17 | 07 | 2019

Zwei in das Attentat gegen das elektrische System des Landes verwickelte Personen wurden festgenommen. Das teilte Präsident Maduro im Radio mit. Die vermutlichen Täter wollten gerade einen weiteren Anschlag auf das Kommunikationszentrum von Guyana Curí begehen, um den Wiederherstellungsprozess nach einer Reihe von Angriffen auf die Energieversorgung, die seit dem 7. März im Land stattfanden, rückgängig zu machen.

Maduro bezeichnete das Attentat als ein Verbrechen gegen die Menschenrechte der Venezolaner und als Vaterlandsverrat. Gleichzeitig wies er auf die Verantwortung der wegen Missachtung nicht funktionstüchtigen Nationalversammlung an diesen Vorfällen hin. Besagtes Einkammerparlament hatte unter dem Vorwand einer angeblichen humanitären Hilfe für das Volk zu verschiedenen Gelegenheiten zur Intervention und zur bewaffneten Besetzung des Landes aufgerufen.

In der Sendung wiederholte er die Anklage der Urheberschaft der US-Regierung an den Attentaten auf die Energieversorgung. Maduro rief das Volk zu einem aktiven Widerstand und zum Frieden auf, und auch dazu, Vertrauen in die Regierungsorgane bei der Wiederherstellung aller Dienstleistungen zu haben.

Es gibt immer noch Gemeinden ohne Strom, nachdem eine Havarie im Wasserkraftwerk El Guri 80 % der Stromversorgung des Landes lahmlegte.

Gestern Chile, heute Venezuela

Der ehemalige Sekretär für Menschenrechte bei der UNO und ehemalige Experte dieser Organisation Alfred-Maurice de Zayas hob die Parallelen zwischen dem Plan hervor, der gegen Salvador Allende in Chile ausgeführt wurde und der Agenda, die jetzt gegen Venezuela angewandt wird.

Vier Wochen vor dem von Augusto Pinochet angeführten Staatsstreich gab es mitten in einer Rede Allendes ein Attentat auf die Elektrizitätsversorgung , das Unsicherheit in der Bevölkerung hervorrief. Das gleiche Drehbuch wird jetzt gegen Maduro angewandt, da diese Stromabschaltungen zu dem Wirtschaftskrieg hinzukommen, mit dem man versucht, die Venezolaner durch Hunger zum Aufgeben zu zwingen und ein Klima der Angst und Unsicherheit zu schüren, sagte de Zayas,

Debatte über Menschenrechte

Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza empfing Michelle Bachelet und ein Arbeitsteam des Büros des Hohen Kommissariats der Vereinten Nationen für Menschenrechte.

Wie verlautete handelte es sich dabei um ein ernsthaftes, entpolitisiertes Gespräch, um über staatliche politische Maßnahmen zu sprechen, die dem Großteil der Bevölkerung zugute kommen. Das beweist Besorgnis der Regierung in diesem Punkt und macht außerdem die Beziehungen deutlich, die mit den UNO Organisationen auf höchster Ebene bestehen.

Quelle:

Granma Internacional


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