzen. Wir haben jedoch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und sind immer noch langsam bei der Schaffung von Produktionsketten mit dem Tourismus, den Auslandsinvestitionen und im nichtstaatlichen Sektor“, sagte der Präsident bei dem Treffen, bei dem unter anderem die Einhaltung der wichtigsten Managementindikatoren zum Ende des dritten Quartals 2019 sowie die Umsetzung einiger der genehmigten Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft analysiert wurden.

Seit einigen Wochen führt die Regierung der Vereinigten Staaten eine neue Verleumdungs- und Diskreditierungskampagne als Teil ihrer Politik der wachsenden Feindseligkeit gegen unser Land durch. Sie wird angesichts des politische Misserfolgs geführt, den sie bei dem Versuch erlitten, die Kubaner mit der Verschärfung der Wirtschaftsblockade und den Maßnahmen, uns den Treibstoff zu entziehen, in die Knie zu zwingen sowie angesichts der nachgewiesenen Widerstandsfähigkeit unseres Volkes, das mit Optimismus das 500-jährige Bestehen der Hauptstadt feiert.

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