Sonntag, 23. April 2017
Solidaritätsanzeige

Kuba

Raúl Castro. Foto: Studio RevoluciónRede von Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, beim Abschluss der V. Ordentlichen Sitzungsperiode der VIII. Legistlatur der Nationalversammlung im Kongresspalast am 15. Juli 2015, „57. Jahr der Revolution“

(Stenografische Versionen - Staatsrat)

Genossinnen und Genossen:

In den letzten Monaten sind wir Zeugen mehrerer sehr bedeutender Ereignisse für das Land geworden, von denen Sie und unser Volk entsprechend informiert worden sind.

Wie gewohnt erhielten die Abgeordneten in diesen Tagen umfangreiche Information zur Leistung der Wirtschaft während des ersten Halbjahres und zu den geschätzten Ziffern bis zum Jahresende.

Tatsächlich konnte die Tendenz zur Entschleunigung des Wachstums des Bruttoinlandsprodukts, die in den Vorjahren aufgetreten war, umgekehrt werden. Bis zum 30. Juni wuchs das BIP um 4,7 % und wir schätzen ein, dass es zum Jahresende bei 4 % liegen wird. Und das ist sehr gut, wenn man bedenkt, dass wir im vergangenen Jahr nur um 1 % gewachsen sind. Jedoch muss, um diese erwarteten 4 % zu erreichen, noch hart und mit viel Disziplin gearbeitet werden, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, wie es der Wirtschaftsminister, Marino Murillo, aufzeigte.

Kommunistische Partei KubasKommunistische Partei KubasDer VII. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) findet im kommenden April statt. Das beschloss das XI. Plenum des Zentralkomitees der Partei am Dienstagabend (Ortszeit). Eröffnet werden soll der Kongress am 16. April, dem 55. Jahrestag der Proklamation des sozialistischen Charakters der Kubanischen Revolution durch Fidel Castro.

Granma, 2. Juli 2015Granma, 2. Juli 2015Havanna und Washington nehmen die 1961 von den USA einseitig abgebrochenen diplomatischen Beziehungen wieder auf. Die »ständigen Interessenvertretungen« in beiden Hauptstädten sollen am oder kurz nach dem 20. Juli zu offiziellen Botschaften erklärt und feierlich eröffnet werden.

Über die nach mehreren Verhandlungsrunden erzielten Einigung informierte US-Präsident Barack Obama am gestrigen Mittwoch um kurz nach 11 Uhr (Ortszeit) im Rosengarten vor dem Oval Office des Weißen Hauses die Medien. In seiner kurzen Rede bezeichnete Obama die Entscheidung als »historischen Schritt für die Normalisierung der Beziehungen«. Er appellierte an die Abgeordneten des Kongresses, die seit über 50 Jahren gegen Kuba aufrechterhaltene Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade endlich aufzuheben. Die Zeit dafür, sagte der Präsident, sei jetzt gekommen.

Francois Hollande und Raúl Castro. Foto: Estudio Revolución / GranmaFrancois Hollande und Raúl Castro.
Foto: Estudio Revolución / Granma
Nach einem dreitägigen Besuch in Kuba ist Frankreichs Präsident François Hollande am Dienstag nach Haiti weitergereist. Zuvor hatte er sich unter anderem mit seinem kubanischen Amtskollegen Raúl Castro und dessen Vorgänger Fidel Castro getroffen.

Tag der BefreiungAm 9. Mai wird der 70. Jahrestag des Großen Vaterländischen Krieges begangen. Aufgrund der Zeitverschiebung werden, während ich diese Zeilen schreibe, die Soldaten und Offiziere der Armee der Russischen Föderation voller Stolz mit ihren schnellen und militärischen Schritten, die für sie charakteristisch sind, auf dem Roten Platz in Moskau proben.

Lenin war ein genialer revolutionärer Stratege, der nicht zögerte, die Ideen von Marx anzunehmen und ihre Umsetzung in einem riesigen und nur zum Teil industrialisierten Land in Angriff zu nehmen, dessen proletarische Partei im Angesicht der größten Bedrohung, die der Kapitalismus über die Welt gebracht hatte, zur radikalsten und tapfersten des Planeten wurde. Zum ersten Mal kamen (im Ersten Weltkrieg ab 1914; Anm. d. Red.) Panzer, automatische Waffen, Flugzeuge und Giftgase in Kriegen zum Einsatz und sogar eine berühmte Kanone, die ein schweres Projektil mehr als 100 Kilometer weit feuern konnte, beteiligte sich an dem blutigen Streit.

Maidemonstration in Havanna. Foto: Radio RelojMaidemonstration in Havanna. Foto: Radio Reloj

Millionen Menschen nutzen weltweit den heutigen 1. Mai, den internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse, um ihre Forderungen auf die Straße zu gehen. An der Großdemonstration in Havanna beteiligen sich der kubanische Präsident Raúl Castro und sein venezolanischer Amtskollegen Nicolás Maduro.

Die Blockade brichtUS-Präsident Barack Obama hat am Dienstag (Ortszeit) angekündigt, Kuba von der Liste der Staaten zu löschen, die nach Ansicht der Vereinigten Staaten den internationalen Terrorismus unterstützen. Havanna hatte das zu einer der Bedingungen für die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern gemacht. Die für die USA zuständige Generaldirektorin des kubanischen Außenministeriums, Josefina Vidal Ferreiro, begrüßte die Entscheidung. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung der kubanischen Diplomatin.

Wir dokumentieren nachstehend die Rede des kubanischen Präsidenten Raúl Castro beim Amerika-Gipfel in Panama:

Es wurde Zeit, dass ich hier im Namen von Kuba spreche. Erst wurde mir gesagt, ich könne eine achtminütige Rede halten.

Ich habe mich zwar zusammen mit meinem Außenminister sehr bemüht, sie auf acht Minuten zu reduzieren, aber da man mir ja sechs Gipfel schuldet, von denen man uns ausgeschlossen hat, 6 mal 8 macht 48 (Lachen und Beifall), habe ich Präsident Varela wenige Augenblicke vor Eintritt in diesen prächtigen Saal gebeten, mir ein paar Minuten mehr zu gewähren, vor allem nach so vielen interessanten Vorträgen, die wir hier gehört haben, und ich meine nicht nur den von Präsident Obama, sondern auch den des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa, den von Präsidentin Dilma Rousseff und andere.

Gestern schrieb ich über mein Treffen mit den fünf Landsleuten, die den Ehrentitel »Held der Republik Kuba« und den bedeutenden Orden »Playa Girón« erhielten. Es waren 73 Tage seit der Ankunft der kürzlich Freigelassenen in Kuba vergangen. Meiner Meinung nach war zunächst das Treffen dieser fünf Landsleute mit ihren Familien am wichtigsten und eine strenge Untersuchung und medizinische Versorgung dieser wertvollen Compañeros, die aus den Kellern der abscheulichen Gefängnisse des Imperiums kamen, wo sie ungerechte und kriminelle Strafen ertragen mussten, weil sie terroristische Angriffe verhinderten, die das Leben von Jungen oder Mädchen, Männern oder Frauen, Jugendlichen, Erwachsenen oder alten Menschen fordern konnten.

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