25 | 03 | 2019

Öl ins Feuer: Tweet von TeleSur-Korrespondentin Patricia Villegas. Screenshot: TwitterÖl ins Feuer: Tweet von TeleSur-Korrespondentin Patricia Villegas. Screenshot: TwitterAn den Grenzübergängen Venezuelas nach Kolumbien und Brasilien ist es am Samstag zu unschönen Szenen gekommen. Militante Straßenkämpfer der venezolanischen Opposition versuchten wiederholt, die Absperrungen zwischen den Staaten zu durchbrechen und wurden daran von den Grenzschützern gehindert. Internationale Medien, vor allem aus Kolumbien und den USA, machten die Nationalgarde Venezuelas für Übergriffe und Zerstörungen verantwortlich – und sendeten die Bilder, die dem selbsternannten »Übergangspräsidenten« Juan Guaidó dazu dienten, kaum verklausuliert eine Militärintervention gegen die Bolivarische Revolution zu fordern.

Insbesondere die Reporterinnen und Reporter des lateinamerikanischen Nachrichtensenders TeleSur hielten dagegen und verbreiteten aus erster Hand Informationen über die tatsächlichen Ereignisse. So widersprachen sie als erste Behauptungen Guaidós, wonach »Hilfslieferungen« aus Brasilien über die Grenze nach Venezuela gekommen seien. Dieses Dementi mussten später auch andere Kanäle wie CNN senden.

Tweet von André Vieira: Keine Waren haben die Grenze zwischen Brasilien und Venezuela passiert. Screenshot: TwitterTweet von André Vieira:
Keine Waren haben die Grenze zwischen Brasilien und Venezuela passiert. Screenshot: Twitter

Tweet von André Vieira: Auch andere Medien mussten Guaidó und Almagro dementieren. Screenshot: TwitterTweet von André Vieira:
Auch andere Medien mussten Guaidó und Almagro dementieren. Screenshot: Twitter

Für Aufregung sorgten auch Bilder von der Simón-Bolívar-Brücke zwischen Kolumbien und Venezuela. Zunächst wurde der venezolanischen Nationalgarde vorgeworfen, zwei Lastwagen der nordamerikanischen Regierungsagentur USAID in Brand gesteckt zu haben. Tatsächlich befanden sich die Fahrzeuge noch auf der kolumbianischen Seite der Grenze, als das Feuer ausbrach.

Tweet von Yepfri Arguello: [br]Brennende Lkw auf der kolumbianischen Seite der Grenze. Screenshot: TwitterTweet von Yepfri Arguello: Brennende Lkw auf der kolumbianischen Seite der Grenze. Screenshot: Twitter

Während Guaidó anschließend behauptete, »unsere mutigen Freiwilligen« würden mit einer Menschenkette die Hilfe aus den brennenden Fahrzeugen retten, zeigte TeleSur-Korrespondentin Patricia Villegas Aufnahmen, die nicht dazu passen: Vermummte Aktivisten, die auf der kolumbianischen Seite der Grenze ungehindert von der kolumbianischen Polizei Benzin in die Flammen schütten.

Tweet von Patricia Villegas: [br]Oppositionsaktivisten schütten Benzin in die brennenden Lkw. Screenshot: TwitterTweet von Patricia Villegas: Oppositionsaktivisten schütten Benzin in die brennenden Lkw. Screenshot: Twitter

Auf Fernsehbildern waren Personen zu sehen, die Abzeichen des Roten Kreuzes trugen. Dagegen verwahrte sich das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das im Vorfeld klargemacht hatte, sich nicht an der »humanitären Hife« zu beteiligen. Per Twitter verlangte die IKRK-Chefin in Venezuela und den »ABC-Inseln«, Laetitia Courtois, die Respektierung ihres Symbols. Dieses sei für die Arbeit der internationalen Hilfsorganisation unverzichtbar.

Tweet von Patricia Villegas: [br]Aktivisten mit dem Zeichen des Roten Kreuzes. Screenshot: TwitterTweet von Patricia Villegas: Aktivisten mit dem Zeichen des Roten Kreuzes. Screenshot: Twitter

Tweet von Laetitia Courtois: [br]Rotes Kreuz fordert Respekt für seine Symbole. Screenshot: TwitterTweet von Laetitia Courtois: Rotes Kreuz fordert Respekt für seine Symbole. Screenshot: Twitter

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