15 | 08 | 2018

Der stellvertretende Außenminister Kubas Abelardo Moreno sagte in Brüssel, dass trotz der Unterschiede zwischen den Regionen, das Vorankommen bei der Kooperation zwischen der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (Celac) und der Europäischen Union äußerst wichtig seien, berichtet Radio Reloj.

In seinem Redebeitrag beim Ministertreffen Celac-Europäische Union sagte Abelardo Moreno, dass es möglich sei ,gemeinsame Punkte zu finden, wie etwa bei der Position gegen die Erweiterung protektionistischer Maßnahmen.

„Lasst uns bei Themen wie Frauen, Kinder, Klimawandel, Drogen, der Agenda 2030 und den Zielen für eine Nachhaltige Entwicklung zusammenarbeiten und auch bei den Verhandlungen über einen weltweiten Vertrag über sichere, reguläre und geordnete Migration“, betonte er.

Ee sprach sich außerdem für die Verteidigung des Multilateralismus, für ein demokratischere und effektivere UNO mit einer wiederbelebten und gestärkten Vollversammlung und für einen demokratisierten Sicherheitsrat aus.

Vorläufer
Das zweite Ministertreffen zwischen der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (Celac) und der Europäischen Union endete am 17. Juli in Brüssel. Bei dem Treffen sollte die Zusammenarbeit zur Verteidigung gemeinsamer Interessen ausgedehnt werden, heißt es bei Prensa Latina.

Wie vorgesehen schloss das zweitägige Treffen mit der Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung und einer Pressekonferenz der Kopräsidenten, der Chefin der europäischen Diplomatie Federica Mogherini und des Außenministers von El Salvador Carlos Castaneda, dessen Land den pro tempore Vorsitz der Celac ausübt.

An der Tagung nahmen Minister und hohe Vertreter der 33 Celac Länder und 28 Vertreter aus den Ländern der Eu teil, womit der gemeinsame Wille nach einem Ankurbeln der Beziehungen deutlich wurde.

Auf der Tagesordnung stachen Themen wie die Konsolidierung des Multilateralismus, die Festigung der Zusammenarbeit auf Weltforen, die gemeinsamen Herausforderungen und die Mittel zur Anwendung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hervor.

Bei der Eröffnung sagte der Außenminister El Salvadors, dass das Treffen ein „Raum von großer Bedeutung zur Stärkung der Beziehungen der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen“ darstelle.

Mit Blick auf die Zukunft sprach sich Castandeda dafür aus, die initiativen auf Herausforderunge zu richten wie Förderung des Friedens, der Sicherheit und der nachhaltigen Entwicklung, die Zusammenarbeit zur Entwicklung zu verstärken, einen gerechten Handel voranzutreiben, eine qualitative Beschäftigung für alle zu garantieren und die Gleichheit der Geschlechter zu verteidigen.

„Das sind große Herausforderungen, aber wir sind davon überzeugt, dass dank unseres gemeinsamen Interesses, wir in Zukunft diese Ziele erreichen können“, sagte er.

Mogherini betonte, dass innerhalb eines sich verändernden und turbulenten Kontexts „die EU und Celac sich so nah wie nie zuvor stehen (...) wir sind auf derselben Seite“.

Die italienische Diplomatin hob die Gemeinsamkeiten zwischen den zwei Organisationen hervor, wie das Prinzip, dass „zur Lösung internationaler Streitfragen, nur die Diplomatie und die internationale Zusammenarbeit“, sowie die Verteidigung des Wertesystems der Vereinten Nationen“ möglich seien.

Sie betonte auch das gemeinsame Interesse bei Punkten wie „keiner darf zurückbleiben, es gibt keine nachhaltige Entwicklung ohne soziale Gerechtigkeit und wir müssen eine bessere Welt zurücklassen, als die, die wir haben“.

 

Quelle:

Granma Internacional


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