26 | 09 | 2018

Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, führte einen Austausch mit den Mitgliedern des Sekretariats des Zentralkomitees, den Ersten Sekretären der Provinz- und Gemeindekomitees der Organisation und weiteren Beamten der Helferstruktur des Zentralkomitees, der Massenorganisationen und der Union der Jungkommunisten, zum Abschluss einer dreitägigen Beratung in der Parteihochschule «Ñico López» der Hauptstadt.

Über fast drei Stunden hinweg besprach Raúl einige Ideen wie die angespannte internationale Lage, die von Konflikten in mehreren Teilen der Welt geprägt ist, die Anwendung der sogenannten nichtkonventionellen Kriege zum Sturz von Regierungen, die Situation in Lateinamerika sowie historische Geschehnisse, die unser Land prägten, darunter der Zusammenbruch des sozialistischen Lagers zu Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Er hob hervor, dass die Hauptwaffe der Revolution stets die Einheit gewesen sei und dass angesichts jedweder widriger internationaler Entwicklung Kuba weiterkämpfen und seine Prinzipien verteidigen werde.

Als er an die schwierigen Momente erinnerte, die während der Jahre der Spezialperiode durchlebt wurden und die Erscheinungen der Hoffnungslosigkeit unter einigen Kadern hervorriefen, unterstrich Raúl: «es muss kämpfend gestorben werden, es muss stets erhobenen Hauptes gekämpft werden, denn dies war immer unsere wichtigste Überzeugung».

Er betonte, dass das Thema der Wirtschaft gegenwärtig die wichtigste Arbeitsfront sei, weil von ihm alle anderen abhängen. Er drang darauf, die Probleme offen anzugehen, die Mentalität zu erweitern und angesichts jeder Situation mit Optimismus zu handeln.

Er führte als Beispiel mehrere Programme an, die das Land seit einigen Jahren für seine Entwicklung vornimmt, darunter der Tourismus, insbesondere auf den im Norden der Zentralregion des Landes vorgelagerten Inseln, in Varadero, Havanna und nun auch in Holguín.

Neben weiteren Themen bezog sich der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Partei auf die Kaderpolitik und auf die Notwendigkeit, weiterhin Frauen und Menschen schwarzer Hautfarbe und Mestizen auf entscheidende Posten zu befördern. Auf besondere Weise lobte er die Rolle der Frauen in allen Zeiten der Revolution, ihre Kühnheit, Vorbereitung, Organisationsfähigkeit und Begeisterung.

Er sagte, es sei ein Privileg für ihn, sich mit den Parteikadern sowohl der Provinzen als auch der Gemeinden treffen zu können, aufgrund dessen, was sie für das Land bedeuten, und beschloss, dies jährlich vorzunehmen.

Zusammen mit Raúl waren auf diesem Treffen desweiteren der Präsident des Staats- und des Ministerrates Miguel Díaz-Canel Bermúdez und der Zweite Sekretär des Zentralkomitees José Ramón Machado Ventura zugegen.

Während dieser drei Tage diskutierten die in der Hauptstadt versammelten Ersten Sekretäre der Provinz- und Gemeindekomitees über die Funktionsweise der Organisation, die Vorbildrolle der Parteimitglieder, die Erfüllung der Beschlüsse des 6. und 7. Parteitages, die Hautpaufgaben der politisch- ideologischen Arbeit sowie über die Aufmerksamkeit der Partei auf die Tätigkeiten in Bildung, Wissenschaft, Sport, Transport, Industrie und Bauwesen, neben weiteren.

Ebenso erhielten sie eine Information über die Analysen, die der vom Parlament beauftragte Ausschuss zur Ausarbeitung des Vorentwurfs der Verfassung der Republik vornimmt und die Durchführung der Volksbefragung bezüglich des möglichen Textes der Magna Charta, ein Prozess, der von der Partei angeführt werden wird.

Wie der Zweite Sekretär des Zentralkomitees einschätzte, war dies ein produktives Treffen, wo die Angelegenheiten mit Objektivität behandelt wurden. Er hob die harte Arbeit hervor, die die Organisation in den kommenden Monaten in der Verfassungsreform und in der Unterstützung der Durchführung mehrerer Kongresse der Massenorganisationen des Landes entwickeln muss.

Er betonte die Notwendigkeit, dass die Kader der Partei mehr mit den Menschen sprechen müssen, alles kennen sollten, was in den Territorien passiert und die Probleme voraussehen sollten. Darin bestünden die wahren Änderungen in unseren Arbeitsmethoden, erklärte er.

Quelle:

Granma Internacional


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