Donnerstag, 30. März 2017
Solidaritätsanzeige

Protest gegen die PutschistenDer gestürzte paraguayische Präsident Fernando Lugo ist am heutigen Montag im Gebäude der Partei »Solidarisches Land« in der Hauptstadt Asunción mit den Ministern seines Regierungskabinetts zusammengekommen, um über die in den nächsten Tagen gegen den institutionellen Staatsstreich geplanten Aktionen zu beraten. Am »Kabinett zur Rückgewinnung der Demokratie« beteiligen sich neben Lugo Gesundheitsministerin Esperanza Martínez, Außenminister Jorge Lara Castro, Regierungsminister Miguel Ángel López Perito, Informationsminister Augusto Dos Santos und andere.

Die Sonderkorrespondentin des lateinamerikanischen Fernsehsenders TeleSur, Adriana Sívori, berichtete aus Asunción, dass Lugo nicht das Ziel habe, in das Präsidentenamt zurückzukehren. Es gehe jedoch um eine Rückkehr des Landes zur verfassungsmäßigen Ordnung und zur Demokratie. Die neuen Machthaber stünden mit dem Rücken zur Wand, während die von ihren Regierungen »zu Beratungen« nach Hause gerufenen Botschafter praktisch aller Länder Lateinamerikas begonnen hätten, Paraguay zu verlassen.

Lugo kündigte an, gemeinsam mit seinen Ministern die Rolle von »beobachtenden Staatsanwälten« einnehmen zu wollen, um alles festzuhalten, was das neue Regime unternimmt. Die Verfassung sehe ein Widerstandsrecht des Volkes vor, aber dieses müsse gewaltfrei ausgeübt werden.



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