21 | 07 | 2019

Mehrere Regionalgruppen der AG Cuba Sí haben in Resolutionen den Putsch in Venezuela verurteilt und fordern ein Ende der Regime-Change-Politik gegen das Land. Wir dokumentieren die Resolutionen der LAG Cuba Sí Thüringen und der Regionalgruppe Chemnitz.

Resolution der LAG Thüringen:

Das Regionaltreffen Cuba Sí Thüringen wendet sich gegen die offensichtlichen Regimechange-Attacken gegen Venezuela. Die sofortige Anerkennung eines selbst ernannten Interimspräsidenten /Putschisten durch USA und EU verurteilen wir. Sie zeigt jedoch, dass dieser Putsch von außen gesteuert wird und der Interimspräsident Guaidó nur als "Einfallstor" für Interventionen der USA dient. Es geht um Rohstoffe und Märkte für die neoglobalen Konzerne, nicht um Menschenrechte und Demokratie. Es geht um die Rückgewinnung der Dominanz rechtsextremer Regierungen in Lateinamerika.

Wir protestieren gegen die von den USA, Teilen der EU und den rechten bis rechtsextremen Regierungen Lateinamerikas forcierte gewaltsame Lösung in Venezuela.

Wir unterstützen die internationalen Bemühungen der CARICOM-Staaten, sowie Russlands, Chinas, Südafrikas, Boliviens, Kubas u.a. zur friedlichen Lösung der Probleme.

Wir fordern von der deutschen Regierung: Keine Anerkennung für Putschisten!

Landesarbeitsgemeinschaft Cuba Sí Thüringen, Erfurt, 26.1.2019

 

Resolution von Cuba Sí Chemnitz:

Wir verurteilen den Staatsstreich des sich selbst ernannten Präsidenten Juan Guaidó in Venezuela, die darauffolgende Anerkennung Juan Guaidós als Übergangspräsidenten durch die USA sowie das Ultimatum der Bundesrepublik Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs innerhalb von acht Tagen Neuwahlen in Venezuela auszurufen.

Wir bekunden unsere Solidarität mit der vom venezolanischen Volk gewählten Regierung Maduro  und fordern die Bundesregierung Deutschlands auf, ihr Ultimatum zu Neuwahlen in Venezuela zurückzunehmen.

In Miami fordert die antikubanische Mafia bereits, nach Maduro auch die kubanische Regierung in Havanna zu stürzen. Die Kampagne der US-Regierung gegen Kuba wird im Vorfeld des für den 24. Februar 2019 vorgesehenen Referendums über die neue Verfassung des Landes, die vom kubanischen Volk mit erarbeitet wurde und am 24. Februar 2019 abgestimmt wird, verschärft.

Wir bekunden unsere uneingeschränkte Solidarität mit dem kubanischen Volk und wenden uns gegen die völkerrechtswidrige Handels- und Wirtschaftsblockade, Kampagnen der US-Regierung das Referendum über die neue Verfassung in Kuba zu boykottieren und die kubanische Regierung zu stürzen.

Die Bundestagsabgeordneten der LINKEN bitten wir unsere Solidaritätsbekundungen mit der vom venezolanischen Volk rechtmäßig gewählten Regierung Maduro und dem kubanischen Volk zu unterstützen.

Cuba Sí Chemnitz, 31.1.2019

Quelle:

Cuba Sí

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