24 | 07 | 2019

Die gewaltige Schlacht in den Medien gegen Venezuela kennt keine Grenzen mehr. Vor einigen Tagen erreichten die Verzerrungen eines einzigartigen und noblen Plans wie dem „Plan Rückkehr in die Heimat“ der vom Präsidenten Nicolás Maduro selbst seit der zweiten Hälfte des Jahres 2018 vorangetrieben wird, einen Höhepunkt.

Eigentlich ist es nichts Neues, denn das Thema der Migration wird immer dann politisiert, wenn es um dieses südamerikanische Land und seine Revolution geht und man die chavistische Regierung aller Übel beschuldigen kann, von denen diejenigen geplagt wurden, die beschlossen, das Land zu verlassen. Man ging sogar soweit von einer Migrationskrise zu sprechen.

Vor kurzem erregte eine Situation Aufmerksamkeit, die durch das multinationale energetische Unternehmen Repsol mit Sitz in Peru entstanden war, das sich weigerte Flugzeuge von Conviasa mit Treibstoff aufzutanken mit denen Venezolaner repatriiert werden sollten. Es handelte sich dabei um Maschinen von Conviasa – Venezolanisches Konsortium der Luftfahrtindustrie und Luftverkehrsdienste S.A. Das hatte zur Folge, dass etwa 90 von ihnen eine Woche später als von den zuständigen Behörden vorgesehen in ihr Land zurückkehrten.

Als das venezolanische Außenministerium die Situation zur Anklage brachte und sich Repsol dafür entschuldigte, fand alles ein glückliches Ende und die Venezolaner landeten am 20. Mai aus Peru kommend auf dem Internationalen Flughafen Maiquetía. Aber die Sache diente dazu, die Debatte wiederzubeleben und zu beweisen, dass es keine Skrupel und kein solides Argument gibt, wenn es darum geht ein Land herabzusetzen, das zudem gegen den Wunsch und Willen seiner Söhne und Töchter einem nie dagewesenen wirtschaftlichen, psychologischen und diplomatischen Krieg ausgesetzt ist.

Der Plan Rückkehr in die Heimat hat Tausenden von Venezolanern Sicherheit und Vertrauen wiedergegeben, die eines Tages beschlossen hatten, ihr Glück woanders zu versuchen. Viele von ihnen waren besorgt oder wurden durch die Lage in ihrem Land dazu getrieben – und sind nur auf Zurückweisung und Diskriminierung getroffen, wurden ihrem Schicksal überlassen, ausgegrenzt, als billige Arbeitskräfte ausgenutzt, Opfer von Sklavenarbeit, Drogenhandel, Menschenhandel und anderer Übel, die nichts mit dem Wohlbefinden, der Lebensqualität und der Würde zu tun hatten, die die Bolivarische Revolution den Ihren gegeben hat.

Ziel der Regierung war es, einen Luftstützpunkt und einen Stützpunkt zu Land zu schaffen, damit alle jene Venezolaner freiwillig zurückkehren konnten, die dies wünschten und denen es an eigenen Mitteln dafür fehlte. Sie sollten sich dann in die Gesellschaft eingliedern und in den Genuss der Sozialprogramme kommen, die die Nationale Regierung fördert. Deswegen wird sie angegriffen. Man ist verärgert, dass man zugeben muss, dass ein Land wie Venezuela seine Türen öffnen und inmitten solch schwieriger Situationen neue Chancen geben kann.

Die Arbeiter von Conviasa haben gegenüber Telesur selbst erklärt, dass sie sich „ dem Vaterland bei dieser Aufgabe nützlich“ fühlten und sie eine immer größere Motivation verspürten, ihren Landsleuten zu helfen.

Der Präsident der Fluglinie Ramón Velásquez Araguayán, der jeden einzelnen persönlich empfängt, der auf dem Flugplan steht und die Vorgänge, die mit dem Repsol Unternehmen in Zusammenhang stehen aus der Nähe verfolgt hat, sagte in einem Interview in VTV, es handle sich um eine „Medienkampagne, die die von den USA angeleiteten Lakaienregierungen aufzwingen wollen, in dem sie den Plan in Frage stellen und Venezuela beschuldigen, ein „Narkostaat zu sein“ . Sie selbst seien „gegen die Aktionen, mit denen man versucht dem Image Venezuelas Schaden zuzufügen“.

Er wies darauf hin, dass der von Präsident Nicolás Maduro initiierte Plan „ der einzige in der Welt ist, der dies auf massive Weise tut, denn in keinem anderen Land gibt es Repatriierungen dieser Art“. Diese Arbeit sei möglich durch die Verknüpfung der staatlichen Einrichtungen, die darin involviert seien, zu denen auch Conviasa gehöre.

Er führte weiter aus, dass der größte Teil der Rückkehrer Frauen seien, die sagten, sie seien in anderen Ländern „die am meisten verletzlichen Subjekte“, da man sie nicht gerecht bezahle, „ihnen Überstunden aufzwingen, die zu einer Ausbeutung von bis zu 20 Arbeitsstunden täglich führen“ und wenn sie sich entschließen würden zu klagen, dass sie Opfer von Ausbeutung oder Misshandlung gewesen seien und den Schutz der Systeme und der Gesetze für ihre Verteidigung suchten, man ihnen sage, „das gibt es in Venezuela, hier nicht“.

„Sehen sie, wie erfolgreich das war, vor zwei Wochen waren 9000 Personen in verschiedenen Ländern eingetragen und innerhalb von noch nicht einmal 14 Tagen ist die Zahl auf 50.786 Bewerber angestiegen, die nach Venezuela zurückkehren möchten“, sagte Velásquez Araguayán zum Schluss.

UM DIE TÜREN FÜR SEINE KINDER ZU ÖFFNEN

Um mit Hilfe dieses Plans nach Venezuela repatriiert zu werden, hat die Bolivarische Regierung bekanntgegeben, dass die einzige Bedingung sei, dass man Bürger dieses Landes sei, und den Wunsch kundtue freiwillig zurückzukehren und dies mit einer positiven proaktiven Handlung deutlich mache, indem man sich in das Registrierungssystem des Plans eintrage, aktualisierte und wahre Informationen über seine Situation im Ausland beitrage und die Adresse der Wohnung und Daten seiner Familienangehörigen in Venezuela angebe.

Es ist keinerlei Form von Zahlung nötig, man muss auch keine bestimmte Ideologie oder politische Zugehörigkeit bekunden. Es genügt in die Konsulate Venezuelas in den Ländern zu gehen, in denen sich die Interessierten aufhalten.

„Hier gibt es eine Revolutionäre Regierung, die sie über den Plan Rückkehr in die Heimat mit offenen Armen empfängt“, hatte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro wiederholt bekräftigt.

Für den bolivarischen Regierungschef ist dies ein weiteres Beispiel für die Umsetzung der Liebe, die die Revolution für ihr Volk empfindet; aus diesem Grund werden die Rückkehrer über das System der Sozialversicherung ins nationale Leben eingegliedert und sie werden sofort und ohne Diskriminierung irgendwelcher Art vom System der Missionen und d er Großen Sozialen Missionen insgesamt betreut.

Quelle:

Granma Internacional


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