18 | 07 | 2018

Kuba ist ein Modell für das, was die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Welt und für viele Länder sehen möchte, sagte Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, bei der Eröffnung des III. Internationalen Kongresses über öffentliche Gesundheit Kuba Salud 2018.

„Ich kann Kuba nur für sein vorbildliches Gesundheitswesen danken, das eines der besten der Welt ist“, sagte der hohe Beamte vor Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrats, José Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Carissa Etienne, Direktorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation, sowie Ministern, stellvertretenden Ministern und Vertretern von mehr als 50 Ländern.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrates Kubas hat am Montag den Präsidenten des Plurinationalen Staates Bolivien Evo Morales Ayma empfangen, der zu einem offiziellen Besuch in Kuba weilt.

In einer freundlichen Atmosphäre vereinbarten sie, die bilateralen Beziehungen weiter zu stärken und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen auszuweiten. Ebenso tauschten sie sich über die wichtigsten Fragen der regionalen und internationalen Situation aus. Der bolivianische Regierungschef beglückwünschte Compañero Díaz-Canel Bermúdez und übermittelte dem Armeegeneral Raul Castro Ruz herzliche Grüße.

pcc cubaRede von Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, anlässlich des Abschlusses der konstituierenden Sitzung der IX. Legislaturperiode der Nationalversammlung der Volksmacht im Kongresspalast am 19. April 2018, „60. Jahr der Revolution“  (Übersetzung der stenografischen Version des Staatsrats)

Compañeras und Compañeros,

zunächst möchte ich mich für den Auftrag bedanken, die Abschlussworte dieser bewegenden konstituierenden Sitzung der Neunten Legislaturperiode der Nationalversammlung der Volksmacht zu sprechen, die heute stattfindet, genau am 57. Jahrestag des in Playa Girón erreichten Sieges, unter der Führung des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz, über die Söldnerinvasion, die von der Regierung der Vereinigten Staaten organisiert, finanziert und gelandet wurde.

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro Moros schloss am Sonntagabend einen Besuch in Kuba ab, bei dem die engen Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ratifiziert wurden. Maduro wurde vom Außenminister Kubas, Bruno Rodríguez Parrilla, am Internationalen Flughafen José Martí verabschiedet.

Während seines Aufenthalts in Kuba, der dazu bestimmt war, die gemeinsamen Pläne zu ratifizieren und neue Ideen für die Integration und Entwicklung beider Völker zu fördern, traf Maduro im Palast der Revolution mit dem Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel, zusammen.

Rede des Compañero Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrats bei der konstituierenden Sitzung der IX. Legislaturperiode
(Übersetzung der stenografischen Version des Staatsrats)

Genosse Abgeordneter Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas,

Mitbürger,

ich werde hier im Namen aller Kubanerinnen und Kubaner sprechen, die wir heute ein neues Mandat im Dienst einer Nation beginnen, deren Geschichte uns stolz macht, nicht nur diejenigen, die in diesem Land geboren wurden, sondern auch Millionen von Söhnen und Töchtern Amerikas und der Welt, die sie als ihre eigene schätzen und respektieren.

dkp logo neuDie Deutsche Kommunistische Partei (DKP) gratuliert dem kubanischen Volk zur Wahl von Miguel Díaz-Canel zum Präsidenten der Republik Kuba. Er folgt Raul Castro, der über 10 Jahre die Geschicke des sozialistischen Landes leitete und weiter als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Kubas für die Weiterentwicklung des kubanischen Sozialismus seine Erfahrung und Kampfgeist einsetzen wird.

fg brd kuba fahneMiguel Mario Díaz-Canel Bermúdez wurde zum Präsidenten der Republik Kuba gewählt. Die Wahl erfolgte durch 605 Abgeordneten, die am 11. März als Vertreterinnen und Vertreter der Bevölkerung in die Nationalversammlung gesandt wurden.

Petra Wegener, Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba erklärt dazu: »Die Umstände des Wechsels an der Spitze des kubanischen Staates zeigen, dass die kubanische Revolution über eine erheblich größere gesellschaftliche Verankerung verfügt, als oftmals im Ausland wahrgenommen.«

Führungspersönlichkeiten der Welt, politische Persönlichkeiten und Organisationen verschiedener Länder beglückwünschten Compañero Miguel Díaz-Canel nach seiner Wahl zum Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Kubas.

Einer der ersten Gratulanten war der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, der die Insel „ für die tadellose, demokratische und partizipative Entwicklung bei der Ernennung ihrer legislativen und exekutiven Behörden“ beglückwünschte.

Laut einem vom venezolanischen Außenministerium verbreiteten Kommuniqué habe der Staatschef gesagt, dass „Präsident Díaz-Canel und Kuba in den kommenenden Monaten und Jahren auf die uneingeschränkte Unterstützung des Präsidenten Maduro und der Bolivarianischen Revolution bei den Herausforderungen und den Kämpfen für soziale Gerechtigkeit und menschliche Entwicklung in dieser turbulenten Welt zählen können.“

granmaAm Morgen dieses 19. April, dem historischen Tag, an dem nicht nur der ersten Niederlage des Yankee Imperialismus in Amerika gedacht wird, sondern an dem auch eine neue Regierung die Führung Kubas übernimmt, wird deutlich, dass so auf der höchsten Ebene des Landes die Kontinuität des Erbes der historischen Generation, die die Revolution begründet hat, durch die neuen Generationen gewahrt wird; an diesem Tag hielt der Präsident des Staats- und des Ministerrats Compañero Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez seine erste Rede.

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