13 | 11 | 2018

unoRede von Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba in der Debatte der 73. Sitzungsperiode der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York am 26. September 2018, „60. Jahr der Revolution“ (Übersetzung der stenografischen Version des Staatsrats)

Frau Präsidentin,

es ist unmöglich, hier zu sein, auf diesem Podium im Namen Kubas zu sprechen und nicht an die historischen Momente der Vollversammlung zu denken, die auch in uns die schönsten Erinnerungen hervorrufen: Fidel Castro, Ernesto Guevara, Raúl Castro Ruz und der Außenminister der Würde Raúl Roa, um nur die Überragenden zu nennen; sie haben nicht nur die Stimme unseres Volkes bis hierhin gebracht, sondern auch die der anderen lateinamerikanischen und karibischen, afrikanischen, asiatischen und blockfreien Völker, mit denen wir seit über einem halben Jahrhundert gemeinsam den Kampf für eine internationale gerechte Ordnung führen, von der wir immer noch weit entfernt sind.

NEW York – Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez hatte am Morgen des 27. September ein angenehmes und konstruktives Treffen mit Unternehmern und führenden Mitgliedern unterschiedlicher Organisationen des Agrarsektors der USA, die zur Landwirtschaftskoalition der Vereinigten Staaten für Kuba (USACC) und zur National Assosciation of State Departments of Agriculture (NASDA) gehören.

uno73. UNO- Vollversammlung, New York, 26. September 2018

Herr Präsident,
Herr Generalsekretär,
sehr geehrte Delegationschefs,
Delegierte,

man sagt, dass, als man den genialen Physiker Albert Einstein fragte, mit welchen Waffen ein hypothetischer Dritter Weltkrieg geführt werde, er geantwortet habe, dass er wüsste, dass man den Vierten mit Stöcken und Steinen führen würde.

Traurigerweise konnte er nicht mehr miterleben, dass seine leidenschaftlichen Appelle, den Rüstungswettlauf mit Nuklearwaffen anzuhalten ins Leere liefen und die Produktion dieser Waffen derart anstieg, dass jegliches Überleben unmöglich würde, wenn nur ein kleiner Teil davon zum Einsatz käme.

Der erste Tag der 73. Sitzungsperiode der UNO-Vollversammlung auf hoher Ebene, an dem Präsidenten, Premierminister, Außenminister und Delegationsleiter sprachen, verlief wie erwartet: eine anmaßende, drohende und wahrhaft „widernatürliche“ Rede des Mannes im Weißen Haus und eine offene oder indiekte Gegenrede praktisch aller Delegationschefs, nahe Verbündete eingeschlossen.

(Übersetzung der strenografischen Version des Staatsrats)

Frau Präsidentin der Vollversammlung,

es ist uns eine Freude und ein Trost, dass die Vollversammlung der Vereinten Nationen zu einem Gipfel des Friedens zusammenkommt und dass dieser Gipfel den Namen Nelson Mandelas trägt.

Vor weniger als 30 Jahren war der geliebte Madiba ein politischer Gefangener in den Gefängnissen der Apartheid, zu lebenlänglichem Kerker verurteilt, weil er einen edlen Kampf für die Gerechtigkeit und Gleichheit aller Männer und Frauen in Südafrika führte, wo eine weiße Minderheit die schwarze Mehrheit einer verhöhnenden Segregation unterwarf.

Als informativ und fruchtbar kann man das Treffen beschreiben, das Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrates, am Montagmorgen während seines Besuchs in der Zentrale von Google in dieser Stadt unterhielt.

Führungskräfte verschiedener Unternehmen des Sektors Informationstechnologie und Kommunikation, die dem Gastgeberland angehören, bezeigten dem Präsidenten besonderes Interesse an den Möglichkeiten des kubanischen Marktes sowie an den Entwicklungsperspektiven der karibischen Nation.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez empfing am Donnerstag den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im US-Senat, den republikanischen Senator für Tennessee Robert Corker, der sich in Begleitung zweier Berater in Kuba aufhält.

Die Vizepräsidentin des kubanischen Staats- und Ministerrat Inés María Chapman Waugh empfing am Montag die Ministerin für Auswärtige Beziehungen und Regionale Integration Ghanas Shirley Ayorkor Botchwey, die sich zu einem offiziellen Besuch in Kuba aufhält.

Bei dem Treffen, das in einer herzlichen Atmosphäre stattfand, sprach man über den Stand der bilateralen und historischen Beziehungen, die beide Länder vereinen. Man erinnerte sich auch an die Freundschaft zwischen dem historischen Führer der Revolution Fidel Castro und dem Premierminister der Republik Ghana Kwame Nkrumah. Außerdem wurden Themen der internationalen Agenda behandelt.

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez sprach im Interview, das der multinationale Fernsehsender Telesur am 16. September übertragen hat, von der Blockade als „einer brutalen Praxis, mit der unser Volk zum Sterben verurteilt werden soll und die der Welt in ihrer Beziehung zu Kuba Normen aufzwingt.“

Dies war auch eines der Argumente, das im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) bei einem Twittern und einem Diskussionsforum „Die Welt gegen die Blockade online“ im Rahmen des Weltaktionstags „Wir haben eine Erinnerung: Solidarität gegen Blockade und Terrorismus“ zum Ausdruck kam. Die Aktionstage begannen am 4. September und gehen noch bis zum 6. Oktober, dem Tag, als vor 42 Jahren ein Bombenattentat auf ein Flugzeug der kubanischen Fluggesellschaft von Cubana de Aviación verübt wurde.

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