24 | 06 | 2018

Auszählung der Kontrollzettel am Sonntag in einem Wahllokal in Caracas. Foto: RedGlobeAuszählung der Kontrollzettel am Sonntag in einem Wahllokal in Caracas. Foto: RedGlobeNicolás Maduro bleibt an der Spitze der Boilivarischen Republik Venezuela. Mit 68 Prozent und fast sechs Millionen Stimmen setzte er sich klar gegen seine Konkurrenten Henri Falcóń, Javier Bertucci und Reinaldo Quijada durch. Die Wahlbeteiligung war mit 48 Prozent allerdings gering.

Trotzdem feierten zahlreiche Anhänger am Sonntagabend vor dem Präsidentenpalast Miraflores den Sieg des Volkes. Maduro kündigte in einer rund einstündigen Ansprache an, seinen Gegnern erneut die Hand zu reichen, um durch Dialog Frieden und Stabilität in dem südamerikanischen Land zu sichern. Zugleich versprach er, in der Wirtschaft weitreichende Maßnahmen zu ergreifen, um das Agieren von Spekulanten und die Korruption zu bekämpfen.

Während unter anderem Kuba, Bolivien und El Salvador Maduro zur Wiederwahl gratulierten und auch China und Russland das Ergebnis der Wahl akzeptierten, haben sich die Drohungen aus den USA und von den rechten Regierungen Lateinamerikas verschärft. Auch die EU hatte im Vorfeld der Wahlen angekündigt, deren Ergebnis nicht anerkennen zu wollen.

Maduro wies alle Manipulationsvorwürfe zurück und schlug vor, alle Ergebnisse zu überprüfen. Dazu lud er die mehreren hundert internationalen Wahlbegleiter, die den Urnengang beobachtet hatte, ein, in Caracas zu bleiben und auch die Kontrolle zu beobachten. 

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