18 | 02 | 2019
Venezuela aktuell
feed-image RSS Feed
Statistics

Today: 17858

Yesterday: 27306

Since 01/06/2005: 48668853

Raúl Castro und Abel PrietoNach 15 Jahren gibt es einen Wechsel an der Spitze des kubanischen Kulturministeriums. Der bisherige Amtsinhaber Abel Prieto wird künftig Berater des Präsidenten Raúl Castro. Neuer Kulturminister wird Prietos bisheriger Stellvertreter Rafael Bernal Alemany. Das meldete die Tageszeitung »Granma«.

Institut für Genetik und Biotechnologie (CIGB) in HavannaKubanische Mediziner werden noch in diesem Jahr damit beginnen, einen von ihnen entwickelten therapeutischen Impfstoff in klinische Studien an einer ausgewählten Gruppe von Patienten zu testen. Das kündigte der Direktor des angesehenen kubanischen Instituts für Genetik und Biotechnologie (CIGB) in Havanna, Gerardo Guillén, an. Die vorläufigen Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen haben die Mediziner am Montag während des noch bis zum 8. März in der kubanischen Hauptstadt tagenden internationalen Fachkongresses Biotecnología 2012 vorgestellt. Der Kongress gilt als einer der wichtigsten dieser Art weltweit.

Fidel CastroDer frühere kubanische Präsident Fidel Castro begründet offenbar eine neue Tradition. Erneut hat er in diesem Jahr am Rande der Internationalen Buchmesse in Havanna zu einem »Treffen mit Intellektuellen« eingeladen. Seine Gäste kamen aus 22 Ländern, unter ihnen so bekannte Namen wie Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel, der Träger des angesehenen spanischen Literaturpreises Premio Cervantes, Sergio Pitol, die argentinische Publizistin Stella Calloni, der brasilianische Befreiungstheologe Frei Betto, die Journalisten Ignacio Ramonet und Atilio Borón oder der spanische Schriftsteller Santiago Alba. Aus Deutschland gehörten Vertreter des Berliner Büros Buchmesse Havanna, das aus der Tageszeitung junge Welt, Soligruppen und Verlagen besteht, sowie des Netzwerks Cuba, einem Zusammenschluss von Kuba-Soligruppen.

Die Blockade durchbrechen!Die Blockade durchbrechen!Am 07.02.1962 verhängte die USA die Blockade (»Embargo«) gegen Cuba. Anlass war die Nationalisierung der US-Erdölraffinerien in Cuba. Diese war ein Akt des Überlebens, verweigerten doch die US-Raffinerien die Verarbeitung sowjetischen Erdöls, das für die Industrie und die Entwicklung Cubas lebensnotwendig war. Schon vorher gab es durch die US-Regierung und ihre Geheimdienste unter-stützte unzählige Sabotage-, Terror- und Attentatsanschläge gegen das neue, selbständig gewordene und souverän handelnde Cuba (z.B. Invasion in der Schweinebucht, Operation Moongoose). Die USA wollten eine eigenständige Entwicklung Cubas verhindern und behindern. Das verursacht für die Cubanerinnen und Cubaner bis heute erhebliche finanzielle, ökonomische, soziale und psychologische Kosten.

Fidel Castro und Hugo ChávezFidel Castro und Hugo ChávezPräsident Chávez hat dem Parlament von Venezuela seinen Jahresbericht 2011 und das in diesem Jahr zu verwirklichende Programm vorgelegt. Nachdem er rigoros die für diese wichtige Handlung erforderlichen Formalitäten erfüllt hatte, sprach er im Parlament zu den Mitgliedern der offiziellen Staatsgewalt, den Parlamentariern aller Parteien, zu den Anhängern und Gegnern, die bei diesem so erhabenen Festakt des Landes zusammenkommen.

Parteikonferenz der KP Kubas in HavannaParteikonferenz der KP Kubas in HavannaMit der Abstimmung über die Kongressdokumente und einer Ansprache von Staatspräsident Raúl Castro ist am heutigen Sonntag in Havanna die erste nationale Parteikonferenz der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) zu Ende gegangen. Einstimmig verabschiedeten die gut 800 Delegierten die Berichte der vier Arbeitsgruppen, die am Vorabend getagt hatten, sowie eine Resolution über die Ziele und Aufgaben der Partei bei der Umsetzung der wirtschafts- und sozialpolitischen Beschlüsse, die der Parteitag im vergangenen April gefasst hatte.

Fidel CastroFidel CastroKuba war gezwungen, gegenüber einer nur ein paar Meilen von seiner Küste entfernten expansionistischen Macht um seine Existenz zu kämpfen. Einer Macht, die unsere Insel annektiert hatte, deren einziges Schicksal darin bestehen sollte, wie eine reife Frucht in ihren Schoß zu fallen. Wir waren dazu verdammt, nicht als Nation zu existieren.

In der glorreichen Schar von Patrioten, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts gegen den von Spanien über 300 Jahre aufgezwungenen, verhassten Kolonialismus gekämpft haben, war José Martí derjenige, der am deutlichsten solch dramatisches Schicksal wahrgenommen hat. So hat er dies in seinen letzten Zeilen festgehalten. Kurz vor dem geplanten Kampf gegen eine tapfere und gut bewaffnete spanische Kolonne erklärte er, dass das grundlegende Ziel seines Kampfes sei, »mit der Unabhängigkeit Kubas rechtzeitig zu verhindern, dass sich die Vereinigten Staaten über die Antillen ausbreiten und, mit dieser weiteren Kraft, über unsere Länder von Amerika herfallen. Was ich bis heute getan habe und tun werde, ist für dieses Ziel.«

Republik KubaRepublik KubaUm 18.45 Uhr am 19. Januar starb in Santiago de Cuba der gewöhnliche Häftling Wilman Villar Mendoza in der Intensivstation des Chirurgischen Krankenhauses "Doctor Juan Bruno Zajas" aufgrund eines sekundären Multiorganversagens im Verlauf einer schweren Atemwegsepsis, aufgrund derer der Patient einen septischen Schock erlitten hatte.

Für den FriedenFür den FriedenAm Mittwoch hatte ich die Freude, mich in aller Ruhe mit Mahmud Ahmadinedschad zu unterhalten. Ich hatte ihn seit September 2006, vor mehr als fünf Jahren, nicht mehr gesehen, als er unser Heimatland besuchte, um am XIV. Gipfeltreffen der Bewegung der Nichtpaktgebundenen teilzunehmen, das in Havanna stattfand und wo Kuba zum zweiten Mal für den festgelegten Zeitraum von drei Jahren zum Präsidenten dieser Organisation gewählt wurde. Ich war am 26. Juli 2006 schwer erkrankt, anderthalb Monate vor dem Treffen, und konnte mich kaum im Bett aufsetzen. Mehrere der herausragendsten Führungspersönlichkeiten, die an der Veranstaltung teilnahmen, hatten die Güte, mich zu besuchen. Chávez und Evo taten dies mehr als einmal. Eines Mittags taten dies vier, an die ich mich immer erinnern werde: UN-Generalsekretär Kofi Annan, Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika, ein alter Freund, Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, und ein Staatssekretär für Außenpolitik der Regierung Chinas und heutige Außenminister dieses Landes, Yang Jiechi, in Vertretung des Führers der Kommunistischen Partei und Präsidenten der Volksrepublik China, Hu Jintao. Es war für mich ein wirklich wichtiger Moment, obwohl ich kaum meine rechte Hand heben konnte, die bei meinem Sturz in Santa Clara (20. Oktober 2004, Anm. d. Übers.) ernsthaft verletzt worden war.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.