Freitag, 24. März 2017
Solidaritätsanzeige

Uruguays Präsident Pepe MujicaUruguays Präsident José »Pepe« Mujica hat am freitag bestätigt, dass sein Land eine Reihe von Inhaftierten aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo aufnehmen und ihnen Asyl gewähren werde. Damit wolle Montevideo zur Schließung des Lagers beitragen, das sich illegal auf kubanischem Staatsgebiet befindet. »Man muss keine Gerede darum machen, es gibt kein Abkommen mit niemandem. Es handelt sich um eine Bitte (der USA) und es ist eine Frage der Menschenrechte«, erklärte Mujica.

 

Derzeit werden sich seinen Angaben zufolge noch 120 Menschen in dem Lager festgehalten. Diese sind dort seit rund 13 Jahren inhaftiert, ohne dass gegen sie irgendein Urteil gefällt worden wäre, nie sind sie einem Richter oder Staatsanwalt vorgestellt worden.

»Der US-Präsident will dieses Problem loswerden, aber der Senat fordert von ihm 60 Dinge. Deshalb hat er viele Länder gefragt, ob sie einige der Gefangenen aufnehmen können, und ich habe ihm ja gesagt, denn ich war selbst viele Jahre Gefangener«, erläuterte der Staatschef. Er sei es leid, dass die Welt von Menschenrechten spreche, aber nichts wirklich unternehme, um sie durchzusetzen.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.