Donnerstag, 30. März 2017
Solidaritätsanzeige

Comandante Tomás BorgeIn Nicaragua ist der 1. Mai vom Tod des letzten Vertreters der Gründergeneration der Sandinistischen Befreiungsfront (FSLN) überschattet worden. Statt zu ihrer Großkundgebung zogen Zehntausende Anhänger der Sandinisten zum Nationalen Kulturpalast, in dem der einstige Guerrillacomandante aufgebahrt worden war. Der 81jährige Borge war an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben, bereits seit Anfang April hatte er in künstlichem Koma gelegen.

Die Regierung ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Am Donnerstag soll er neben dem Gründer der Frente, Carlos Fonseca, auf der Plaza de la Revolución in Managua beigesetzt werden. Auch dazu werden Zehntausende Menschen erwartet.

Rosario Murillo, die Ehefrau von Staatspräsident Daniel Ortega und Sprecherin der FSLN erklärte, Borge gehöre "zu den Toten, die niemals sterben werden".  Boliviens Präsident Evo Morales würdigte Borge als einen Mann, der sein Leben dem Kampf gegen den Imperialismus und für die Emanzipation der Völker gewidmet habe. Sein venezolanischer Amtskollege Hugo Chávez sprach Nicaragua in einer offiziellen Erklärung sein Mitgefühl aus und zitierte den venezolanischen Volkssänger Alí Primera: "Wer für das Leben stirbt, kann nicht als tot bezeichnet werden."

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