21 | 07 | 2018

SANTIAGO DE CUBA – Die über 18.400 Bewohner des Ortes El Cobre erlebten Momente großer Begeisterung, als der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez seinen Rundgang durch die weltweit bekannte Gemeinde machte, die 22 km nordöstlich von Santiago liegt.

In Begleitung von Lázaro Expósito Canto und Beatriz ­Johnson Urrutia, den höchsten Persönlichkeiten von Partei und Regierung der Provinz, besuchte der kubanische Präsident zunächst das Hotel El Cobre, das am Eingang des Ortes gebaut wird.

Leitende Persönlichkeiten des Tourismusministeriums und ihres Bauunternehmens Emprestur, erklärten, dass der Abschluss der ersten Etappe beim Bau dieses Vier Sterne Hotel Hotels, das von der Gruppe Cubanacán betrieben wird und über 74 Zimmer, ein Restaurant, eine Cafeteria und andere Leistungen für höchsten Komfort verfügen wird, für Juli vorgesehen ist.

Der kubanische Präsident interessierte sich vor allem für die Qualität der ausgeführten Arbeiten in diesem Hotel, das das erste dieser Art an diesem Ort ist. Dafür wurde ein ehemaliger sozialer Treffpunkt völlig umgebaut. Sowohl das Bauunternehmen als auch die Investoren versichern, dass alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung stünden, um allen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.

Vor dem zukünftigen Hotel, wo auch Kulturminister Abel Prieto Jiménez zu der Gruppe stieß, lernte er im Turquino Kino ein neues Projekt zur Wiederauffrischung der Kinosäle kennen, das von der Gemeinde Segundo Frente in die Wege geleitet wurde und das die Orte des Gebiets mit Projektionsgeräten, 3D Sälen und Räumen zum Surfen im Internet austattet.

Nach der Darbietung eines attraktiven Programms, das von der Provinzdirektorin für Kultur Orisel Chacón Hernández organisiert wurde, würdigte Díaz-Canel dieses Konzept für die Kinos des Landes.

Als die Gruppe in voller Mittagshitze wieder die Straße betrat, waren alle Bürgersteige von Männern, Frauen und Kindern bevölkert, die den kubanischen Präsidenten herzlich begrüßten und immer wieder auf seine Fragen antworteten, dass man in El Cobre „sehr gut lebt".

Die Provinzleitung führte aus, dass hier ein Programm der sozialen Umwandlungen stattfindet, zu dem neben der Verschönerung der Parks, Straßen und Wohnungen auch ein multi-funktionaler Markt, technische Dienstleistungen, eine Konditorei, ein Bäckerei und ein Eiscafé gehören.

Von der Bevölkerung erfuhr Díaz-Canel außerdem, dass die Poliklinik, Arztpaxen, Schulen, das Haus der Kultur, die Cafeteria EL Minero, ein Boulevard und ein Übungs- und Vorführraum für die Steel Band renoviert wurden, wo der Präsident und seine Begleitung eine Vorführung geboten bekamen.

Danach, in einem Park, sprach der kubanische Präsident noch einmal mit der Bevölkerung, die zu vier Gelegenheiten den Besuch des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz und den der drei letzten Päpste erhalten hat und die jeden Tag 20 Omnibusse des inernationalen Tourismus und Dutzende anderer Fahrzeuge von der ganzen Insel empfängt.

Wie man sich vorstellen kann, ist die Basilika der Virgen de la Caridad del Cobre der Hauptanziehungspunkt und an dieser Kirche endete auch der Rundgang durch einen Ort, der mit der Zeit zur Route des Cimarrón (entflohenen Sklaven) wurde, wo die Überreste der ersten offenen Kupfermine in Amerika zu finden sind und der jetzt ein neues touristisches Zentrum der Provinz Santiago geworden ist.

VOM SOJA ZUM ÖL

Als Teil des Besuchsprogramms zur Stärkung der Regierungsarbeit im Land, das vor einigen Tagen in der kubanischen Hauptstadt begonnen wurde, besuchte Díaz-Canel bei seinem Aufenthalt in Santiago das Unternehmen zur Verarbeitung und Raffinerie von Sojaspeiseöl, einziges seiner Art in Kuba.

Es wurde am 24. Oktober 2001 vom Comandante en Jefe Fidel Castro eingeweiht. Hier wurde der kubanische Präsident über den Investitinsprozess informiert, der sich auf 20 Millionen Pesos beläuft und einen Sprung sowohl bei der Produktivität als auch in der Qualität der Nebenprodukte der Sojabohne mit sich bringen sollte.

Die Leitung des Betriebs legten aber dar, dass die Probleme mit der gelieferten Technologie und die nicht vollständig durchgeführte zweite Investition zur Instabilität des industriellen Prozesses geführt hätten und damit bei der Auslieferung des Öls und dessen Nebenprodukten wie Tierfutter, Textur für die Fleischindustrie und Lecithin.

Der kubanische Präsiedent meinte dazu, dass dies daran liege, dass die neue Technologie nicht mit den alten Komponenten kompatibel sei. Man müsse deshalb schnell den Kondensator und die neuen Kessel installieren, denn das Land brauche diese wichtigen Produkte, die den Import von Nahrungsmitteln ersetzten.

Díaz-Canel begrüßte die dortigen Arbeiter und erkannte ihre Leistung an, diese Fabrik, die eine neue Technologie nötig hätte, in Betrieb zu halten und der Bevölkerung ein Produkt zu liefern, das sie schätze.

Am Ende des ersten Arbeitstages in Santiago de Cuba hatte der Präsident des Staats- und des Ministerrats ein Treffen mit der Universität de Oriente und der Universität für Medizinischen Wissenschaften.

In einem ausgedehnten Dialog hoben die zukünftigen Fachkräfte die Bedeutung des im Hinblick auf den 9. Kongress der FEU durchgeführten Prozesses hervor. Beide Einrichtungen haben etwa 600 Brigaden an der Basis, aus denen aus den Debatten heraus etwa 1000 Vorschläge entstammten.

„Es ist dies eine Provinz, die sich in ständiger Wiederbelebung befindet. Hier ist man immer Neuem gegenüber augeschlossen; das hat auch Armeegeneral Raúl Castro so gesehen. Das wichtigste von allem aber ist die geschlossene Beteiligung aller Bewohner Santiagos an diesen Aktionen, auf die Sie alle so stolz sind“, sagte Díaz-Canel.

Quelle:

Granma Internacional


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