25 | 04 | 2019

Jene Stunden schienen kein Ende zu nehmen und in Kuba, wie in vielen Teilen der Welt - vor allem in der lateinamerikanischen und karibischen Region- erlebte man diese Momente sehr intensiv. Es war der April 2002, als man einen Staatsstreich gegen den bolivarischen Präsidenten Hugo Chávez inszenierte, sein Leben und die venezolanische Revolution in Gefahr gerieten und die Pressemedien dies entweder verschwiegen oder falsch wiedergaben.

Ich werde niemals die Stunden der Schlaflosigkeit derer vergessen, die auf dieser Insel leben und immer ihre hilfreiche Hand jenen reichen, die sie am meisten benötigen. Wir verbrachten Stunde um Stunde mit Versuchen, uns darüber zu informieren, was wirklich geschehen war und gleichzeitig die Information so objektiv und wahrheitsgemäß wie möglich auf verschiedenen Wegen zu verbreiten.

Das war eine schwierige Mission, denn damals gab es noch nicht die technologische Entwicklung von heute und auch nicht die Reichweite und die Schnelligkeit, die heute möglich ist, aber die Treue und die Prinzipien, die uns mit dem venezolanischen Volk und seiner Führung einen, waren stärker als alles andere.Die Lehren des Staatsstreichs von 2002 gegen Präsident Hugo Chávez– der auch den Erdölstreik vom Dezember desselben Jahres beinhaltete – und vor allem die Haltung des Volkes in einer unermüdlichen Schlacht bis zur Rückkehr seines Führers in den Miraflores Palast zu kämpfen, sind der Beweis, in wieweit sich ein authentischer revolutionärer Prozess radikalisieren kann, der immer die soziale Gerechtigkeit, die Verteidigung der Souveränität und der Unabhängigkeit suchte und einem Land seine Würde, seine Geschichte und seine Identität wiedergeben wollte.

Die Augen der Welt sind heute auf Venezuela gerichtet, das von jenen verurteilt wurde, die ihm nicht verzeihen, dass es die Banner der lateinamerikanischen und karibischen Einheit hochhält, seine Türen wie nie zuvor geöffnet hat und denen Licht brachte, die in der Dunkelheit lebten und das deswegen mit dem US-Imperialismus kämpfen muss.

Machen wir uns klar! Venezuela zu begleiten und zu verteidigen ist die Pflicht aller Revolutionäre der Welt. Das geht uns ans Leben. Wenn für die Venezolaner jeder 11. einen 13. hat, so müssen die Lehren dieser Tage von 2002, wie auch die von Girón und der vielen anderen Kämpfe Kubas, die sein, weiterzumachen, zu kämpfen und zu siegen, immer zu siegen.

Quelle:

Granma Internacional


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