12 | 11 | 2018

Wir in Deutschland lebenden Kubaner haben uns heute, am 17. April 2010, in Berlin zu einem zweiten nationalen Treffen versammelt, um das im Juli 2008 in Bonn durchgeführte Treffen mit dem Ziel fortzusetzen, uns auszutauschen, unsere Beziehungen zu stärken und die Werte unserer Identität zu bekräftigen, die uns mit unserer geliebten Heimat verbindet, sowie um unsere Verbundenheit mit diesem Heimatland auszudrücken, daß unsere Geburt und meistens auch unser Aufwachsen erlebt hat.

Netzwerk CubaNetzwerk CubaWir dokumentieren eine Stellungnahme des Netzwerks Cuba, eines Zusammenschlusses der Cuba-Solidaritätsbewegung in der Bundesrepublik, zur gegenwärtigen Medienkampagne gegen die sozialistische Insel.

„Endlich!“, so glaubt man den Stoßseufzer der bürgerlichen Presse zu vernehmen. Schließlich war es Fidels weniger spektakulärem Bruder Raúl lange Zeit gelungen, die „rote Insel“ durch einen unaufgeregten, pragmatischen Führungsstil aus den Schlagzeilen der sogenannten freien westlichen Welt herauszuhalten. Das war jedoch nie in deren Sinne. Wie, bittschön, soll man einen zünftigen Abgesang auf den Sozialismus betreiben, wenn der unverrückbare Vorposten in der Schlacht, nämlich Cuba, sich weigert, den journalistischen Kanonen der Demokratie die Breitseite zu bieten?

Konzert für das Heimatland in HavannaKonzert für das Heimatland in HavannaAn der Antiimperialistischen Tribüne direkt am Malecón von Havanna und vis à vis der US-Interessenvertretung sowie an der früheren Moncada-Kaserne von Santiago de Cuba versammelten sich gestern tausende Menschen, um gemeinsam mit den bekanntesten Künstlern Kubas ihre Solidarität mit der Revolution und gegen die internationale Medienkampagne zu demonstrieren. Eröffnet wurde die Megaveranstaltung von Silvio Rodríguez, der durch seine Anwesenheit deutlich die Behauptungen internationaler Medien dementierte, die kritische Äußerungen des weltberühmten Vertreters der Nueva Trova zu einem »Bruch« mit der Revolution und der kubanischen Regierung hochstilisieren.

Antiimperialistische Tribüne in HavannaAntiimperialistische Tribüne in HavannaDie bekanntesten Künstlerinnen und Künstler Kubas  treten heute bei zwei parallelen »Konzerten für das Heimatland« auf der Antiimperialistischen Tribüne in Havanna sowie an der früheren Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba auf. Eröffnet wird der Reigen von dem bekannten Vertreter der Nueva Trova, Silvio Rodríguez, der damit auch durch sein Eingreifen internationale Medienberichte - u.a. im »Spiegel« und in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« dementiert. Diese hatten nach kritischen Äußerungen von Rodríguez bei der Vorstellung seiner neuen CD spekuliert, der Sänger habe mit der Revolution gebrochen.

Raúl Castro beim Kongress des Kommunistischen Jugendverbandes UJCRaúl Castro beim Kongress des Kommunistischen Jugendverbandes UJCSehr geehrte Delegierte und Gäste!

Es war ein guter Kongress, der eigentlich schon mit den offenen Versammlungen im Oktober vergangenen Jahres begonnen hat, an denen hunderttausende junge Menschen teilgenommen haben, und der mit den Rechenschaftsversammlungen der Grundorganisationen, der Kreis- und Provinzkomitees fortgesetzt wurde, bei denen die in diesen abschließenden Sitzungen gefassten Beschlüsse Form angenommen haben.

Gegen die BlockadeGegen die BlockadeHinsichtlich der Resolution des Europäischen Parlaments vom 11. März zu Kuba, erklären wir, Intelektuelle, Akademiker, soziale Kämpfer, kritische Denker und Künstler des Netzwerkes zur Verteidigung der Menschheit:

1. Dass wir die Sensibilität der europäischen Parlamentarier in Bezug auf die politischen Gefangenen teilen. Genauso wie sie, sprechen wir uns für die sofortige und bedingungslose Freilassung von allen politischen Gefangenen in allen Ländern der Welt, auch die in der Europäischen Union, auf.

Österreichisch-Kubanische GesellschaftÖsterreichisch-Kubanische GesellschaftSeit dem tragischen Tod eines wegen Einbruch, Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitz zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilten Häftlings auf Kuba ist die karibische Insel einer gewaltigen Medienkampagne ausgesetzt. Meldungen zu Protesten und Hungerstreiks werden künstlich aufgebauscht.

Wütender Protest gegen Provokation der Contras in HavannaWütender Protest gegen Provokation der Contras in HavannaZum wiederholten Mal versuchten gestern in Havanna die sogenannten »Damen in Weiss«, ein Gruppe von Angehörigen inhaftierter Konterrevolutionäre, gegen die kubanische Regierung zu demonstrieren. Wie schon am Dienstag nutzten sie auch am Mittwoch einen katholischen Gottesdienst, um sich nach dessen Ende zu einer kleinen Demonstration zu formieren – wenn man bei einer Teilnehmerinnenzahl von 20 davon sprechen kann. Mitten unter den Oppositionellen befanden sich an beiden Tagen ausländische Diplomaten, wie die Agentur Prensa Latina berichtet. Am Dienstag hätten Vertreter der deutschen und der tschechischen Botschaft die »Damen« begleitet, am Mittwoch sei es ein Repräsentant der US-Interessenvertretung in Havanna gewesen.

Am 7. März brachte sich ein junger Mann nach einem Hungerstreik in deutscher Abschiebehaft um. Ein tragischer Fall, der aber nie auf der Tagesordnung des Europäischen Parlaments auftauchen wird.

In dem nach Vorstellung der Europäischen Union demokratischen Kolumbien wurden nach eigenen Aussagen der Paramilitärs 30.000 Menschen ermordet. Kolumbianische Richter gehen sogar von mehr als 120.000 Ermordeten aus.

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